Fragmentierte Volkssouveränität
Recht, Gerechtigkeit und der demokratische Einspruch in der Weltgesellschaft- Autor:innen:
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Der Autor widmet sich der Frage, ob mit den politisch unübersichtlichen Entwicklungen der Weltgesellschaft nicht auch gleichzeitig neue Möglichkeiten demokratischer Beteiligungen entstehen, die als Korrektiv fungieren könnten. Aus der Warte der Systemtheorie hebt die Arbeit vor allem die Problematik der Durchsetzung der Menschenrechte hervor und legt ihren Akzent auf die Fragmentierung des Rechts. Die These des Buches, die sich mit Rückgriff auf Theorien von Marx, Adorno, Hardt und Negri bis hin zu Habermas entfaltet, stellt die Frage in den Raum, ob es möglich ist, den Begriff der Weltgesellschaft und ihres Rechts zu korrigieren, ohne dabei die durch die Systemtheorie entwickelte begriffliche Trennschärfe zu verwischen. Hier öffnet der Autor die Perspektive, die Entwicklung der Weltgesellschaft im Lichte der Ideen der Französischen Revolution neu zu betrachten und emanzipatorische Potentiale jenseits von Staat und bekannten Politikmustern als Möglichkeit einer fragmentierten Volkssouveränität zu erkennen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4656-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2528-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Politischen Soziologie. Studies on Political Sociology
- Band
- 4
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 178
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 8
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Die unerreichbare Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 13 - 21
- Bedingungen der Suche Kein Zugriff Seiten 21 - 26
- Gang der Argumentation Kein Zugriff Seiten 26 - 28
- Das Problem sozialer Menschenrechte Kein Zugriff Seiten 29 - 36
- Demokratische Mängel Kein Zugriff Seiten 36 - 40
- Dürftige Geltung Kein Zugriff Seiten 40 - 42
- Programmierung des Protests? Kein Zugriff Seiten 42 - 46
- Gerechtigkeit (1): Eine bloße Kontingenzformel? Kein Zugriff Seiten 46 - 49
- Die bürgerliche Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 50 - 54
- Marx: Das Proletariat tritt zurück Kein Zugriff Seiten 54 - 57
- Lukács: Klassenbewusstseinsthese Kein Zugriff Seiten 57 - 61
- Adorno: Im Bann der Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 61 - 63
- Im Bann der Gesellschaft: Das Proletariat verschwindet Kein Zugriff Seiten 63 - 67
- Knappheit: Auf der schlechten Seite einer Unterscheidung Kein Zugriff Seiten 67 - 71
- Lokomotiven: Zur Möglichkeit semantischer Einschreibungen in die Gesellschaftsstruktur Kein Zugriff Seiten 71 - 78
- Subjektive Rechte: auf den Gleisen der Evolution? Kein Zugriff Seiten 78 - 80
- Gesellschaftsstruktur und Semantik: Lineare Nachträglichkeit? Kein Zugriff Seiten 80 - 83
- Zwei Bilder der Revolution: Babeuf und Marx Kein Zugriff Seiten 84 - 92
- Systemtheoretische Weiterungen Kein Zugriff Seiten 92 - 99
- Gerechtigkeit (2): Eine Transzendenzformel? Kein Zugriff Seiten 99 - 107
- Zurück zur Kontingenzformel? Kein Zugriff Seiten 107 - 110
- Weder Kontingenz noch Transzendenz: Politik Kein Zugriff Seiten 110 - 115
- Die Neuerfindung der Demokratie Kein Zugriff Seiten 116 - 122
- Empire – singuläre Souveränität Kein Zugriff Seiten 122 - 125
- Multitude – ein neuer Widerspruch? Kein Zugriff Seiten 125 - 131
- Recht – Struktur des Empire? Kein Zugriff Seiten 131 - 133
- Gegen die Totalität: Schmerzlose Entkopplung Kein Zugriff Seiten 133 - 136
- Bedingungen der Weltinnenpolitik Kein Zugriff Seiten 136 - 139
- Vorbild Europa Kein Zugriff Seiten 139 - 143
- Keine schmerzlose Entkopplung Kein Zugriff Seiten 143 - 149
- Rechtskorrekturen: Fragmentiertes Recht Kein Zugriff Seiten 149 - 153
- Schluss: Fragmentierte Volkssouveränität Kein Zugriff Seiten 154 - 162
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 163 - 178





