
Woher kommen wir?
Ursprünge der Moderne im Denken des Mittelalters- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Nach landläufiger Meinung ist das Mittelalter ein Museum vergangener Lebensformen, eine Zwischenzeit, gegen deren Widerstand die Neuzeit Humanismus und Aufklärung durchsetzen musste. Der vorliegende Band stellt die Frage nach den Ursprüngen der Moderne und damit unseres eigenen Selbstverständnisses, insbesondere in Bezug auf das, was wir Mittelalter nennen, also grob gesagt auf jene tausend Jahre von 500 bis 1500, die die europäisch-westliche Moderne mit der Antike verbindet. Von Kunst und Kultur dieser Epoche ist uns vieles bekannt, doch die Geschichte des Denkens, das die Epoche bestimmt, kennen nur wenige Fachleute. Der genaue Blick der Forschung zeigt, dass der »Ursprung der Moderne« gerade auf dem Höhepunkt des Mittelalters greifbar wurde. Denn der lateinische Westen stößt auf die vollständige aristotelische Philosophie und die hoch entwickelte arabische Wissenschaft.
Vor dem Hintergrund eines weltgeschichtlich singulären Austauschs der Kulturen kommen neue Themen auf die Tagesordnung: Freiheit und Kontingenz, Natur und Geschichte. Es entsteht die Verbindung des abrahamitischen Gottesglaubens und der griechischen Philosophie, die für Europa und den Westen prägend wird und die Moderne entstehen lässt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-95832-107-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8741-6
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 384
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Woher kommen wir? Zur Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 16
- Wer hat die »wahre Philosophie«? Die Begegnung des christlichen Glaubens mit der paganen Philosophie Kein Zugriff Seiten 17 - 40
- Innovation durch Rezeption: Die Herausforderung durch die »philosophi« Kein Zugriff Seiten 41 - 50
- Weisheit auf demWeg derWissenschaft: Albert der Große und die Geburt der wissenschaftlichenWeltsicht Kein Zugriff Seiten 51 - 84
- Wie ist »Erste Philosophie« möglich? Der zweite Anfang der Metaphysik im Mittelalter Kein Zugriff Seiten 85 - 113
- Erste Philosophie als Transzendentalwissenschaft: Metaphysik bei Johannes Duns Scotus Kein Zugriff Seiten 114 - 132
- Metaphysik als Metaphysikkritik: Wilhelm von Ockham und seine ungeschriebene Metaphysik Kein Zugriff Seiten 133 - 154
- Die Frage nach der Natur der Dinge: Der Begriff der »gemeinsamen Natur« – eine ontologische Analyse Kein Zugriff Seiten 155 - 170
- MöglicheWelten: Die Entdeckung der Modalitäten Kein Zugriff Seiten 171 - 187
- Willkür oder ursprüngliche Selbstbestimmung? Das neueVerständnis von Freiheit undWille bei Johannes Duns Scotus Kein Zugriff Seiten 188 - 206
- Sind moralische Urteile wahr? Thomas von Aquin und Johannes Duns Scotus über die Rationalität der moralischen Urteile Kein Zugriff Seiten 207 - 227
- Grenzziehung oder Orientierung? Das Modell praktischer Ethik beiThomas von Aquin Kein Zugriff Seiten 228 - 250
- Das Rätsel der Geschichte: Eine philosophische Betrachtung der theologischen Geschichtsdeutung Augustins Kein Zugriff Seiten 251 - 271
- Universale Norm und kontingente Lebensform: Die mittelalterlichen Deutungen des von Natur aus Rechten Kein Zugriff Seiten 272 - 304
- Ursprünge der Moderne? Ein Resümee Kein Zugriff Seiten 305 - 314
- Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 315 - 316
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 317 - 384



