Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Die „sozialstaatlichen (vorsichtiger: sozialverfassungsrechtlichen) Elemente“ des europäischen Primärrechts, die Peter Häberle 1994 noch tentativ andeutete, finden sich 20 Jahre später in konsolidierter Form vor. Der Beitrag beleuchtet am...
Trotz und wegen der Regelung in Art. 51 Abs. 1 GRC bleibt die Auslegungsfrage bezüglich der Reichweite der Bindungskraft der Unionsgrundrechte umstritten. Während die aktuellen Rechtsprechungen den „Gerichtswettbewerb“ zwischen dem EuGH und...
Die Diskussion um die Einführung einer sog. PKW-Maut für Ausländer war einer der Zankäpfel des Bundestagswahlkampfes 2013. Die politischen Stellungnahmen schwankten sogar innerhalb des konservativen Lagers zwischen Extremen: Während Horst...
Mit der Aufhebung der Richtlinie zur Vorratsdatenspeichung hat der EuGH ein deutliches Zeichen in Sachen Datenschutz, aber auch europäischem Grundrechtsschutz insgesamt gesetzt. Trotzdem bleiben Fragen. Diese betreffen zunächst die abstrakten...
Der Koalitionsvertrag der Großen Koalition in Berlin verspricht zur Europapolitik „weitere Reformschritte zur Stärkung der wirtschaftspolitischen Koordination, besonders in der Wirtschafts-und Währungsunion“. Zudem bedarf die EU-Politik nach...
Der Grundsatz der Demokratie wird während der Wirtschaftskrise unterschiedlich angewandt, je nachdem, ob das betreffende Land zu den Gläubigern oder zu den Schuldnern gehört. So reicht in Deutschland die Selbstbestimmung des Volkes soweit, dass...