Jean-Luc Godard
Denkende Bilder- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Jean-Luc Godard hat mit seinem Œuvre das Kino revolutioniert. Was er als Kritiker in der Filmzeitschrift Cahiers du cinéma vom französischen Kino forderte, setzte er später als Hauptvertreter der Nouvelle Vague in seinen Werken praktisch um. In Außer Atem (1960) verwendet er als erster Regisseur den Jump-Cut, in Die Verachtung (1963) bricht er immer wieder mit der Realität, indem er seine Schauspieler*innen aus der Rolle fallen lässt und sich selbst in der Rolle des Bildschöpfers mit einbringt. Das reflexive Moment wird zum Charakteristikum seiner Arbeiten. Die Dekonstruktion illusionistischer Bilder zeigt sich auch nach seiner Rückkehr zum Erzählkino in Vorname Carmen (1983) – nun allerdings unterschwelliger und nicht mehr ganz so provokativ. In Adieu au langage (2014) und Bildbuch (2018) nutzt Godard radikal Bild- und Tonmontagen für seine (Psycho-)Analyse der kapitalistischen Welt.
Die Autorinnen und Autoren nehmen das Werk des französischen Regisseurs von seinen Anfängen bis zu seinen jüngsten Filmen in den Blick und analysieren seinen radikalen Ansatz, den Film als Denken in Bildern zu verstehen.
Mit Beiträgen von Joachim Danckwardt, Andreas Hamburger, Andreas Jacke, Katharina Leube-Sonnleitner, Gerhard Midding, Karin Nitzschmann, Wilfried Reichart, Andreas Rost, Gerhard Schneider, Timo Storck und Dietrich Stern
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3011-5
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7715-8
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 149
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Godard/Godard – Reflexion und Resonanz Kein Zugriff Seiten 7 - 16 Andreas Hamburger
- Au contraire – Zu Jean-Luc Godard Kein Zugriff Seiten 17 - 28 Wilfried Reichart
- 60 atemlose Jahre Kein Zugriff Seiten 29 - 42 Andreas Hamburger
- Der zerspringende Spiegel Kein Zugriff Seiten 43 - 56 Gerhard Schneider
- Von der Qual und der Lust, Filme zu machen Kein Zugriff Seiten 57 - 68 Katharina Leube-Sonnleitner
- JLG: Klassik – Moderne –»Revolution« – Resignation? Kein Zugriff Seiten 69 - 80 Andreas Rost
- Alphaville, une étrange aventurede Lemmy Caution (Lemmy Cautiongegen Alpha 60, 1965) dechiffrieren Kein Zugriff Seiten 81 - 88 Andreas Jacke
- Zwei Welten Kein Zugriff Seiten 89 - 98 Karin Nitzschmann
- Der Wiedergänger Kein Zugriff Seiten 99 - 110 Gerhard Midding
- Eine Kritik der Einfühlung Kein Zugriff Seiten 111 - 120 Dietrich Stern
- Un coup de trois dés Kein Zugriff Seiten 121 - 130 Timo Storck
- Le livre d’image (Bildbuch) (2019) Kein Zugriff Seiten 131 - 142 Joachim F. Danckwardt
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 143 - 144
- Herausgeberin und Herausgeber Kein Zugriff Seiten 145 - 149





