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Durchgangszimmer Prenzlauer Berg

Eine Berliner Künstlersozialgeschichte der 1970er und 1980er Jahre in Selbstauskünften
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Prenzlauer Berg ist binnen zweier Jahrzehnte zu einer banalen Residenz von Besserverdienenden geworden. Die längste Zeit aber war er ein verrotteter, rauer, urbaner Arbeiterkiez. Von den 1960er bis zu den 1980er Jahren siedelten sich hier zudem viele Künstler, Studenten, Intellektuelle, Punks und andere nicht eben stromlinienförmige Existenzen an. Zwischen ihnen entstand eine intensive geistige Infrastruktur mit großer Ausstrahlung in die gesamte DDR und über deren Grenzen hinaus. Barbara Felsmann und Annett Gröschner wollten schon früh wissen, welche biographischen, sozialen und politischen Umstände es waren, aus denen sich schließlich der Mythos vom 'Künstlerviertel Prenzlberg' speiste. Deshalb haben sie von 1997 bis 1999 zahlreiche Gespräche mit Protagonisten oder auch kenntnisreichen Randfiguren geführt. In den daraus kondensierten Texten geben die Gesprächspartner die Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit des Gewesenen ganz unprätentiös wieder, wie sie es erlebt haben. So wurde dieses lange vergriffene, nach dreizehn Jahren endlich neu aufgelegte und um zwei Fotoessays von Barbara Metselaar Berthold und Robert Conrad ergänzte Buch zu einem bedeutenden Oral-History-Dokument der ostdeutschen und Berliner Geschichte. Über Wohnungen, Kneipen, Arbeit, Träume, Ausreise, Kunst und Politik berichten Mario Achsnick, Tina Bara, Peter Brasch, Elke Erb, Lothar Feix, Jörg Foth, Klaus Gendreizig, Sergej Gladkich, Gerhard Hillich, Bernd Holtfreter, Burkhard Kleinert, Ruth Kothe, Wolfgang Krause, Günter Lindner, Wilfriede Maaß, Grischa Meyer, Bert Papenfuß, Richard Pietraß, Ulrike Poppe, Petra Schramm, Franka Silberstein, Brigitte Struzyk, Heiner Sylvester, Peter Wawerzinek, Ulrich Wüst sowie die Herausgeberinnen selbst.

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Bibliographische Angaben

Auflage
2/2010
Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-86732-121-1
ISBN-Online
978-3-86732-870-8
Verlag
Lukas Verlag, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
465
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
  1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 20
    Autor:innen:
  2. Wenn mich was hemmt, dann nur in mir selbst Kein Zugriff Seiten 21 - 37
    Autor:innen:
  3. Vielleicht hat die unscharfe Erinnerung auch etwas mit meinem Leben zu tun Kein Zugriff Seiten 38 - 52
    Autor:innen:
  4. Die DDR war eine Diktatrie, und was wir jetzt haben, ist eine Demokratur Kein Zugriff Seiten 53 - 61
    Autor:innen:
  5. Irgendeine Meise muss man ja haben Kein Zugriff Seiten 62 - 73
    Autor:innen:
  6. Meine Töchter hatten hier ihren Mittelpunkt, aber jetzt ist es vorbei Kein Zugriff Seiten 74 - 88
    Autor:innen:
  7. Fünfunddreißig Jahre in derselben Straße Kein Zugriff Seiten 89 - 103
    Autor:innen:
  8. Die Szene waren immer Leute, die jemanden kannten, der jemanden kannte, der ... Kein Zugriff Seiten 104 - 114
    Autor:innen:
  9. Früher habe ich den Studenten beim Aktzeichnen die Hand geführt Kein Zugriff Seiten 115 - 124
    Autor:innen:
  10. Die ganze Oderberger in einem Hochhaus der Michelangelostraße Kein Zugriff Seiten 125 - 137
    Autor:innen:
  11. Unser Zirkel hat immer auf die Reform der DDR gesetzt Kein Zugriff Seiten 138 - 143
    Autor:innen:
  12. Fotoessay: Häuser Kein Zugriff Seiten 144 - 168
    Autor:innen:
  13. Ich musste lernen, mich in Toleranz zu üben Kein Zugriff Seiten 169 - 182
    Autor:innen:
  14. Wir waren irgendwie so fröhliche Außenseiter Kein Zugriff Seiten 183 - 197
    Autor:innen:
  15. Wir wussten, dass wir etwas ziemlich Exotisches machen Kein Zugriff Seiten 198 - 211
    Autor:innen:
  16. Ich habe immer nur gearbeitet Kein Zugriff Seiten 212 - 234
    Autor:innen:
  17. Ich war nie bei einer Lesung in der Schönfließer Straße Kein Zugriff Seiten 235 - 253
    Autor:innen:
  18. Prenzlauer Berg garantiert mir ein Maß an Unzufriedenheit, das ich brauche Kein Zugriff Seiten 254 - 272
    Autor:innen:
  19. Ich pendelte zwischen den Welten Kein Zugriff Seiten 273 - 287
    Autor:innen:
  20. Fotoessay: Menschen Kein Zugriff Seiten 288 - 304
    Autor:innen:
  21. Es blieb wenig Zeit für uns selbst Kein Zugriff Seiten 305 - 320
    Autor:innen:
  22. Ich habe nicht mehr dieses flattrige Gefühl, nach außen rennen zu müssen Kein Zugriff Seiten 321 - 331
    Autor:innen:
  23. Das Leben ist ein Netz, an dem man ewig knüpft Kein Zugriff Seiten 332 - 349
    Autor:innen:
  24. Verlängerte Kinderspiele, die nicht enden wollten Kein Zugriff Seiten 350 - 364
    Autor:innen:
  25. Ich habe im Prenzlauer Berg gelebt, aber ich war nicht eingemeindet Kein Zugriff Seiten 365 - 385
    Autor:innen:
  26. Ich würde immer noch nicht sagen, dass ich Berliner bin Kein Zugriff Seiten 386 - 399
    Autor:innen:
  27. Es war niemals so, dass wir zwei kunstbesessene Damen dargestellt hätten Kein Zugriff Seiten 400 - 428
    Autor:innen:
  28. Irgendwie ist eine Zeit der Besinnung gekommen Kein Zugriff Seiten 429 - 464
    Autor:innen:

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