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Monographie Kein Zugriff

Verkörperte Wahrheit

Jesus Christus und die theologische Rechtfertigung der Kirche
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Kirche bezieht sich auf Jesus Christus als ihren Grund und verkennt darin nur allzu oft, dass dieser auf prekäre Weise leiblich existiert und Gemeinschaft gestiftet hat. Das Buch thematisiert diese bleibende christologische Herausforderung der Kirche. Es arbeitet in körpertheoretischer Perspektive eine negative, disruptiv-entfremdende Seite der christlichen Wahrheit heraus und fragt zugleich, inwiefern das Christentum in der Gefahr steht, die Einheit, Identität und Stabilität seiner ekklesialen Gemeinschaft durch Verweis auf den sozialen Körper der Kirche gleichsam anstelle von Christus garantieren zu wollen. Um dem zu begegnen, entwickelt es eine Relektüre der die Kirche leitenden »Kraft« des Heiligen Geistes. Es deutet den Geist Christi als eine sinnlich-affektive Energie, die Unruhe in den sozialen Verkörperungen der Kirche schafft und diese zugleich sakramental neu ausrichtet.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-374-08159-2
ISBN-Online
978-3-374-08160-8
Verlag
EVA, Leipzig
Sprache
Deutsch
Seiten
211
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Vorwort Kein Zugriff
    2. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
    1. 1.1 Zum Modus einer kritisch erkundenden Deutung des Christentums Kein Zugriff
    2. 1.2 Kirchlichkeit als signifikantes Merkmal der christlichen Religion Kein Zugriff
    3. 1.3 Hermeneutische Operation: das Christentum versteht sich als Kirche Kein Zugriff
    4. 1.4 Kontingenz und Differenz der Deutung Kein Zugriff
    5. 1.5 Fraglichkeit und Strittigkeit des Kircheseins Kein Zugriff
    6. 1.6 Der Zeitindex der Selbstbeschreibung als Kirche Kein Zugriff
    1. 2.1 Christus als Grund, Mitte und Ziel des gesamten Universums – zur theologischen Rechtfertigung der Kirche Kein Zugriff
      1. 2.2.1 Wahrheitsmodelle – ontotheologisch, propositional, hermeneutisch Kein Zugriff
      2. 2.2.2 Ontotheologie für die Ökumene Kein Zugriff
      1. 2.3.1 Wahrheit als Ausrichtung auf die Grundsituation unserer Existenz (Ebeling) Kein Zugriff
      2. 2.3.2 Wahrheit als Verlässlichkeit einer lebensweltlichen Orientierungsweise (Dalferth) Kein Zugriff
      3. 2.3.3 Wahrheit als unaussprechliches ›Zwischen‹ und einende ›Mitte‹ der Konfessionen (Körtner) Kein Zugriff
    2. 2.4 Posthermeneutik: das Mediale an den Grenzen der Hermeneutik Kein Zugriff
      1. 2.5.1 Wahrheit modaltheoretisch – Gottes Wirken im Leben von Menschen Kein Zugriff
      2. 2.5.2 Gottes Offenbarung in den Medien Kein Zugriff
      1. 2.6.1 Digitalisierung als Virtualisierung Kein Zugriff
      2. 2.6.2 Digitalisierung als Kulturmaschine der Fragmentierung und Singularisierung (Stalder, Reckwitz) Kein Zugriff
      3. 2.6.3 Digitalisierung als Zerfall des Gemeinsamen und ›Zeitriss‹ der Gegenwart (Han) Kein Zugriff
      4. 2.6.4 Das Zerbrechen der Wahrheit als Geburtsstunde der Kirche Kein Zugriff
      1. 2.7.1 Gottes Kommen im Körper – zur Hermeneutik der Fleischwerdung des Geistes Kein Zugriff
      2. 2.7.2 Befremdende Wahrheit – an den Grenzen des Sinns und seiner Verkörperung (Nancy) Kein Zugriff
      3. 2.7.3 Fortgehen statt Abwesenheit Christi – das Wahrheitsmoment einer Desinkorporierung der Präsenz Gottes Kein Zugriff
      4. 2.7.4 Vom fortgehenden Christus zur Kirche Kein Zugriff
    1. 3.1 Von der verkörperten Wahrheit zur Wahrheit der Kirche Kein Zugriff
    2. 3.2 Wahrheit im Plural – Heterogenität und sichtbare Einheit der Kirche Jesu Christi Kein Zugriff
      1. 3.3.1 Sakramente als verkörperte Dynamiken der Wahrheit Kein Zugriff
      2. 3.3.2 Extra nos – Kirche als Gemeinschaft ohne sozial verkörperte Identität Kein Zugriff
      3. 3.3.3 Geist als nicht-symbolisierbare Kraft der Ekstase (Tillich) Kein Zugriff
      4. 3.3.4 Geist als Selbstzurücknahme des verkörperten Lebens (Pannenberg) Kein Zugriff
      5. 3.3.5 Geist als Figur der Transzendierung und Aufhebung des verkörperten Lebens? Kein Zugriff
      1. 3.4.1 Geist als innerer Antagonist der Verkörperung Kein Zugriff
      2. 3.4.2 Von der Ekstase zum Exzess – ein Nachleben des Körpers im ›Fleisch‹ (Santner) Kein Zugriff
      3. 3.4.3 Geist als innere Bedrohung der korporativen Integrität der Kirche Kein Zugriff
  1. 4. Kirche anstelle Christi? Zu Thema und Zielrichtung dieser Studie Kein Zugriff Seiten 191 - 194
  2. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 195 - 204
  3. Namensregister Kein Zugriff Seiten 205 - 206
  4. Sachregister Kein Zugriff Seiten 207 - 210

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