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Monographie Kein Zugriff

Der romantische Mann

Die Verkörperung des poetischen Lebens
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Der romantische Mann ist ein Paradox: Er verkörpert eine Lebensform, die erst noch gefunden werden müsste. Die ausstehende Ankunft im poetischen Leben nimmt er in seinem Habitus und seinem Schaffen vorweg. Sein Selbstbewusstsein ist daher das des Nichtidentischen. Durch den Einsatz romantischer Ironie erzielt er die poetische Schwebe, die ihn von den Forderungen der Geschichte distanziert und in ihm die Hoffnung auf eine spirituelle Erneuerung Europas nährt.


 


Klappentext


Der romantische Mann ist ein Paradox: Er verkörpert eine Lebensform, die erst noch gefunden werden müsste. Die ausstehende Ankunft im poetischen Leben nimmt er in seinem Habitus und seinem Schaffen vorweg. Sein Selbstbewusstsein ist daher das des Nichtidentischen. Durch den Einsatz romantischer Ironie erzielt er die poetische Schwebe, die ihn von den Forderungen der Geschichte distanziert und in ihm die Hoffnung auf eine spirituelle Erneuerung Europas nährt.Das Buch wagt vor diesem Hintergrund einen neuen, ungewohnten Blick auf die Epoche der Romantik und auf ihr Weiterleben. Mit dem philosophisch-literarischen Entwurf des romantischen Mannes schaffen die Romantiker den Durchbruch zu etwas bis dahin Unvorstellbarem: die Verkörperung einer genuin ästhetisch geprägten Männlichkeit, deren volle Ausformung noch voraus liegt. Das Ästhetische wird damit zum unabschließbaren Prozessraum der Moderne und der romantische Mann zum hegemonialen Kultursubjekt Europas. Auf die Suche nach dem poetischen Leben begibt sich ein Typus, der die Urteilsformen und Geschmacksverhältnisse der letzten 200 Jahre entscheidend bestimmen sollte und dessen Nachfahren in zahllosen Varianten noch immer unter uns sind.


 


Inhaltsverzeichnis


Prolog: Verkörperung Das Romantik-Paradox Prototypen des romantischen Mannes Das poetische Leben Der metaphysische Patient Gruppenbild mit Damen Poetik der Geschlechter Dichter und ihre Gesellen Epilog: Das gezeichnete Ich Literatur


 


Biographische Informationen


Christian Schärf, geb. 1960, lehrt Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft am Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Universität Hildesheim.

Schlagworte


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-8498-2126-5
ISBN-Online
978-3-8498-2127-2
Verlag
Aisthesis, Bielefeld
Sprache
Deutsch
Seiten
357
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
  1. Prolog: Verkörperung Kein Zugriff Seiten 9 - 22
  2. Das Romantik-Paradox Kein Zugriff Seiten 23 - 53
  3. Prototypen des romantischen Mannes Kein Zugriff Seiten 54 - 78
  4. Das poetische Leben Kein Zugriff Seiten 79 - 177
  5. Der metaphysische Patient Kein Zugriff Seiten 178 - 220
  6. Gruppenbild mit Damen Kein Zugriff Seiten 221 - 272
  7. Poetik der Geschlechter Kein Zugriff Seiten 273 - 313
  8. Dichter und ihre Gesellen Kein Zugriff Seiten 314 - 338
  9. Epilog: Das gezeichnete Ich Kein Zugriff Seiten 339 - 349
  10. Literatur Kein Zugriff Seiten 350 - 355

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