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Monographie Kein Zugriff

Vaterdezentrierungen

Psychoanalytische Entgegnungen zum Fachdiskurs über ›Besatzungskinder‹
Autor:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

In der Kriegskinderforschung wird die Abwesenheit des biologischen Vaters und das Aufwachsen nur bei der biologischen Mutter als problematisch für die psychische Entwicklung von Kindern postuliert. Der abwesende biologische Vater rückt ins Zentrum, mit ihm steht und fällt die psychische Gesundheit des Kindes.

Rafaela Schmid etabliert eine neue Reflexionsebene im Fachdiskurs um (kriegsbedingte) ›Vaterlosigkeit‹. Sie nähert sich der Problematik exemplarisch mittels einer hermeneutischen Lektüre und Interpretation der Fachliteratur über sogenannte ›Besatzungskinder‹. Darin enthaltene Verkürzungen psychoanalytischer Konzepte werden durch eine Auseinandersetzung mit der Stellung des Vaters in der Theorie Freuds sichtbar, was in der Folge eine Dezentrierung des biologischen Vaters möglich macht. So kann das gängige eindimensionale und von patriarchalen Strukturen bestimmte Narrativ der ›Vaterlosigkeit‹ als Mangelzustand herausgefordert werden.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-95832-295-0
ISBN-Online
978-3-7489-1437-2
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
228
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
    1. ›Besatzungskinder‹: historischer Rahmen Kein Zugriff
    2. (Kriegsbedingte) ›Vaterlosigkeit‹: Forschungsstand und -desiderate Kein Zugriff
    3. Anmerkungen zum (methodischen) Vorgehen und erste theoretische Implikationen Kein Zugriff
      1. Begründung der Textauswahl Kein Zugriff
      2. Aspekte der ›Vaterlosigkeit‹ von ›Besatzungskindern‹ Kein Zugriff
      3. ›Identitätskrisen‹ als Folge der ›Vaterlosigkeit‹ Kein Zugriff
      4. Die Suche nach dem biologischen Vater als Weg aus der ›Krise‹ Kein Zugriff
      5. Der biologische Vater im Zentrum Kein Zugriff
      1. Alltagspsychologie und das Psychologisieren aus wissenschaftlicher Perspektive Kein Zugriff
      2. Popularisierung von Psychologie und Psychoanalyse Kein Zugriff
      3. Psychologisierte Erzählungen und psychologisierender Umgang mit (Material von) Betroffenen Kein Zugriff
      1. Der Vater als Täter: Die »paternelle Ätiologie« der Neurosen Kein Zugriff
        1. Der Traum vom Tode des Vaters: Zur mythologischen Herleitung Kein Zugriff
        2. Der Primat des Phallus: Zu den (frühen) sexualtheoretischen Implikationen Kein Zugriff
        3. Der Urvater und die Brüderhorde: Zur Entstehung von Gesellschaft und dem Erbe der Menschheit Kein Zugriff
        4. Der Vater und die Bildung der ›Gewissensinstanz‹: Zum Aufbau des psychischen Apparats Kein Zugriff
        5. Der Vater als zweites Liebesobjekt: Zur psychosexuellen Entwicklung der Frau Kein Zugriff
      1. Die vermeintlich ›unzureichende‹ und ›mangelhafte‹ Mutter-(›Besatzungs‹-)Kind-Beziehung Kein Zugriff
      2. ›Identitätskrisen‹ und der fehlende (biologische) Vater Kein Zugriff
      3. Vermeintliche ›Gesundheit‹ und ›Vollständigkeit‹ – Auswege über den (biologischen) Vater Kein Zugriff
    1. Resümierender Ausblick Kein Zugriff
  2. Literatur Kein Zugriff Seiten 199 - 228

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