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Türkei und Europa

Die Staatsdoktrin der Türkischen Republik, ihre Aufnahme in die EU und die kurdische Nationalfrage
Autor:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

Unter allen Mitglieds- und Beitrittsländern der Europäischen Union ist die Türkei der einzige Staat, der mit Kemalismus bzw. Atatürkentum über eine verfassungsrechtlich normierte Staatsdoktrin verfügt. Dabei wird die Nation als ein homogenes, unteilbares und organisches Ganzes aufgefasst, der Staat als Vollzugsapparat zur Forcierung der Staatsdoktrin und „Demokratie“ als Instrumentarium einer Politik der nationalen Homogenisierung des Staatsvolkes. Dies zeigt sich nirgends deutlicher als in der Art und Weise, in der die Kurdistanfrage durch die türkische Politik behandelt wird. Europäisierung ihrerseits gilt als die Form, in der geopolitische Bündnisbeziehungen mit dem Westen verwirklicht werden.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-8329-4000-3
ISBN-Online
978-3-8452-1155-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Nomos Universitätsschriften - Politik
Band
163
Sprache
Deutsch
Seiten
347
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 16
    1. Fragestellung Kein Zugriff Seiten 17 - 28
    2. Stand der Forschung Kein Zugriff Seiten 28 - 34
    3. Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 34 - 38
      1. Die Bedeutung des Kemalismus für das Verständnis der Türkischen Republik von Staat, Nation und Demokratie Kein Zugriff Seiten 38 - 46
      2. Zur Rolle des Militärs im politischen System der Türkischen Republik Kein Zugriff Seiten 46 - 53
      3. Zur Relevanz der Geopolitik in den Beziehungen zwischen der Türkei und dem Westen Kein Zugriff Seiten 53 - 58
      1. Die Grundstrukturen des osmanischen Herrschaftssystems Kein Zugriff Seiten 59 - 67
      2. Orientalische Frage versus Okzidentale Frage Kein Zugriff Seiten 67 - 70
        1. Das „Reformedikt“ von 1839 Kein Zugriff
        2. Das „Reformedikt“ von 1856 Kein Zugriff
        3. Die Verkündung der osmanischen Verfassung von 1876 Kein Zugriff
      3. Der Berliner Kongress von 1878 Kein Zugriff Seiten 84 - 86
      4. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 86 - 89
      1. Die Ursprünge und ersten Manifestationen des türkischen Nationalismus: Die „Jungosmanen“ Kein Zugriff Seiten 89 - 96
      2. Die Gründung des Komitees Einheit und Fortschritt Kein Zugriff Seiten 96 - 99
      3. Die nationalistische Wende im Komitee Kein Zugriff Seiten 99 - 100
        1. Die Machtübernahme von 1908 Kein Zugriff
        2. Der zweite Putsch des Komitees (1909) Kein Zugriff
        3. Die vollständige Etablierung der Herrschaft des türkischen Nationalismus im Osmanischen Reich Kein Zugriff
        1. Yusuf Akçura: Osmanentum, Panislamismus und Pantürkentum Kein Zugriff
        2. Ziya Gökalp: Türkisierung, Islamisierung und Modernisierung Kein Zugriff
        3. Zum Nationsverständnis des Komitees Einheit und Fortschritt Kein Zugriff
        4. Zum Staatsverständnis des Komitees Kein Zugriff
      4. Der Eintritt in den Ersten Weltkrieg und das Ende des Osmanischen Reiches Kein Zugriff Seiten 124 - 125
      5. Die Behandlung der armenischen Frage durch das jungtürkische Komitee während des Ersten Weltkriegs Kein Zugriff Seiten 125 - 129
      6. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 129 - 132
      1. Die Gesamtlage nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) Kein Zugriff Seiten 133 - 138
        1. Der türkisch-griechische Krieg Kein Zugriff
        2. Die Einberufung eines Parlaments in Ankara und seine Regierungspraxis Kein Zugriff
        1. Die Folgen des Lausanner Vertrages für das Völkerrecht Kein Zugriff
        2. Zur Bedeutung und Funktion des Vertrages von Lausanne für die Türkische Republik Kein Zugriff
      2. Die Ausrufung der Türkischen Republik und ihre „Revolutionsgesetze“ Kein Zugriff Seiten 154 - 160
      1. Die ideologischen Grundlagen des Kemalismus Kein Zugriff Seiten 160 - 164
      2. Die Etablierung des Führerprinzips Kein Zugriff Seiten 164 - 166
      3. Die Identifikation von Partei, Staat und Volk Kein Zugriff Seiten 166 - 172
      1. Die Beziehungen während des Zweiten Weltkriegs (1939-1945) Kein Zugriff Seiten 173 - 182
      2. Der Übergang von der Einparteienherrschaft zum Mehrparteiensystem Kein Zugriff Seiten 182 - 185
      3. Der Beitritt zur NATO – Das neue Koordinatensystem der türkisch-westlichen Beziehungen Kein Zugriff Seiten 185 - 188
      4. Die Entwicklung der Beziehungen zwischen der Türkei und der Europäischen Gemeinschaft (EG) im Zusammenhang mit der türkischen Innenpolitik Kein Zugriff Seiten 188 - 199
      5. Die Entwicklung nach der Einleitung des offiziellen Beitrittsprozesses in Helsinki 1999 Kein Zugriff Seiten 199 - 204
      6. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 204 - 207
      1. Zum Zusammenhang zwischen den Strukturelementen der türkischen Staatlichkeit und dem Prozess des Beitritts der Türkei zur EU Kein Zugriff Seiten 207 - 218
      2. Das Zustandekommen der Verfassung Kein Zugriff Seiten 218 - 219
      3. Die Türkische Republik und ihre Grundmerkmale Kein Zugriff Seiten 219 - 226
      4. Rechtsstaat versus Staatsideologie Kein Zugriff Seiten 226 - 229
      5. Inhalte, Funktionen und Folgen des Nationalismusprinzips in der türkischen Verfassung Kein Zugriff Seiten 229 - 235
      6. Zum Verhältnis von Nationalismus und Laizismus Kein Zugriff Seiten 235 - 238
      7. Das türkische Regierungssystem Kein Zugriff Seiten 238 - 246
      1. Eingliederung Kurdistans in das Osmanische Reich Kein Zugriff Seiten 247 - 249
      2. Die „Neuordnung“ des Osmanischen Reiches (Tanzimat) und ihre Auswirkungen auf Kurdistan Kein Zugriff Seiten 249 - 254
        1. Das Friedensprogramm Wilsons von 1918 und das Osmanische Reich Kein Zugriff
        2. Die kolonialpolitischen Ordnungskonzeptionen Kein Zugriff
      3. Die türkische Kurdistanpolitik vor der Ausrufung der Türkischen Republik 1923 Kein Zugriff Seiten 260 - 262
        1. Die Negation des Minderheitenstatus Kein Zugriff
        2. Die Behandlung der Mossulfrage Kein Zugriff
        1. Die „Generalinspektorate“ (1927-1952) Kein Zugriff
        2. Die Entwicklung nach der Einführung des Mehrparteiensystems 1946 Kein Zugriff
        3. Die Etablierung der Ausnahmezustandsverwaltung in Kurdistan Kein Zugriff
      1. Der Beitrittsprozess der Türkei und die Kurdistanfrage Kein Zugriff Seiten 291 - 295
      2. Zum Charakter der türkischen Herrschaft in Kurdistan Kein Zugriff Seiten 295 - 304
    1. Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 305 - 318
    2. Ausblick Kein Zugriff Seiten 318 - 320
  3. Epilog zum Fortgang des Prozesses des Beitritts der Türkei zur EU nach 2006 Kein Zugriff Seiten 321 - 328
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 329 - 346
  5. Namenregister Kein Zugriff Seiten 347 - 347

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