Das Geschlecht der Kritik
Studien zur Gegenwartsliteratur- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Genderdebatten durchziehen auch die Literaturbranche, wo auf Sprache besonders geachtet wird. Trotzdem ist das Geschlechterverhältnis gerade hier konfliktträchtig und paradox. Es zeichnet sich durch starke Beharrungskräfte und radikale Veränderungen, Wiederholung und Differenz aus.
Die Beiträge in diesem Band widmen sich den geschlechtsbezogenen Kontinuitäten und Transformationen im literarischen Feld der letzten Jahrzehnte. Dabei liegt ein Fokus auf den Strukturen der deutschsprachigen Literaturkritik – und ihrer Praxis des Wertens. Die analysierten Spielarten der Kritik mit ihren Strategien der Feminisierung und Virilisierung reichen vom »Literarischen Quartett« über Publikumszeitschriften und den Feuilletons der überregionalen Zeitungen hin zu Buch-Blogs. Daneben nehmen die Aufsätze des Bandes literarische Debatten und relevante Genres in den Blick. Nicht zuletzt finden auch Gegenstrategien etwa in Autor*innen-Inszenierungen, Werkpoetiken und in Literaturkritik und -wissenschaft Beachtung.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 78-3-96707-534-2
- ISBN-Online
- 978-3-96707-535-9
- Verlag
- edition t+k, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 240
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Die Ausweitung einer Kampfzone. Geschlecht, Literatur und Kritik nach 1989 Kein Zugriff Peter C. Pohl, Veronika Schuchter
- »Ein rechter Kerl wird immer mit dem Weibe fertig!« Virilität und Macht im literaturkritischen Diskurs der programmatischen Moderne Kein Zugriff Seiten 22 - 30 Michael Pilz
- Die ›männliche‹ Wiedervereinigung: Literatur und Kritik nach 1989 Kein Zugriff Seiten 31 - 45 Stefan Neuhaus
- Adam und Eva der Literaturkritik: Literaturkritik als Männlichkeitsdiskurs Kein Zugriff Seiten 46 - 64 Veronika Schuchter
- Von Schlappschwänzen, Schulbuben und Knabenwindelprosa. Virilität in der Popliteraturdebatte der 1990er Kein Zugriff Seiten 65 - 79 Tobias Unterhuber
- Misogynie in der Literaturkritik. Wie Autorinnen besprochen wurden und werden Kein Zugriff Seiten 80 - 93 Nicole Seifert
- Kritik der Jagd- und Schießgesellschaft Kein Zugriff Seiten 94 - 105 Brigitte Schwens-Harrant
- »Alles, was Frauen und Männer lieben!?« Literaturtipps und Konstruktion von Geschlecht in den Publikumszeitschriften Bunte und Playboy Kein Zugriff Seiten 106 - 118 Gerda E. Moser
- Der Literaturbetrieb als visuelles Regime. Zur Poetik der Unsichtbarkeit bei Elena Ferrante Kein Zugriff Seiten 119 - 134 Marc Reichwein
- Das Autor*innenfoto als visueller Kommentar zum Literaturbetrieb Kein Zugriff Seiten 135 - 158 Andrea Werner
- Critical Princess. Formen diskursiver und performativer Geschlechtlichkeit in deutschsprachigen Buch-Blogs Kein Zugriff Seiten 159 - 176 Kristina Petzold
- Figuren der Umkehrung. (Gegen-)Kanon, Auszählen und Gender in sozialen Medien Kein Zugriff Seiten 177 - 195 Martina Wernli
- Das unbekannte Geschlecht. Wirkung und Funktion verschleierter Geschlechtsidentität am Beispiel der Rezeption Elena Ferrantes in der deutschsprachigen Presse Kein Zugriff Seiten 196 - 212 Renate Giacomuzzi
- Die Debütantin. Über weibliche Erscheinungsweisen in der Gegenwartsliteratur (Glaser, Torik, Fehn) Kein Zugriff Seiten 213 - 233 Peter C. Pohl
- Beiträgerinnen und Beiträger Kein Zugriff Seiten 234 - 237
- Anzeigen Kein Zugriff Seiten 238 - 240





