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"Die Stimme des Intellekts ist leise"

Klassiker/innen des politischen Denkens abseits des Mainstreams
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2015

Zusammenfassung

In den letzten Jahren sind im Teilgebiet der politischen Theorie und Ideengeschichte viele Einführungs? und Lehrbücher erschienen, die, ohne dass dies abgesprochen worden wäre, in beinahe beunruhigender Übereinstimmung eine Art Kanon von wichtigen Texten und Autoren herauskristallisiert haben, von denen im Fach geglaubt wird, jede/r Student/in der Politikwissenschaft solle diese kennen.

Mit dem vorliegenden Band wird dieser scheinbar spontane Kanonisierungsprozess einem kritischen und methodologisch durchdachten Reflexionsprozess unterzogen. Die Schlüsselfrage dabei lautet: Warum neigen wir dazu, in scheinbarem Konsens einigen Autoren und Texten eine Art von klassischem Referenzstatus zuzusprechen, anderen dagegen weniger? Sind hier diskursive Kanonpolitiken am Werk? Sind Genealogien oder Pfadabhängigkeiten der Kanonbildung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten zu rekonstruieren?


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2015
Copyrightjahr
2015
ISBN-Print
978-3-8487-2054-5
ISBN-Online
978-3-8452-6196-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory
Band
30
Sprache
Deutsch
Seiten
378
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Einleitung: Warum wird man Klassiker/in des politischen Denkens? Kein Zugriff Seiten 7 - 16 Walter Reese-Schäfer, Samuel Salzborn
    1. Wen deklariert die Politikwissenschaft zum Klassiker? Daten und Fakten Kein Zugriff Seiten 17 - 40 Walter Reese-Schäfer, Samuel Salzborn
    2. Ideenpolitische Interventionen im Archiv der Ideengeschichte: Die diskursive Klassizität von Texten und ihr Kanon Kein Zugriff Seiten 41 - 58 Marcus Llanque
    3. Die Kanonisierung der westlichen Demokratietheorie Drei Beispiele vernachlässigter nicht-westlicher Klassiker: Simón Bolívar, Sun Yat-sen, Bhimrao Ramji Ambedkar Kein Zugriff Seiten 59 - 84 Alexander Weiß
    4. Rekonstruierendes Quellenstudium und Nachrezeption: Wie die politische Ideengeschichte zu bereichern ist Kein Zugriff Seiten 85 - 112 Elisabeth Conradi
    5. Schreiben als Affirmation oder Infragestellung von Machtdiskursen. Ein hermeneutisches Verfahren zur Rekonstruktion des performativen Aktes Kein Zugriff Seiten 113 - 134 Sybille De La Rosa
    6. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Über den seltsamen Mangel an Mengzi, Aurobindo Ghose und Erode Venkata Ramasami in der politischen Theorie des »Westens« Kein Zugriff Seiten 135 - 166 Björn Goldstein
    7. Die Unbestimmtheit der Klassiker Kein Zugriff Seiten 167 - 186 Frauke Höntzsch
    1. Aufstieg und Verschwinden eines Klassikers Motive und Mechanismen der (Nicht-)Rezeption ideengeschichtlicher Texte am Beispiel der Rezeptionsgeschichte des Werks von Ibn Khaldūn Kein Zugriff Seiten 187 - 220 Andreas Busen
    2. Hans Rosenberg und die vormärzliche Parteientheorie Kein Zugriff Seiten 221 - 244 Philipp Erbentraut
    3. Die Weltrepublik vor Kant. Anacharsis Cloots und die missionarische Dimension des Kosmopolitismus Kein Zugriff Seiten 245 - 264 Daniel Schulz
    4. Arnold Brecht in der deutschen Politikwissenschaft Kein Zugriff Seiten 265 - 276 Hannah Bethke
    5. Representing Hanna Fenichel Pitkin. Plädoyer für eine reflexive Repräsentationstheorie Kein Zugriff Seiten 277 - 300 Antonia Schmid
    6. Frantz Fanon in der Politischen Theorie. Stationen und Potenziale einer Rezeption Kein Zugriff Seiten 301 - 324 Ina Kerner
    7. Von der Gouvernementalität (Foucault) zur planetarischen Biopolitik (Kondylis)? Ein klassisch gewordenes Konzept und seine unbekannte Alternative Kein Zugriff Seiten 325 - 350 Sebastian Edinger
    8. Ein Klassiker eigener Art: Cornelius Castoriadis als Stichwortgeber eines kritischen politischen Denkens Kein Zugriff Seiten 351 - 374 Paul Sörensen
  3. Die Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 375 - 378

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