
Asbest
Franz Kafka als Unternehmer- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Gift für Leib und Seele: Franz Kafka war nicht nur Versicherungsbeamter, sondern auch Industrieunternehmer.
Dass Franz Kafka als promovierter Jurist sein kurzes Berufsleben in der Versicherungsbranche Prags verbracht hat, ist bekannt. Weithin unbekannt dagegen ist seine Tätigkeit als geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens »Prager Asbestwerke Hermann & Co.«. Finanziell vom Vater ausgestattet, gründete er 1911 zusammen mit seinem Schwager Karl Hermann eine Asbest- und Gummifabrik zur Herstellung von Dichtungen für die aufblühende Automobil- und Flugzeugindustrie. Nicht nur der Erste Weltkrieg und die Unfähigkeit der Akteure führten dazu, dass dieses Abenteuer scheiterte, während das neue Wundermaterial in völliger Unkenntnis der Toxizität einen jahrzehntelangen Aufstieg vor sich hatte: Kafka erkannte schnell, dass ihn die Unternehmertätigkeit an die Grenze seiner Überlebensfähigkeit bringen würde.
Mit seinem Buch fügt Ulrich Fischer unserem Kafka-Bild wesentliche Facetten hinzu: hatte Franz Kafka als Versicherungsbeamter unter Regelungen und Vorgesetzten zu leiden, belastete ihn als Unternehmer zunehmend die Verantwortung – auch für sein Verhalten, das wohl oft die Grenze zum Illegalen streifte.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5239-1
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4910-0
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 200
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- 1. Gymnasium Kein Zugriff
- 2. Studium der Rechtswissenschaften Kein Zugriff
- 3. Erste juristische Praxis Kein Zugriff
- 4. Das Praktikantenjahr Kein Zugriff
- 1. Die Prager Niederlassung der Assicurazioni Generali Kein Zugriff
- 2. Die Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt für das Königreich Böhmen in Prag Kein Zugriff
- 3. Die rechtliche Stellung Franz Kafkas in der AUVA Kein Zugriff
- 4. Aufgaben und Tätigkeit Franz Kafkas in der AUVA Kein Zugriff
- 5. Kafkas Zuständigkeit auch für die »Asbestfabriken« Kein Zugriff
- 6. Das autogene Schneiden Kein Zugriff
- 7. Der »II. Internationale Kongreß für Rettungswesen und Unfallverhütung« Kein Zugriff
- 8. Franz Kafka als Jurist und Versicherungsrechtler Kein Zugriff
- 9. Ungereimtes aus der Anstalt Kein Zugriff
- 1. Die Vorgeschichte Kein Zugriff
- 2. Die Mitgift und Kafkas Kapitaleinlage Kein Zugriff
- 3. Der Firmenname Kein Zugriff
- 4. Der Firmenzweck Kein Zugriff
- 1. Die juristische Vorarbeit und Beratung Kein Zugriff
- 2. Der Gesellschaftsvertrag Kein Zugriff
- 3. Die Eintragung ins Handelsregister Kein Zugriff
- 4. Vorbereitungshandlungen, Übungen und erste Erfahrungen Kein Zugriff
- 1. Familiäre Einbindung Kein Zugriff
- 2. Goldgräberstimmung bei modernen Materialien Kein Zugriff
- 3. Faszination Fliegen Kein Zugriff
- Exkurs: Über Vogel-Menschen und Lufthunde Kein Zugriff Seiten 117 - 124
- 1. Die Produktion beginnt Kein Zugriff
- 2. Die Geschäfte laufen schlecht Kein Zugriff
- 3. Der Onkel Alfred Löwy Kein Zugriff
- 4. Selbstmordgedanken Kein Zugriff
- 5. Vater und Sohn Kein Zugriff
- 6. Eine neue, aber erfolglose Verdrängungsstrategie Kein Zugriff
- 7. Büroumzug, Reklame und neuer Gesellschafter Kein Zugriff
- 8. Die Firma während des Ersten Weltkriegs Kein Zugriff
- 9. Ein psychologisches Problem durch eine Frau Kein Zugriff
- 10. Der Anfang vom Ende Kein Zugriff
- 11. Die Liquidierung Kein Zugriff
- 1. Unternehmerisches Potenzial des Versicherungsbeamten Franz Kafka Kein Zugriff
- 2. Das fehlende »Unternehmer-Gen« Kein Zugriff
- 3. Das Kafka’sche »Unternehmer-Gen« für andere Kein Zugriff
- Nachspiel Kein Zugriff Seiten 183 - 186
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 187 - 190
- Register der Personen, Behörden und Firmen Kein Zugriff Seiten 191 - 194
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 195 - 199
- Impressum Kein Zugriff Seiten 200 - 200




