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Sammelband Kein Zugriff

Menschenbild und Gesellschaft

Studien zur Philosophischen Anthropologie, Soziologie und Medizinsoziologie
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Der erste Teil der Studien enthält eine grundlegende Arbeit über "Helmuth Plessner. Philosoph und Soziologe-Wissenschaft als Beruf in der Endzeit des bürgerlichen Humanismus", an der Christian von Ferber bis ins hohe Alter geschrieben hat und deren Diskussion noch aussteht. Im zweiten Teil der Studien stellt von Ferber seinen Werdegang in der Nachkriegszeit unter dem Einfluss und in den Kreisen von Helmuth Plessner und anderen Lehrmeistern bis hin zum Professor der Soziologie dar. Drei Orientierungen ist er gefolgt: Wissenschaft ist mehr als der Erwerb methodischer und theoretischer Kompetenz. Skepsis ist gegenüber Aussagen angebracht, die keinen Bezug zur primären Wirklichkeit herstellen können, und Wissenschaft ist auf die Werte des menschlichen Lebens bezogen. Grundsätzliche Überlegungen zum freiheitssichernden Charakter der Soziologie und zu zentralen Fragen der Gesundheitspolitik und Sozialmedizin beleuchten das Lebenswerk von Christian von Ferber und die Aktualität seiner Fragestellungen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-495-99886-1
ISBN-Online
978-3-495-99887-8
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
412
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
  2. Einführung Kein Zugriff Seiten 13 - 28
      1. Zusammenfassung Kein Zugriff
        1. a) Helmuth Plessner – »Philosophie als Beruf« in der Endzeit des »bürgerlichen Humanismus« Kein Zugriff
            1. Verlust der Identität Kein Zugriff
            2. Plessners Optionen nach der Rückkehr in die Bundesrepublik – Gibt es ein »nachgeholtes Leben« auch in der »Wissenschaft als Beruf!«? Kein Zugriff
          1. 1.2 Lassen sich »verlorene Lebensjahre« »nachholen«? Die Herausforderungen eines interdisziplinären Programms Kein Zugriff
      2. Literatur Kein Zugriff
          1. »Die Aufgabe der Philosophischen Anthropologie«. Plessners Bedingungen für einen interdisziplinären Diskurs Kein Zugriff
          2. »Soziale Rolle und menschliche Natur« – »Das Problem der Öffentlichkeit und die Idee der Entfremdung« – Der Diskurs zwischen Philosophischer Anthropologie und Soziologie Kein Zugriff
          3. Resümee Kein Zugriff
          1. Wie schont Plessner die »Empfindlichkeit der älteren Generation«? Kein Zugriff
          2. Interdisziplinarität Philosophie – Biologie: ein Versuch Kein Zugriff
          3. Exkurs: Das erkenntnisleitende Interesse Plessners Kein Zugriff
          4. Interdisziplinarität – Philosophische Anthropologie in Beziehung zu Geschichtswissenschaften und historischer Soziologie – ein Desideratum Kein Zugriff
          5. Philosophische Anthropologie und Ökologie im Diskurs – Jakob von Uexkülls Bedeutungslehre Kein Zugriff
        1. c) Das Scheitern der Konzeption Plessners an dem Widerstand der Fachdisziplinen Kein Zugriff
      3. Literatur Kein Zugriff
      1. Helmuth Plessner zum Gedächtnis(4. September 1892 – 12. Juni 1985) Kein Zugriff
      1. 1. Mein Weg zur Soziologie Kein Zugriff
      2. 2. 1959 – Eine Wende in der deutschen Nachkriegssoziologie Kein Zugriff
      3. 3. Der Wertbezug der soziologischen Forschung Kein Zugriff
      4. 4. Welchen Stellenwert hat der primäre Zugang zu den gesellschaftlichen Tatsachen? Kein Zugriff
      5. 5. Praxisorientierung Kein Zugriff
      6. 6. Lehre in der Diaspora – Die »Lehrgestalt« der Bindestrichsoziologien Kein Zugriff
      7. 7. Das Ehrenamt – Politisches Engagement intra et extra muros Kein Zugriff
      8. 8. Die Zukunft ist Vergangenheit (De toekomst is verleden tijd, Fred Polak 1946) Kein Zugriff
      9. Literaturverzeichnis Kein Zugriff
      1. A. Methodische Einschränkungen Kein Zugriff
      2. B. Ergebnisse Kein Zugriff
        1. I. Kein Zugriff
        2. II. Kein Zugriff
        3. III. Kein Zugriff
        4. IV. Kein Zugriff
      1. a) Die Argumente Kein Zugriff
      2. b) Die »Zerspaltung der Künste« und die Rationalisierung der Arbeit Kein Zugriff
      3. c) Die »Kommentarbedürftigkeit« von moderner Kunst und industrieller Arbeit Kein Zugriff
      4. d) Die Rolle der Psychologie in moderner Kunst und industrieller Arbeit Kein Zugriff
    1. Der Tod. Ein unbewältigtes Problem für Mediziner und Soziologen Kein Zugriff Seiten 165 - 180
      1. I. Gesellschaftliche Todeserfahrung Kein Zugriff
      2. II. Anthropologische und sozialgeschichtliche Aspekte Kein Zugriff
      3. III. Zur Soziologie des Todes Kein Zugriff
      1. Soziologie und politische Kultur Kein Zugriff
      2. Anthropologischer und politischer Freiheitsbegriff Kein Zugriff
      3. Begriff und freiheitverbürgende Funktion der Soziologie Kein Zugriff
      4. Theorie gesellschaftlicher Erscheinungen und Philosophische Anthropologie Kein Zugriff
      5. Was bleibt? Kein Zugriff
      6. Literatur Kein Zugriff
      1. Die anthropologische Wende Kein Zugriff
      2. Der Weg der Soziologie in Deutschland (Helmuth Plessner) Kein Zugriff
      3. Ein Paradigma soziologischer Aufklärung als Tatsachenforschung: die Sozialpsychiatrie Kein Zugriff
      4. Was waren die Ergebnisse? Und welche weiterreichende Folgen hatten die Untersuchungen? Kein Zugriff
      5. Was waren die weiterreichenden Folgen? Kein Zugriff
      6. Literaturhinweise Kein Zugriff
      1. 1 Das Programm der Sozialforschung Kein Zugriff
        1. 2.1 Die Demokratisierung der Gesellschaft nach der nationalsozialistischen Diktatur Kein Zugriff
        2. 2.2 Die Modernisierung der Gesellschaft Kein Zugriff
        3. 2.3 Umbau der Gesellschaft und neuer Schub der Ökonomisierung gesellschaftlicher Verhältnisse Kein Zugriff
        4. 2.4 Zwischenbilanz Kein Zugriff
      2. 3 Strukturen der Sozialforschung Kein Zugriff
      3. 4 Kontinuität und kumulativer Erkenntnisgewinn Kein Zugriff
      4. 5 Kodifizierung der Ergebnisse Kein Zugriff
      5. 6 Zukunftsperspektive der Sozialforschung Kein Zugriff
      6. Literatur Kein Zugriff
      1. Der klinische Beobachtungsfehler Kein Zugriff
      2. Der Morbiditätstrend Kein Zugriff
      3. Zur Frage der Ätiologie Kein Zugriff
      4. Der Beitrag der Soziologie Kein Zugriff
      5. Ein Beispiel: Zur Soziogenese der Fettsucht Kein Zugriff
      6. Epidemiologie und Sozialmedizin Kein Zugriff
        1. Exkurs zum Prinzip divergierender Bezugssysteme Kein Zugriff
          1. 1. Konzentration der medizinischen Forschung Kein Zugriff
          2. 2. Patientensteuerung der Gesundheitsdienste Kein Zugriff
          3. 3. Therapeutische Entmündigung des Patienten Kein Zugriff
        1. Prinzipien der Volksgesundheit Kein Zugriff
        2. Gesundheit als Ziel der Forschung und der Therapie Kein Zugriff
        3. Realisierung einer Politik der Volksgesundheit Kein Zugriff
    1. Der Epidemiologische Doppelaspekt des Sozialverhaltens– naturwissenschaftlich kausale und sozialwissenschaftlich normative Betrachtungsweise – Kein Zugriff Seiten 315 - 336
      1. Volksmedizin eine romantische Utopie? Kein Zugriff
      2. Medizinales Herrschaftsverhältnis Kein Zugriff
      3. Vervollständigung der Medizin-Technokratie Kein Zugriff
      4. Vorsorgeerfolg hängt von Laienmitwirkung ab Kein Zugriff
      5. Vertrauenskrise gegenüber der Organisation Kein Zugriff
      6. Laienpartizipation – offener Horizont einer Weiterentwicklung Kein Zugriff
      7. Revolution überkommener Organisationsformen Kein Zugriff
        1. Vorbemerkung: Interaktionistischer oder systemanalytischer Aspekt? Kein Zugriff
        2. Laienmedizin und professionelle Medizin Kein Zugriff
        3. Abwehr der Laienkontrolle Kein Zugriff
        4. Herrschaft der Experten Kein Zugriff
          1. 1. »Grenzen der Medizin« Kein Zugriff
          2. 2. Programmorientierte Medizin oder Kein Zugriff
          3. 3. Medizinische Informationssysteme Kein Zugriff
      1. 1.0 »Unmittelbarer Praxisbezug?« Kein Zugriff
        1. 2.1 Der strukturell-funktionale Rollenbegriff Kein Zugriff
        2. 2.2 Der interaktionistische Rollenbegriff Kein Zugriff
      2. 3.0 »Definitions«prozesse und -instanzen Kein Zugriff
      3. 4.0 »Alltagswissen« als Quelle ärztlicher Entscheidungen Kein Zugriff
      4. 5.0 Versuch einer Gewichtung Kein Zugriff
      5. Schrifttum Kein Zugriff
      1. Weiterentwicklung des Systems der Gesetzlichen Krankenversicherung oder Neuorientierung der Strukturpolitik? Kein Zugriff
      2. Die Gesundheitsreform 1969–1976 der ersten sozialliberalen Koalition war ein gesellschaftspolitisches Experiment – mehr nicht! Kein Zugriff
      3. Argumente für eine Stärkung kommunaler gesundheitspolitischer Verantwortung – ein historischer Rückblick Kein Zugriff
      4. Welche Konsequenzen hat eine solche historische Erinnerung?Was können wir aus einer Besinnung auf die innovativen Konzepte städtischer Gesundheitspolitik für die Zukunft lernen? Kein Zugriff
      5. Chancen einer kommunalen Gesundheitspolitik – Stategien des bottom up Kein Zugriff
  3. Beitragsnachweise Kein Zugriff Seiten 411 - 412

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