Übertragungsbrücken, Erleben und Dialog
Eine Neubearbeitung psychoanalytischer Konzepte aus kulturhistorischer Sicht- Autor:innen:
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Lev Semionovič Vygotkijs (1896-1934) kulturhistorische Theorie ist eine der bedeutendsten Konzeptionen einer persönlichkeits- und entwicklungsbezogenen Psychologie. Marx und Spinoza verpflichtet liefert sie eine hoch entwickelte Methodologie der Psychologie, mit Hilfe derer die von ihm aufgeworfenen Fragen weiter verfolgt werden können. Hier stößt man dann auf die Resultate einer zweiten, ebenfalls Spinoza verpflichteten Konzeption, der Freud'schen Psychoanalyse. Nachdem zunehmend deutlich wird, welch fundamentale Rolle im Werk von Vygotskij die von ihm entwickelte Theorie der Emotionen besitzt, was liegt dann näher, als in die Details eines Theorievergleichs einzutreten. Natürlich hat dieser sich vor jeglichen vorschnellen Schlüssen und bloß eklektischem Zusammenfügen zu hüten.Die Autorin versucht sich in ihrer Rekonstruktion der Übertragungsproblematik aus kulturhistorischer Sicht an dieser höchst anspruchsvollen Aufgabe. Es geht ihr sowohl um die Rekonstruktion des dialogischen Raumes zwischen den handelnden Personen als auch um die Probleme und Fallen des Verhältnisses von Übertragung und Gegenübertragung. Dabei bezieht sich nicht nur auf Freund oder Vygotskij, sondern auf ein weites Spektrum human- und sozialwissenschaftlicher Literatur.Im Ergebnis zeigt sich, dass die emotionale Seite des Dialogs in allen vorliegenden Diskursen mehr oder weniger unterentwickelt aufscheint und hier Vygotskijs Kategorie des „Erlebens“ fundamentale Bedeutung zukommt.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-86541-561-5
- ISBN-Online
- 978-3-86541-593-6
- Verlag
- Lehmanns, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 100
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Cover Kein Zugriff
- Titel Kein Zugriff
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 16
- 2 Vygotskijs Methodologie Kein Zugriff Seiten 17 - 20
- 3.1.1 Dialog nach Spitz Kein Zugriff
- 3.1.2 Die Zone der nächsten Entwicklung als Raum des Dialogs Kein Zugriff
- 3.1.3 Bachtin und Lotman zum Problem des Dialogs und der Übergangsräumezwischen Individuum und Gesellschaft Kein Zugriff
- 3.2.1 Aitken und Trevarthen: Der Mensch ist sozial von Anfang an Kein Zugriff
- 3.2.2 Schore: Sozialer Verkehr beruht auf Bindung, d.h. Resonanz und Reziprozität Kein Zugriff
- 3.2.3 Schore: Zusammenfassung und Überleitung Kein Zugriff
- 4.1.1 Übertragung und Widerstand Kein Zugriff
- 4.1.2 Übertragung und Wiederholung Kein Zugriff
- 4.1.3 Widerstand und Wiederholung Kein Zugriff
- 4.1.4 Universelle Bedeutung der Übertragung Kein Zugriff
- 4.1.5 Positive und negative Übertragungen Kein Zugriff
- 4.1.6 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 4.2 Die Bedeutung der Übertragungs- und Gegenübertragungs-Phänomene Kein Zugriff
- 5.1 Farber: Traumatherapie Kein Zugriff
- 5.2 Sinason: Geistige Behinderung und die Bedingungen menschlichenSeins Kein Zugriff
- 5.3.1 Angst – Tötungstendenzen; Tötungsphantasien – Phantasmen Kein Zugriff
- 5.3.2 Diagnostische Verfahren Kein Zugriff
- 5.3.3 Behandlungstechnologien Kein Zugriff
- 5.3.4 Einige Bemerkungen zur verstehenden Diagnostik als Weg der Überwindungvon Verdinglichungen Kein Zugriff
- 6.1 Übertragung und Gegenübertragung im dialogischen Raum Kein Zugriff
- 6.2 „Erleben“ als zentrale Kategorie Kein Zugriff
- 6.3 Rückschlüsse für die pädagogisch-therapeutische Beziehung Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 85 - 92
- ICHS Reihe Kein Zugriff Seiten 93 - 100





