Am vollen Grab vom leeren predigen
Die Traueransprache in Theorie und Praxis- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Die Kirche hat auf dem Friedhof mächtig Konkurrenz bekommen. Freie Redner sind auf dem Vormarsch. Wie sollen wir als evangelische Kirche darauf reagieren? Beerdigungen sind der Ernstfall christlicher Hoffnung. Zu ihr gehört die endliche Hoffnung auf ein gutes Leben. Aber auch die Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde. Am Ort des Endes endlicher Hoffnung müssen und können Christen von der österlichen Hoffnung sprechen. Das ist das Anliegen des Buches. Gottfried Claß geht dieser Hoffnung theologisch auf den Grund. Und fragt danach, wie unsere Verstorbenen weiterleben – auch im kritischen Gespräch mit den Antworten der säkularen Gesellschaft und den Erwartungen, die die »Digital Afterlife Industry« weckt. Zentral sind jedoch die Überlegungen, wie am Grab anschaulich von der christlichen Hoffnung gesprochen werden kann. Auszüge aus eigenen Praxisbeispielen werden mit herangezogen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-374-08166-0
- ISBN-Online
- 978-3-374-08167-7
- Verlag
- EVA, Leipzig
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 133
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- VORWORT Kein Zugriff
- INHALT Kein Zugriff
- EINLEITUNG Kein Zugriff Seiten 10 - 11
- 1. Gott ist der alleinige Akteur Kein Zugriff
- 2. Das leere Grab Kein Zugriff
- 3. Das Erschrecken am Ostermorgen Kein Zugriff
- 4. Gott weist die Mächte des Todes in Schranken Kein Zugriff
- 5. Es geht um die Zukunft der ganzen Schöpfung Kein Zugriff
- 6. Der Osterzweifel Kein Zugriff
- 7. Der Auferstandene entzieht sich den Vereinnahmungen Kein Zugriff
- 8. Zurück zu den Anfängen Kein Zugriff
- 9. D ie Erscheinungen des auferstandenen Christus und die Grundgestalten des gottesdienstlichen Lebens Kein Zugriff
- 10. A uferstehungsglaube und moderne Geschichtswissenschaft Kein Zugriff
- 1. In den Erinnerungen Kein Zugriff
- 2. In den eigenen Werken und Wirkungen Kein Zugriff
- 3.1 Auswirkung auf den Trauerprozess Kein Zugriff
- 3.2 Das Versprechen auf ein Weiterleben nach dem Tod Kein Zugriff
- 3.3 Das Verständnis des Menschen Kein Zugriff
- 1. Die Hoffnung auf ein gutes und erfülltes Leben Kein Zugriff
- 2. Die Hoffnung auf eine bessere und gerechtere Welt Kein Zugriff
- 3.1 Wie leben unsere Verstorbenen weiter? Eine neue Antwort! Kein Zugriff
- 3.2 Das Gericht Gottes als Hoffnung auf seine schöpferische Gerechtigkeit Kein Zugriff
- Exkurs: Die Hoffnung auf Gottes neue Welt: Gegnerin oder Verbündete der Hoffnung auf eine gerechtere Welt? Kein Zugriff
- IV. Wie die dreifache christliche Hoffnung in der Kasualie Bestattung präsent ist Kein Zugriff Seiten 64 - 70
- 1. Die Lebensträume – und was aus ihnen geworden ist Kein Zugriff
- 2. Das Christentum: auch Alltagsreligion! Kein Zugriff
- 3. Die Fragmentarität der geschöpflichen Hoffnung Kein Zugriff
- 1. Einsatz für eine bessere Welt Kein Zugriff
- 2. Arbeit an den »Nachtseiten des Lebens« Kein Zugriff
- 3. Unversöhnte Beziehungen im Raum der Versöhnung Kein Zugriff
- 1. Die Hoffnung über den Tod hinaus im Trauergespräch Kein Zugriff
- 2. Gefahren für die Traueransprache: zu wenig oder zu viel von der Auferstehungshoffnung Kein Zugriff
- 3.1 Die verstorbene Person in ihrer Besonderheit Kein Zugriff
- 3.2 Der Bibeltext, der in diese Abschiedssituation hineinspricht Kein Zugriff
- 3.3 Das wechselseitige Gespräch zwischen dem Bibeltext und der Lebensgeschichte des Verstorbenen Kein Zugriff
- 4.1 Was die Flügel der Morgenröte ankündigen (Ps 139,9.10) Kein Zugriff
- 4.2 Die Treue Gottes – im Leben und im Tod (Offb 2,10) Kein Zugriff
- 4.3 Wenn die größten Überraschungen noch ausstünden (1. Kor 13.13) Kein Zugriff
- 4.4 »Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen« (Martin Luther) 114 114 E s ist ein Satz aus einem Choral von Martin Luther. Vgl. Evangelisches Gesangbuch. Ausgabe für die Evangelische Landeskirche in Württemberg, 2007, 2. aktualisierte Auflage, Nr. 518,1. Dieser Choral wiederum geht zurück auf einen alten lateinischen Hymnus, den er wohl als Mönch Martinus gesungen hat: »Media vita in morte sumus«. Vgl. Jüngel, Eberhard, Im Angesicht des Todes, in: (Hg.) Hans-Jürgen Schultz, Luther kontrovers, Stuttgart-Berlin 1983, 163ff. – »Mitten wir im Tod sind vom Leben umfangen« (Ex 33,18–19a.20–23) Kein Zugriff






