Die interdisziplinäre Zeitschrift Rechtspsychologie – RPsych bietet ein wissenschaftliches Forum für die Rechtspsychologie in Forschung und Praxis und bezieht dabei auch die Nachbardisziplinen ein. Besondere Schwerpunkte liegen im Familienrecht, im Strafrecht und der Kriminologie sowie in der Sozialen Arbeit – also in den Bereichen des Rechts, in denen psychologische Gutachten und Methoden eine besonders große Rolle spielen. In der Zeitschrift finden empirische und theoretische Abhandlungen ebenso Raum, wie Darstellungen aus der Praxis. Damit spiegelt die RPsych den state of the art der Rechtspsychologie wider und trägt maßgeblich zur Qualitätssicherung bei. Ergänzt werden die Abhandlungen durch Rezensionen, Tagungsberichte und Übersichten zur Entwicklung der Rechtsprechung. Die Qualität der Beiträge wird durch ein doppelt-blindes Peer-Review-Verfahren abgesichert. Die Zeitschrift richtet sich gleichermaßen an diejenigen, die psychologische Gutachten zu erstatten haben, wie an diejenigen, die in Justiz, Verwaltung, Anwaltschaft oder Beratung mit diesen Gutachten umgehen.
Dieses systematische Review (Jahre 2010–2025) untersucht psychische Auswirkungen des Wechsel- und Nestmodells sowie förderliche sozioökonomische Rahmenbedingungen nach elterlicher Trennung. Eingeschlossen wurden 20 Studien (19 Wechsel- vs....
Große Sprachmodelle (LLMs) werden zunehmend zur Generierung von Inhalten eingesetzt, was Bedenken hinsichtlich ihres potenziellen Missbrauchs in forensischen Kontexten aufwirft. Diese Studie untersuchte, welche Qualität solche von LLMs generierten...
Die Construal-Level Theory der mentalen Konstruktion und Repräsentation von Objekten oder Ereignissen postuliert unter anderem, dass die Intensität der emotionalen Reaktion auf ein Objekt von der psychologischen Distanz zu diesem Objekt abhängt....