Die Ordnung der Freiheit
Recht und Politik im Denken Hannah Arendts- Autor:innen:
- Reihe:
- Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory, Band 17
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Hannah Arendts politisches Denken ist ein Denken der Krise. Kaum ein anderes Werk des 20. Jahrhunderts hat mit solcher Konsequenz und Intensität die Folgen des Zivilisationsbruchs durchdacht. Im Angesicht der Krise tritt ihr Denken nicht den Rückzug aus der Sphäre des Politischen an. Im Gegenteil: Im Zerfall der politischen Öffentlichkeit sieht sie den letztlich entscheidenden Beitrag für den Aufstieg des Nationalsozialismus. Daher ist es bezeichnend, dass sich Arendt im Anschluss an ihr Werk über die Elemente totaler Herrschaft der Frage: Was ist Politik? zuwandte.
Heutzutage möchte die Auseinandersetzung mit ihrem Werk nicht abreißen. Sie nimmt gar an Intensität zu und erfasst immer neue Phänomene. Bei aller Umtriebigkeit der Arendt-Forschung erstaunt aber, dass ein Aspekt bislang außen vor blieb: die Frage nach dem Wesen und der Bedeutung des Rechts. An diesem Punkt setzt die Arbeit an. Die These ist, dass die Frage nach dem Recht eine Kernfrage des Arendtschen Denkens ist. Das Recht öffnet jenen Ermöglichungsraum, in dem das politische Miteinander-Handeln sich realisieren kann.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5058-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2160-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory
- Band
- 17
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 299
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 13
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 14 - 14
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 26
- Die Paradoxie des Selbstbestimmungsrechts Kein Zugriff Seiten 27 - 43
- Die Paradoxie von Deassimilierung und Denaturalisierung Kein Zugriff Seiten 43 - 50
- Die Paradoxie der Rechtlosigkeit Kein Zugriff Seiten 50 - 59
- Die Paradoxie der Menschenrechte Kein Zugriff Seiten 59 - 66
- Revolution und Diskurs Kein Zugriff Seiten 67 - 80
- Souveränität und Elend Kein Zugriff Seiten 80 - 85
- Elend und Konsens Kein Zugriff Seiten 85 - 90
- Arendt, Rousseau und die Französische Revolution Kein Zugriff Seiten 90 - 93
- Gemeinwille und Entäußerung Kein Zugriff Seiten 93 - 97
- Vom Mitleiden zum Mitleid Kein Zugriff
- Das Mitleid und der Volksbegriff der Französischezevolution Kein Zugriff
- Die neue Tugend und die Ausgrenzung des Anderen Kein Zugriff
- Staat und moderner Staat bei Weber Kein Zugriff Seiten 119 - 131
- Arendt und die Genese des modernen Staates Kein Zugriff Seiten 131 - 138
- Was ist rationales Recht? – ein Blick in Webers Rechtssoziologie Kein Zugriff Seiten 138 - 142
- Die Bürokratie als Herrschaftsform und die Materialität des Rechts Kein Zugriff
- Die Bürokratie als Herrschaftsform und die Irrationalität des Rechts Kein Zugriff
- Arendts politiktheoretische Architektur der Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft Kein Zugriff Seiten 153 - 163
- Arendt und die Quellen der Verrechtlichung Kein Zugriff Seiten 163 - 167
- Die Unbestimmtheit des Rechts Kein Zugriff
- Arendt über die Außerkraftsetzung des Rechts in der Französische Revolution Kein Zugriff
- Von der Verinnerlichung des Politischen zu seiner Ethnisierung Kein Zugriff
- Politik in der Massengesellschaft Kein Zugriff Seiten 184 - 191
- Misstrauen und Autorität Kein Zugriff Seiten 191 - 201
- Massenbewegung und Macht Kein Zugriff Seiten 201 - 207
- Macht und Gewalt – eine neue Akzentuierung Kein Zugriff
- Konsensformen und Handlungsmodi im Politischen Kein Zugriff
- Die Anerkennung des Anderen: Versuch einer politischen Antwort auf die „normative Lücke“ Kein Zugriff
- Rationalität innerhalb der Institutionen Kein Zugriff
- Die Rationalität zwischen den Institutionen Kein Zugriff
- Rationalität zwischen politischem System und Öffentlichkeit Kein Zugriff
- Der Begriff des Rechts: Beziehung vs. Substanz Kein Zugriff Seiten 250 - 256
- Weder Gründung noch Versprechen Kein Zugriff
- Erweitern und Bewahren: Arendts Verständnis von politischer Ordnung Kein Zugriff
- Jenseits von negativer und positiver Freiheit Kein Zugriff
- Zum internen Bezug von Verfassung und demokratischer Politik Kein Zugriff
- Die unvollendete Enthierarchisierung Kein Zugriff
- Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 279 - 284
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 285 - 299





