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Monographie Kein Zugriff

Kriminalität in Costa Rica

Zur diskursiven Konstruktion eines gesellschaftlichen und politischen Problems
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Kaum ein anderes soziales Thema beherrscht heute die öffentlichen Debatten in Costa Rica so sehr wie Kriminalität. Der dominante öffentliche Diskurs stützt sich dabei elementar auf die Prämisse, dass sich die ehemals „friedvolle Nation“ in ein Schlachtfeld alltäglicher Kriminalität verwandelt habe. Auf der Basis dieser Prämisse wachsen die gesellschaftliche Angst und der Ruf nach der harten Hand des Staates und es entsteht ein zunehmendes Einverständnis über drastischere staatliche und private Maßnahmen der Kriminalitätsbekämpfung. Wegen der Vorstellung über eine spezifische nationale Identität der Costaricaner wird Kriminalität in der Öffentlichkeit hierbei zunehmend als ein die Gesellschaft von Außen angreifendes Problem interpretiert.

Das Werk geht vor diesem Hintergrund den Fragen nach, wie das Thema Kriminalität im öffentlichen Diskurs als eines der größten Probleme des Landes konzipiert wird, wie sich dieser Diskurs historisch gewandelt hat, wie sich das gesellschaftliche Handeln auf der Grundlage dieses Diskurses verändert hat und wie dieses Handeln in der Gegenwart schließlich auf die gesellschaftliche Konzeption von Kriminalität als einem Problem zurückwirkt.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-6623-2
ISBN-Online
978-3-8452-3151-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zu Lateinamerika
Band
12
Sprache
Deutsch
Seiten
352
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
    Autor:innen:
  2. Verzeichnis der Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 11 - 11
    Autor:innen:
  3. Verzeichnis der Tabellen, Grafiken und Abbildungen Kein Zugriff Seiten 12 - 12
    Autor:innen:
  4. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 32
    Autor:innen:
      1. Die Entdeckung der Kriminalität seit den 1970er Jahren Kein Zugriff Seiten 33 - 36
        Autor:innen:
      2. Die Entdeckung der Kriminalitätsfurcht in den 1990er Jahren Kein Zugriff Seiten 36 - 38
        Autor:innen:
      3. Drama oder Dramatisierung – Kriminalitätsforschung im 21. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 38 - 45
        Autor:innen:
      1. Die soziale Konstruktion krimineller Wirklichkeit Kein Zugriff Seiten 45 - 50
        Autor:innen:
      2. Kriminalitätsfurcht und ihre diskursiven Bedingungen Kein Zugriff Seiten 50 - 54
        Autor:innen:
      3. Das Verhältnis zwischen Massenmedien, Politik und Kriminalität Kein Zugriff Seiten 54 - 60
        Autor:innen:
      4. Mit Kriminalität Politik machen Kein Zugriff Seiten 60 - 65
        Autor:innen:
      1. Quellen zur Analyse eines Diskurses über Kriminalität Kein Zugriff Seiten 65 - 71
        Autor:innen:
      2. Charakterisierung und Begründung der konkreten Quellenauswahl Kein Zugriff Seiten 71 - 79
        Autor:innen:
      3. Methodische Zugänge zum Diskurs über Kriminalität Kein Zugriff Seiten 79 - 90
        Autor:innen:
      1. Die Dimension des Problems Kein Zugriff Seiten 91 - 98
        Autor:innen:
      2. Kriminalität in der Vergangenheit Kein Zugriff Seiten 98 - 101
        Autor:innen:
      3. Kriminalität und nationale Identität Kein Zugriff Seiten 101 - 105
        Autor:innen:
      4. Der Deutungskampf über die Ursachen des Kriminalitätsproblems Kein Zugriff Seiten 105 - 118
        Autor:innen:
      5. Der Deutungskampf über die Lösung des Kriminalitätsproblems Kein Zugriff Seiten 118 - 124
        Autor:innen:
      6. Akteure im Diskurs über Kriminalität Kein Zugriff Seiten 124 - 127
        Autor:innen:
      1. Die Schüleraufsätze – Hintergrund und Vorgehensweise Kein Zugriff Seiten 127 - 129
        Autor:innen:
      2. Die Probleme des Landes aus Sicht der Schüler Kein Zugriff Seiten 129 - 133
        Autor:innen:
      3. Mittelbares und unmittelbares Unsicherheitsempfinden Kein Zugriff Seiten 133 - 138
        Autor:innen:
      4. Umfragestudien über Kriminalitätswahrnehmung Kein Zugriff Seiten 138 - 150
        Autor:innen:
      1. Nationale Identität und kollektives Gedächtnis Kein Zugriff Seiten 151 - 153
        Autor:innen:
      2. Forschung zu nationaler Identität in Costa Rica Kein Zugriff Seiten 153 - 157
        Autor:innen:
      3. Die Genese und Transformation gewaltfreier nationaler Identität Kein Zugriff Seiten 157 - 171
        Autor:innen:
      1. Kriminalität in der Presse in den 1980er und 1990er Jahren Kein Zugriff Seiten 171 - 180
        Autor:innen:
      2. Das Ideario Costarricense von 1993 Kein Zugriff Seiten 180 - 182
        Autor:innen:
      3. Kriminalität in der Presse in den 1950er bis 1970er Jahren Kein Zugriff Seiten 182 - 190
        Autor:innen:
      4. Das Ideario Costarricense von 1977 Kein Zugriff Seiten 190 - 196
        Autor:innen:
      5. Kriminalität in der Politik seit den 1950er Jahren Kein Zugriff Seiten 196 - 215
        Autor:innen:
    1. Der historische Kontext sicherheitspolitischer Prioritäten Kein Zugriff Seiten 215 - 224
      Autor:innen:
      1. Was sind und wozu dienen Kriminalitätsstatistiken? Kein Zugriff Seiten 225 - 232
        Autor:innen:
      2. Die historische Entwicklung der Strafverfolgung Kein Zugriff Seiten 232 - 243
        Autor:innen:
      3. Die historische Entwicklung der Kriminalitätsraten Kein Zugriff Seiten 243 - 261
        Autor:innen:
      1. Private Sicherheit Kein Zugriff Seiten 261 - 269
        Autor:innen:
      2. Community Policing Kein Zugriff Seiten 269 - 282
        Autor:innen:
      3. Politischer Populismus Kein Zugriff Seiten 282 - 295
        Autor:innen:
    1. Schlussbetrachtungen Kein Zugriff Seiten 295 - 308
      Autor:innen:
  5. Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 309 - 318
    Autor:innen:
  6. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 319 - 343
    Autor:innen:
  7. Anhänge Kein Zugriff Seiten 344 - 352
    Autor:innen:

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