Demokratie als Revolte
Zwischen Alltagsdiktatur und Globalisierung- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Die Demokratie ist nicht nur eine Staats-, sondern auch eine Lebensform, die untrennbar mit der Revolte des Individuums verbunden ist. Sie beginnt mit dem Widerstand gegen Zwang und Unterdrückung, gründet auf Zweifel und Dialog und kämpft auf allen Ebenen gegen Ungerechtigkeit und Autoritarismus. Unter Bezugnahme auf das Denken von Albert Camus und Erich Fromm wird in diesem Buch eine Demokratietheorie der Revolte entworfen und an den gegenwärtigen Lebensverhältnissen in Europa geprüft. Dabei zeigen sich trotz aller Errungenschaften der Nachkriegszeit verschiedene Krisenphänomene. Nationalstaatliche Demokratien werden von autoritären Tendenzen und zunehmender sozialer Ungleichheit bedroht. Der Alltag der Menschen ist weiterhin von Diktaturerfahrungen geprägt. Bildungssysteme und Arbeitswelt lassen individuelle Revolten kaum zu, und die globalen Machtverhältnisse weisen keine demokratische Rückbindung auf. Diese Entwicklungen erfordern Demokratisierungsschritte auf allen Ebenen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8487-1918-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-6045-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 184
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 7
- Demokratie als umkämpfter Begriff Kein Zugriff
- Demokratie als Methode und Ideal Kein Zugriff
- 1.1 Die erste oder existenzielle Revolte Kein Zugriff
- 1.2 Sisyphos, der glückliche Demokrat Kein Zugriff
- 1.3 Die Unabschließbarkeit der Demokratie Kein Zugriff
- 1.4 Die affektive und die rationale Revolte Kein Zugriff
- 1.5 Zweifel und Dialog Kein Zugriff
- 1.6 Vom Solitaire zum Solidaire Kein Zugriff
- 1.7 Die vielen Formen der Revolte Kein Zugriff
- 1.8 Zwischen Freiheitsdrang und Unterwerfung Kein Zugriff
- 2.1 Existenz, Revolte und Gewalt Kein Zugriff
- 2.2 Sozialismus, Revolte und Demokratie Kein Zugriff
- 2.3 Libertärer Anarchismus Kein Zugriff
- 2.4 Revolte, Macht und Wahrheit Kein Zugriff
- 2.5 Revolte und Demokratie als Lebensform Kein Zugriff
- 2.6 Revolte und faire Institutionen Kein Zugriff
- 2.7 Revolte, Öffentlichkeit und Deliberation Kein Zugriff
- FAZIT Kein Zugriff
- 3.1 Partizipation als Institutionalisierung der Revolte Kein Zugriff
- 3.2 Erwartungen an die nationalstaatliche Demokratie Kein Zugriff
- 3.3 Elitenherrschaft, Populismus und die Grenzen der Demokratie Kein Zugriff
- 3.4 Eine kurze Geschichte der unvollständigen´Demokratisierung Kein Zugriff
- 3.5 Herausforderungen nationalstaatlicher Demokratie Kein Zugriff
- 3.6 Die EU und die supranationale Demokratie Kein Zugriff
- 3.7 Soziale Ungleichheit und Vertrauensverlust Kein Zugriff
- 3.8 Staatliche Unterdrückung: Die Revolte dauert 3 Minuten Kein Zugriff
- FAZIT Kein Zugriff
- 4.1 Beschleunigung und Zeitzwänge: Keine Zeit für Demokratie Kein Zugriff
- 4.2 Der fremdbestimmte Tag – keine Zeit für Revolte Kein Zugriff
- 4.3 Die Freiheitseinschränkungen des Kindes Kein Zugriff
- 4.4 Das diktatorische System Schule Kein Zugriff
- 4.5 Das diktatorische System Unternehmen Kein Zugriff
- 4.6 Unterdrücker und Unterdrückte Kein Zugriff
- 5.1 Inklusive oder exklusive Demokratie Kein Zugriff
- 5.2 Die Demokratisierung der nationalstaatlichen Demokratie Kein Zugriff
- 5.3 Die Demokratisierung Europas und der Welt Kein Zugriff
- 5.4 Erziehung zur Revolte und Demokratiebildung Kein Zugriff
- 5.5 Unternehmensdemokratie Kein Zugriff
- Konklusion: Die tägliche Revolte Kein Zugriff Seiten 169 - 170
- Presseartikel Kein Zugriff





