Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Die neueren Freihandelsabkommen nach Art. 207 AEUV werden von der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten als gemischte Abkommen geschlossen. Die Frage, wie solche Abkommen demokratisch legitimiert werden, lässt sich nicht einfach durch Verweis...
Der Aufsatz untersucht die Grenzen, denen die Übertragung von Kompetenzen der Bundesrepublik Deutschland auf die Europäische Union verfassungsrechtlich unterliegt. Den Maßstab dieser Untersuchung bildet das Lissabon-Urteil des...
Mitgliedstaaten drohen finanzielle Sanktionen durch Sanktionsurteile nach Art. 260 AEUV, Sanktionsbeschlüsse des Rates im Defizitverfahren, sowie durch Staatshaftungsansprüche. Nur bei Sanktionsurteilen stellt sich die Frage der Vollstreckbarkeit...
Die Regeln des EU-Kartellrechts werden sowohl durch die Europäische Kommission wie auch dezentral durch mitgliedstaatliche Fachbehörden durchgesetzt. Auf europäischer Ebene hat sich ein spezielles Verwaltungsverfahren herausgebildet, welches eine...
Der Beitrag untersucht die Urteile des Gerichts für den öffentlichen Dienst der Europäischen Union (GöD) im Zeitraum von Mitte 2015 bis zum Abschluss der Rechtsprechungstätigkeit dieses Gerichts im Jahr 2016. Im Mittelpunkt der Betrachtung...
In seiner Entscheidung in der Rechtssache M.A.S. und M.B. bzw. „Taricco II“ hat der EuGH das unionsrechtliche Verständnis des Verhältnisses von nationalem Recht und Unionsrecht weiterentwickelt. Anders als in „Taricco I“ ist er auf das...