Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
In seinem Honeywell-Beschluss vom 6.7.2010 propagierte das BVerfG einen Staatshaftungsanspruch für enttäuschtes Vertrauen auf ein europarechtswidriges Bundesgesetz, das nach einer Vorabentscheidung des EuGH unanwendbar wurde. Ein solcher Anspruch,...
Der vorliegende Aufsatz leistet einen Beitrag zur dringend angezeigten empirischen Erforschung der Grundlagen des Europarechts. Er behandelt die unterschiedliche Nutzung des Vorabentscheidungsverfahrens nach Art. 267 AEUV in eigener statistischer...
Zu den grundlegenden Voraussetzungen der justiziellen Zusammenarbeit im RFSR zählt man den Grundsatz gegenseitigen Vertrauens. Rechtswissenschaftliche Aufmerksamkeit hat er bisher gleichwohl kaum erhalten, seine Funktionen sind bislang ebenso...
Nach Art. 263 Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 1 AEUV kann eine natürliche oder juristische Person gegen die an sie gerichteten Handlungen sowie zum einen gegen Handlungen mit allgemeiner Geltung - Gesetzgebungsakte oder Rechtsakte mit...
Natürliche und juristische Personen (nicht-privilegierte Klagebefugte) verfügen seit dem Vertrag von Lissabon über eine relativ weitgehende Befugnis zur Anfechtung nicht näher definierter „Rechtsakte mit Verordnungscharakter“ (Art. 263 Abs....
Der folgende Aufsatz leistet einen Beitrag zur dogmatischen Einordnung mitgliedstaatlicher Maßnahmen, die bestimmte Nutzungsmodalitäten und Nutzungsbeschränkungen von Produkten regeln. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, ob...