Von Obama siegen lernen oder "Yes, We Gähn!"?
Der Jahrhundertwahlkampf und die Lehren für die politische Kommunikation in Deutschland- Autor:innen:
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Der kometenhafte Aufstieg Barack Obamas vom jungen, unbekannten Senator aus Illinois zum ersten farbigen US-Präsidenten hat bei deutschen Wahlkampf-Managern den Wunsch geweckt, Erfolgsfaktoren seiner Kampagne zu adaptieren. Für Obamas Sieg war etwa das Internet von großer Bedeutung. Er sammelte online nicht nur Millionen Spenden-Dollar, sondern mobilisierte und organisierte mit Hilfe seiner „Wunderwaffe Web“ auch ein riesiges Freiwilligenheer. Zuvor als „Spielerei“ verschrien, war das Internet damit plötzlich auch im Bundestagswahlkampf 2009 in aller Munde. Wie genau hat der US Präsidentschaftswahlkampf 2008 die politische Kommunikation in Deutschland verändert? Was haben Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier bei der Inszenierung ihrer Personen und Programme von Obama lernen können und welche Botschaften leiteten sie daraus ab? Wie erfolgreich waren die Kampagnen im Internet? Und welche strategischen, organisatorischen und medialen Lehren können auch aus Obamas Kampf um die Wiederwahl 2012 für die Zukunft gezogen werden?
Wie ist Barack Obama der kometenhafte Aufstieg vom unbekannten Senator zum ersten farbigen US-Präsidenten gelungen? Und was können auch deutsche Wahlkämpfer von ihm lernen?
Dr. Jan Philipp Burgard erlebte als Producer im ARD-Studio Washington 2008 den Präsidentschaftswahlkampf von Barack Obama hautnah, auch das Duell gegen Mitt Romney 2012 beobachtet er vor Ort. Inzwischen berichtet er für das ZDF Morgenmagazin aus Berlin.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 2/2012
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7970-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4283-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 272
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei Kein Zugriff Seiten 2 - 4 Jan Philipp Burgard
- Vorwort zur zweiten Auflage und Dank des Autors Kein Zugriff Seiten 5 - 6 Jan Philipp Burgard
- Vorwort von Tom Buhrow Kein Zugriff Seiten 7 - 8 Jan Philipp Burgard
- Vorwort von Eckhard Jesse Kein Zugriff Seiten 9 - 10 Jan Philipp Burgard
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 14 Jan Philipp Burgard
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 16 Jan Philipp Burgard
- 1.1 Ausgangslage und Fragestellung Kein Zugriff Seiten 17 - 19 Jan Philipp Burgard
- 1.2 Forschungsstand Kein Zugriff Seiten 19 - 25 Jan Philipp Burgard
- 1.3 Aufbau Kein Zugriff Seiten 25 - 29 Jan Philipp Burgard
- 1.4 Methode Kein Zugriff Seiten 29 - 30 Jan Philipp Burgard
- 2.1 Wahlkampfbegriff Kein Zugriff Seiten 31 - 33 Jan Philipp Burgard
- 2.2 Bedeutung von Wahlkämpfen für den Wahlausgang Kein Zugriff Seiten 33 - 43 Jan Philipp Burgard
- 2.3 Wandel des Wahlverhaltens und Konsequenzen für den Wahlkampf Kein Zugriff Seiten 43 - 46 Jan Philipp Burgard
- 2.4 Amerikanisierung, Modernisierung, Professionalisierung – Begriffe in der Diskussion Kein Zugriff Seiten 46 - 50 Jan Philipp Burgard
- 2.5 Strukturbedingungen der politischen Kommunikation in den USA und Deutschland Kein Zugriff Seiten 50 - 57 Jan Philipp Burgard
- 3.1 Historische Entwicklung von US-Präsidentschaftswahlkämpfen Kein Zugriff Seiten 58 - 61 Jan Philipp Burgard
- 1. Starke Personalisierung Kein Zugriff Seiten 61 - 62 Jan Philipp Burgard
- 2. TV-orientierte Kampagnenführung und Pseudo-Veranstaltungen Kein Zugriff Seiten 62 - 63 Jan Philipp Burgard
- 3. Externe Wahlkampfführung außerhalb der Parteien Kein Zugriff Seiten 63 - 64 Jan Philipp Burgard
- 4. Intensive Meinungsforschung und direkte Wähleransprache Kein Zugriff Seiten 64 - 65 Jan Philipp Burgard
- 5. Finanzintensiver Wahlkampf Kein Zugriff Seiten 65 - 65 Jan Philipp Burgard
- 6. „Negative Campaigning“ Kein Zugriff Seiten 65 - 67 Jan Philipp Burgard
- 7. Intensiver Einsatz des Internets Kein Zugriff Seiten 67 - 67 Jan Philipp Burgard
- 3.3 Historische Entwicklung von Bundestagswahlkämpfen und Beispiele für Amerikanisierung Kein Zugriff Seiten 67 - 78 Jan Philipp Burgard
- 4.1 Obama / Biden vs. McCain / Palin – „American Dream“ schlägt „American Hero“ Kein Zugriff Seiten 79 - 89 Jan Philipp Burgard
- 4.2 Botschaften im US-Wahlkampf 2008 – Visionen schlagen Werte Kein Zugriff Seiten 89 - 92 Jan Philipp Burgard
- 4.3 Parteitage von Demokraten und Republikanern – „Let the Show begin“ Kein Zugriff Seiten 92 - 97 Jan Philipp Burgard
- 4.4 Merkel vs. Steinmeier – Amtsinhaberin gegen Herausforderer Kein Zugriff Seiten 97 - 114 Jan Philipp Burgard
- 4.5 Botschaften im Bundestagswahlkampf 2009 – Diffuser Optimismus Kein Zugriff Seiten 114 - 117 Jan Philipp Burgard
- 4.6 Parteitage von CDU und SPD – Von Obama jubeln lernen? Kein Zugriff Seiten 117 - 121 Jan Philipp Burgard
- 4.7 Die Inszenierung der Kandidaten in den USA und Deutschland im Vergleich Kein Zugriff Seiten 121 - 124 Jan Philipp Burgard
- 5.1 Die Ausgangssituation: Die USA im Ausnahmezustand Kein Zugriff Seiten 125 - 126 Jan Philipp Burgard
- 5.2 Außenpolitische Themen des US-Wahlkampfes Kein Zugriff Seiten 126 - 129 Jan Philipp Burgard
- 5.3 Innenpolitische Themen des US-Wahlkampfes Kein Zugriff Seiten 129 - 133 Jan Philipp Burgard
- 5.4 Die Ausgangssituation in Deutschland: Exportweltmeister in der Krise Kein Zugriff Seiten 133 - 134 Jan Philipp Burgard
- 5.5 Außenpolitische Themen des Bundestagswahlkampfes Kein Zugriff Seiten 134 - 136 Jan Philipp Burgard
- 5.6 Innenpolitische Themen des Bundestagswahlkampfes Kein Zugriff Seiten 136 - 140 Jan Philipp Burgard
- 5.7 Agenda-Setting in den USA und Deutschland im Vergleich Kein Zugriff Seiten 140 - 143 Jan Philipp Burgard
- 6.1 Battleground-Strategie vs. 50 Staaten-Strategie Kein Zugriff Seiten 144 - 148 Jan Philipp Burgard
- 6.2 Die „Turn-out-the-vote“ Mobilisierungsoffensive Kein Zugriff Seiten 148 - 150 Jan Philipp Burgard
- 6.3 Die US-Strategen: Der „Architekt“ des Obama-Erfolgs und McCains „Goldene Kugel“ Kein Zugriff Seiten 150 - 154 Jan Philipp Burgard
- 6.4 Die deutschen Strategen: Pofalla und Wasserhövel – Sekretäre oder Generäle? Kein Zugriff Seiten 154 - 158 Jan Philipp Burgard
- 6.5 Die strategischen Grundlinien im Bundestagswahlkampf 2009 Kein Zugriff Seiten 158 - 163 Jan Philipp Burgard
- 6.6 Wahlkampfstrategien in den USA und Deutschland im Vergleich Kein Zugriff Seiten 163 - 164 Jan Philipp Burgard
- 7.1 Medienarbeit in den USA – Entthronung des Medien-Lieblings durch Obama? Kein Zugriff Seiten 165 - 172 Jan Philipp Burgard
- 7.2 Medienarbeit in Deutschland – Amtsbonus für Merkel? Kein Zugriff Seiten 172 - 179 Jan Philipp Burgard
- 7.3 Negative Campaigning in den USA – Schlammschlacht oder Fair Play? Kein Zugriff Seiten 179 - 183 Jan Philipp Burgard
- 7.4 Negative Campaigning in Deutschland – Argumente oder Attacken? Kein Zugriff Seiten 183 - 186 Jan Philipp Burgard
- 7.5 Medienwahlkampf in den USA und Deutschland im Vergleich Kein Zugriff Seiten 186 - 189 Jan Philipp Burgard
- 8.1 Die Partei-Homepages – von Infoseiten zu Mitmach-Portalen? Kein Zugriff Seiten 190 - 195 Jan Philipp Burgard
- 8.2. Das Internet als Organisationsinstrument – „bottom up“ oder „top down“? Kein Zugriff Seiten 195 - 199 Jan Philipp Burgard
- 8.3 Das Web als Fundraisinginstrument – Goldgrube für Obama – Portokasse für Merkel? Kein Zugriff Seiten 199 - 202 Jan Philipp Burgard
- 8.4 Externe Soziale Netzwerke – Spielerei oder sinnvolles Engagement? Kein Zugriff Seiten 202 - 205 Jan Philipp Burgard
- 8.5 Blogs – Echte Meinungsbilder oder Nischenphänomen? Kein Zugriff Seiten 205 - 208 Jan Philipp Burgard
- 8.6 Online-Videos – Fluch und Segen zugleich? Kein Zugriff Seiten 208 - 210 Jan Philipp Burgard
- 8.7 Microtargeting – Die Hightech-Jagd auf Wähler – in Deutschland unmöglich? Kein Zugriff Seiten 210 - 214 Jan Philipp Burgard
- 8.8 Die Bedeutung des Internets in den USA und Deutschland im Vergleich Kein Zugriff Seiten 214 - 217 Jan Philipp Burgard
- 9.1 Das Obama-Modell im Bundestagswahlkampf – missglückte Kopie oder Erfolgsfaktor? – Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 218 - 229 Jan Philipp Burgard
- 9.2 Was bleibt von Obamas Lehrstunde? – Ausblick Kein Zugriff Seiten 229 - 233 Jan Philipp Burgard
- 10.1 Die Ausgangssituation – Ein entzauberter Präsident kämpft um die Wiederwahl Kein Zugriff Seiten 234 - 238 Jan Philipp Burgard
- 10.2 Der Herausforderer – Mitt Romney – Wirtschaftsretter oder Heuschrecke? Kein Zugriff Seiten 238 - 241 Jan Philipp Burgard
- 10.3 Die Nominierungsparteitage – Show verdeutlicht Strategie Kein Zugriff Seiten 241 - 245 Jan Philipp Burgard
- 10.4 Der teuerste Wahlkampf aller Zeiten – Weißes Haus zu verkaufen? Kein Zugriff Seiten 245 - 246 Jan Philipp Burgard
- 10.5 Die Wunderwaffe Web wird aufgerüstet – Mobil auf dem Schlachtfeld Internet Kein Zugriff Seiten 246 - 248 Jan Philipp Burgard
- Experteninterviews Kein Zugriff Jan Philipp Burgard
- Reden, Aufsätze und Autobiografien politischer Akteure Kein Zugriff Seiten 250 - 250 Jan Philipp Burgard
- Selbstständig erschienene Literatur Kein Zugriff Seiten 250 - 256 Jan Philipp Burgard
- Unselbstständig erschienene Literatur Kein Zugriff Seiten 256 - 272 Jan Philipp Burgard





