Sofia Coppola
Hoffnung und Ausweglosigkeit in geschlossenen Welten- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Sofia Coppolas filmischer Stil und die Emotionalität ihrer Figuren sind unverwechselbar. Mit großem Detailreichtum und sicherem Gespür für die Objekte und die Ausgestaltung von Räumen kreiert die Regisseurin Zwischenwelten, die von Sehnsucht und Imagination durchtränkt sind. Die Menschen in ihren Filmen befinden sich im Übergang, suchen einen Platz in der Gesellschaft: Sie stecken fest in Hotelzimmern, in denen die Langweile zum Lebensinhalt wird, werden erdrückt von der Etikette am Versailler Hof oder von spießbürgerlichen Realitäten, sind geblendet vom Fetisch der Reichen und Schönen oder gefangen in einem Netz aus Verlockungen und Intrigen in einem Mädchenpensionat. Die eigenwillige und subtile Art der Charaktere, ihre Suche nach einem Ausweg aus diesen geschlossenen Systemen und ihr Geschlechterrollenverständnis stehen im Fokus der Untersuchungen.
Der Durchbruch gelingt Sofia Coppola 2004 mit Lost in Translation. Für das Drama erhält sie einen Oscar für das beste Originaldrehbuch und als dritte Frau überhaupt eine Nominierung in der Kategorie Beste Regie. 2010 gewinnt sie mit Somewhere den Goldenen Löwen und 2017 wird sie für Die Verführten auf den Filmfestspielen von Cannes mit dem Regiepreis ausgezeichnet.
Mit Beiträgen von Eva Berberich, Andreas Hamburger, Joachim Kurz, Karin Nitzschmann, Ilka Quindeau, Lioba Schlösser, Ernst Schreckenberg, Dietrich Stern, Timo Storck und Rüdiger Suchsland
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2907-2
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7654-0
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 123
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Hoffnung und Ausweglosigkeit in geschlossenen Welten. Einleitung und Überblick Kein Zugriff Seiten 7 - 12 Karin Nitzschmann
- Es bleibt in der Familie. Zu Leben und Werk Sofia Coppolas Kein Zugriff Seiten 13 - 24 Joachim Kurz
- »Anhaltend entrückt« Zur Musik in den Filmen Sofia Coppolas Kein Zugriff Seiten 25 - 32 Dietrich Stern
- The Virgin Suicides – Die Selbstmordschwestern. Familiendrama ohne Aufschrei Kein Zugriff Seiten 33 - 40 Eva Berberich
- Schlaflos in Tokio. Anmerkungen zu Lost in Translation (2003) Kein Zugriff Seiten 41 - 48 Ernst Schreckenberg
- Im Übergang. Ein filmpsychoanalytischer Kommentar zu Sofia Coppolas Lost in Translation (2003) Kein Zugriff Seiten 49 - 58 Andreas Hamburger
- Oberflächlich, aus Tiefe –Marie Antoinette (2006) Die liberale Ironikerin Sofia Coppola findet das Allgemeine im ganz Subjektiven Kein Zugriff Seiten 59 - 70 Rüdiger Suchsland
- Desintegration. Filmpsychoanalytische Überlegungen zu Sofia Coppolas Marie Antoinette (2006) Kein Zugriff Seiten 71 - 80 Timo Storck
- Jenseits der Maske. Zu Sofia Coppolas Somewhere (2010) Kein Zugriff Seiten 81 - 90 Karin Nitzschmann
- Die Psychodynamik der Oberfläche in Sofia Coppolas The Bling Ring (2013) Oder: »Leopard und Zebra geht gar nicht …« Kein Zugriff Seiten 91 - 100 Timo Storck
- Verführung durch die Augen einer Frau. Don Siegels The Beguiled (1971) und Sofia Coppolas Neuverfilmung (2017) im Vergleich Kein Zugriff Seiten 101 - 108 Lioba Schlösser
- Vom Begehren und seiner Überwindung. Zu Sofia Coppolas The Beguiled – Die Verführten (2017) Kein Zugriff Seiten 109 - 116 Ilka Quindeau
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 117 - 118
- Herausgeberin und Herausgeber Kein Zugriff Seiten 119 - 123





