Körper, Geist und Literatur im 18. Jahrhundert
Über die Medialität des Menschen- Autor:innen:
- Reihe:
- Philologie und Kulturgeschichte, Band 13
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Sowohl die Diskussion darüber, was der „Mensch“ eigentlich ist, als auch die Debatte zur „Medialität“ erfahren im 18. Jahrhundert einen interessanten Innovationsschub, der nicht zuletzt zur Epochenzuschreibung der „Aufklärung“ beiträgt. Im Versuch einer Isolation der Diskursereignisse stünde der Anthropologie als Wissenschaft vom Menschen – die sich in Auseinandersetzung mit dem cartesischen Erbe des Substanzdualismus etabliert – die Konstitution des „modernen Romans“ in der Literatur gegenüber. Doch gilt es genau diese Isolation aufzubrechen, um nach der Wechselbeziehung zu fragen, die sich zwischen den Diskursen „Mensch“ und „Medium“ entspinnt. Analysiert werden dabei die Romane „Insel Felsenburg“ (Schnabel), „Leben der schwedischen Gräfin von G***“ (Gellert), „Tobias Knaut“ (Wezel) und „Anton Reiser“ (Moritz).
Reihe
Philologie und Kulturgeschichte - Band 13
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8498-1762-6
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1763-3
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Reihe
- Philologie und Kulturgeschichte
- Band
- 13
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 357
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 9 - 11
- 1.1.1 Die mediale Dimension des Menschen Kein Zugriff
- 1.2 Die mediale Neuzeit: larvatus prodeo Kein Zugriff
- 2. Die transzendentale Obdachlosigkeit und das mediale Obdach Kein Zugriff Seiten 62 - 82
- 3.1 „Darum behagt dem Dichtergenie / Das Element der Melancholie“ Kein Zugriff
- 3.2 Verfahren der metafiktiven Mediation Kein Zugriff
- 3.3.1 Das trichotome Denksystem: Körper, Geist, Maschine Kein Zugriff
- 3.3.2 Literatur als Bedienungsanleitung des Lebens Kein Zugriff
- 3.4 Mediale Irritationen und Medien-Utopie Kein Zugriff
- 4.1 Die Bestimmung des Menschen Kein Zugriff
- 4.2.1 Unzuverlässige Medien Kein Zugriff
- 5.1.1 Mediale Kontingenz als ironische Schreibstrategie Kein Zugriff
- 5.1.2 Groteske und ästhetischer Witz Kein Zugriff
- 5.2 Der ›imaginierende‹ Mensch Kein Zugriff
- 6. Der ›imaginierte‹ Mensch: Ein physiognomischer Exkurs Kein Zugriff Seiten 255 - 286
- 7.1 Mediales Kreißen Kein Zugriff
- 7.2 Mediale Kindheit und Fremdbestimmung Kein Zugriff
- 7.3 Mediale Adoleszenz und Befreiung Kein Zugriff
- Schluss Kein Zugriff Seiten 340 - 341
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 342 - 356
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 357 - 357





