»Von der Schuld der Väter wie von unserer eigenen«
Das Darmstädter Wort von 1947 und die Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft heute- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Das »Wort des Bruderrates der Evangelischen Kirche in Deutschland zum politischen Weg unseres Volkes« vom 8. August 1947 benannte erstmals selbstkritisch die politische Mitverantwortung der evangelischen Kirchen für den Aufstieg des Nationalsozialismus. Man bemühte sich um konkrete Analysen, wonach eine entschiedene Umkehr im Denken notwendig sei. Das »Darmstädter Wort«, von Hans Joachim Iwand entworfen, war von Anfang an umstritten. Obwohl es nie offiziell angenommen wurde, zeigte es erhebliche Wirkung. Der vorliegende Band versammelt Aufsätze zur Entstehung, zum Inhalt und zur Rezeption des Darmstädter Wortes. Er fragt danach, welche Rolle Schuldbekenntnisse gesellschaftlich spielen können und in welchen Problemkonstellationen heute von Schuld gesprochen werden muss – der Schuld der »Väter« wie auch der eigenen. Mit Beiträgen von Michael Beintker, Gerard den Hertog, Stefan Heuser, Marco Hofheinz, Michael Hüttenhoff, Sarah Jäger, Katharina von Kellenbach, Wolfgang Lienemann, Hartwig Ludwig, Christan Neddens, Lucia Scherzberg und Edgar Thaidigsmann.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-374-07763-2
- ISBN-Online
- 978-3-374-07764-9
- Verlag
- EVA, Leipzig
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 402
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 18 Gerard den Hertog, Marco Hofheinz, Christan Neddens
- Die Entstehung des Darmstädter Wortes Kein Zugriff Seiten 21 - 60 Hartmut Ludwig
- »Wir sind in die Irre gegangen« Kein Zugriff Seiten 61 - 104 Marco Hofheinz
- »Suchet der Stadt Bestes« Kein Zugriff Seiten 105 - 130 Christian Neddens
- Das Darmstädter Wort – ein Fahnentext Kein Zugriff Seiten 131 - 166 Michael Hüttenhoff
- Einsicht und Umkehr Kein Zugriff Seiten 169 - 182 Edgar Thaidigsmann
- Impulse Karl Barths für das theologische Nachdenken über Schuld und Versöhnung im öffentlichen Raum Kein Zugriff Seiten 183 - 202 Michael Beintker
- Freigesprochen von der Schuld Kein Zugriff Seiten 203 - 216 Katharina von Kellenbach
- Wie konnte der wohl gravierendste »Irrweg« – die Shoah – im Darmstädter Wort fehlen? Kein Zugriff Seiten 217 - 248 Gerard den Hertog
- Umkehr von unseren »Irrwegen« auf den Weg des Friedens Kein Zugriff Seiten 251 - 284 Gerard den Hertog
- Schuldbekenntnisse und die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche Kein Zugriff Seiten 285 - 308 Lucia Scherzberg
- Von Irrwegen und Irrflügen Kein Zugriff Seiten 309 - 328 Stefan Heuser
- Lernende Institution Kein Zugriff Seiten 329 - 350 Sarah Jäger
- Verantwortlichkeit, Schuld und Restitution im Blick auf Kolonialismus und Rassismus Kein Zugriff Seiten 351 - 388 Wolfgang Lienemann
- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 389 - 390
- Anhang: Die Stuttgarter Erklärung, das Darmstädter Wort und seine vier Entwürfe Kein Zugriff Seiten 391 - 402





