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Die Ordnung der Freiheit

Recht und Politik im Denken Hannah Arendts
Autor:innen:
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Hannah Arendts politisches Denken ist ein Denken der Krise. Kaum ein anderes Werk des 20. Jahrhunderts hat mit solcher Konsequenz und Intensität die Folgen des Zivilisationsbruchs durchdacht. Im Angesicht der Krise tritt ihr Denken nicht den Rückzug aus der Sphäre des Politischen an. Im Gegenteil: Im Zerfall der politischen Öffentlichkeit sieht sie den letztlich entscheidenden Beitrag für den Aufstieg des Nationalsozialismus. Daher ist es bezeichnend, dass sich Arendt im Anschluss an ihr Werk über die Elemente totaler Herrschaft der Frage: Was ist Politik? zuwandte.

Heutzutage möchte die Auseinandersetzung mit ihrem Werk nicht abreißen. Sie nimmt gar an Intensität zu und erfasst immer neue Phänomene. Bei aller Umtriebigkeit der Arendt-Forschung erstaunt aber, dass ein Aspekt bislang außen vor blieb: die Frage nach dem Wesen und der Bedeutung des Rechts. An diesem Punkt setzt die Arbeit an. Die These ist, dass die Frage nach dem Recht eine Kernfrage des Arendtschen Denkens ist. Das Recht öffnet jenen Ermöglichungsraum, in dem das politische Miteinander-Handeln sich realisieren kann.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2010
Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-8329-5058-3
ISBN-Online
978-3-8452-2160-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory
Band
17
Sprache
Deutsch
Seiten
299
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 13
    Autor:innen:
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 14 - 14
    Autor:innen:
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 26
    Autor:innen:
    1. Die Paradoxie des Selbstbestimmungsrechts Kein Zugriff Seiten 27 - 43
      Autor:innen:
    2. Die Paradoxie von Deassimilierung und Denaturalisierung Kein Zugriff Seiten 43 - 50
      Autor:innen:
    3. Die Paradoxie der Rechtlosigkeit Kein Zugriff Seiten 50 - 59
      Autor:innen:
    4. Die Paradoxie der Menschenrechte Kein Zugriff Seiten 59 - 66
      Autor:innen:
      1. Revolution und Diskurs Kein Zugriff Seiten 67 - 80
        Autor:innen:
      2. Souveränität und Elend Kein Zugriff Seiten 80 - 85
        Autor:innen:
      3. Elend und Konsens Kein Zugriff Seiten 85 - 90
        Autor:innen:
      1. Arendt, Rousseau und die Französische Revolution Kein Zugriff Seiten 90 - 93
        Autor:innen:
      2. Gemeinwille und Entäußerung Kein Zugriff Seiten 93 - 97
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Vom Mitleiden zum Mitleid Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das Mitleid und der Volksbegriff der Französischezevolution Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die neue Tugend und die Ausgrenzung des Anderen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Staat und moderner Staat bei Weber Kein Zugriff Seiten 119 - 131
        Autor:innen:
      2. Arendt und die Genese des modernen Staates Kein Zugriff Seiten 131 - 138
        Autor:innen:
      1. Was ist rationales Recht? – ein Blick in Webers Rechtssoziologie Kein Zugriff Seiten 138 - 142
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Bürokratie als Herrschaftsform und die Materialität des Rechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Bürokratie als Herrschaftsform und die Irrationalität des Rechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Arendts politiktheoretische Architektur der Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft Kein Zugriff Seiten 153 - 163
        Autor:innen:
      2. Arendt und die Quellen der Verrechtlichung Kein Zugriff Seiten 163 - 167
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Die Unbestimmtheit des Rechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Arendt über die Außerkraftsetzung des Rechts in der Französische Revolution Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Von der Verinnerlichung des Politischen zu seiner Ethnisierung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Politik in der Massengesellschaft Kein Zugriff Seiten 184 - 191
        Autor:innen:
      2. Misstrauen und Autorität Kein Zugriff Seiten 191 - 201
        Autor:innen:
      3. Massenbewegung und Macht Kein Zugriff Seiten 201 - 207
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Macht und Gewalt – eine neue Akzentuierung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Konsensformen und Handlungsmodi im Politischen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Anerkennung des Anderen: Versuch einer politischen Antwort auf die „normative Lücke“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Rationalität innerhalb der Institutionen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Rationalität zwischen den Institutionen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Rationalität zwischen politischem System und Öffentlichkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Der Begriff des Rechts: Beziehung vs. Substanz Kein Zugriff Seiten 250 - 256
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Weder Gründung noch Versprechen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Erweitern und Bewahren: Arendts Verständnis von politischer Ordnung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Jenseits von negativer und positiver Freiheit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Zum internen Bezug von Verfassung und demokratischer Politik Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die unvollendete Enthierarchisierung Kein Zugriff
          Autor:innen:
  4. Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 279 - 284
    Autor:innen:
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 285 - 299
    Autor:innen:

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