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Straffreiheit für Straftaten von Opfern des Menschenhandels?

Zur Umsetzung des Non-Punishment-Prinzips in Recht und Praxis
Autor:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Nach dem auf internationalen Vorgaben beruhenden Non-Punishment-Prinzip (NPP) sollen Opfer von Menschenhandelstaten für Straftaten, die sie selbst im Zusammenhang mit dem Menschenhandel begangen haben, unter bestimmten Voraussetzungen nicht bestraft werden. Eingang in das deutsche Strafrecht hat dieses Prinzip explizit durch § 154c Abs. 2 StPO gefunden. Die Studie befasst sich im Wege einer rechtsdogmatischen und empirisch-kriminologischen Analyse eingehend mit dem bislang wenig behandelten NPP, namentlich mit den Fragen, ob und inwieweit es sich bei dem NPP um ein rechtlich verbindliches Prinzip handelt, ob das deutsche Recht ihm ausreichend Rechnung trägt und wie dieses Prinzip in der Praxis Anwendung findet.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-7560-1754-6
ISBN-Online
978-3-7489-4833-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Edition Seehaus [plus] – Resozialisierung – Opferschutz – Restorative Justice
Band
7
Sprache
Deutsch
Seiten
86
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
  2. 1 VorbemerkungSeiten 9 - 10 Download Kapitel (PDF)
  3. Download Kapitel (PDF)
    1. 2.1 Einleitung
      1. 2.2.1 Völkerrecht: UN und ILO
      2. 2.2.2 Europäische Menschenrechtskonvention
      3. 2.2.3 EU-Recht
        1. 2.2.4.1 Die Verbindlichkeit des NPP
        2. 2.2.4.2 Straffreiheit nur im Gegenzug für Kooperation mit den Strafverfolgungsbehörden
        3. 2.2.4.3 Die Reichweite des NPP
        4. 2.2.4.4 Abschließende Bemerkung
        1. 2.3.1.1 Nötigungsnotstand
        2. 2.3.1.2 Strafmilderung für Aufklärungshilfe
        1. 2.3.2.1 Diversion nach Jugendstrafrecht
        2. 2.3.2.2 Einstellung nach §§ 153 und 153a StPO
        3. 2.3.2.3 Das NPP nach § 154c Abs. 2 StPO
    2. 2.4 Ergebnis der rechtsdogmatischen Betrachtung
  4. Download Kapitel (PDF)
      1. 3.1.1 Durchführung und Methodik
        1. 3.1.2.1 Kenntnis des NPP und rechtliche Herleitung
        2. 3.1.2.2 Anwendung des NPP in der Praxis
        3. 3.1.2.3 Anwendungsprobleme
        4. 3.1.2.4 Änderungsvorschläge
        1. 3.2.1.1 Auswahleinheit
        2. 3.2.1.2 Analyseeinheit
      1. 3.2.2 Auswertung
        1. 3.2.3.1 Kategorie: „Anzeige“ des Opfers
        2. 3.2.3.2 Kategorie: Bestimmte Straftat des Opfers
        3. 3.2.3.3 Kategorie: Bekanntwerden einer Straftat des*der Geschädigten durch dessen*deren Anzeige
        4. 3.2.3.4 Kategorie: Vergehen des Opfers
        5. 3.2.3.5 Zwischenergebnis
    1. 3.3 Limitationen
    2. 3.4 Diskussion der empirischen Befunde
  5. 4 Schlussfolgerungen und EmpfehlungenSeiten 77 - 82 Download Kapitel (PDF)
  6. SchlusswortSeiten 83 - 84 Download Kapitel (PDF)
  7. Anhang – InterviewleitfadenSeiten 85 - 86 Download Kapitel (PDF)

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