Über die Grenze
Literarische Verhandlungen von Ausgrenzungen und Beschränkungen zwischen 1855 und 1930- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Philologie und Kulturgeschichte, Band 14
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Der Band versammelt Untersuchungen zu literarischen Verhandlungen von Grenzen in der Epoche des Realismus und der klassischen Moderne. Der Begriff Grenze wird hierbei weit gefasst: Er kann konkrete (lokale wie interkontinentale) territoriale Grenzen ebenso umfassen wie Standes- und Dialektgrenzen oder Begrenzungen im Stadtraum. Im Einzelnen bieten die Beiträge fundierte Analysen zu konkreten Autoren.
In der Summe laden die Beiträge zum Infragestellen eines statischen Antagonismus zwischen realistischem und modernem Schreiben ein, aber auch zur Reflexion über Grenzverschiebungen des Kanons: Neben dort fest verankerten Autoren wie den ‚großen Vier‘ des Realismus (Fontane, Raabe, Storm und Keller) oder Robert Musil widmen sich die Beiträge auch dem ‚ewigen Geheimtipp‘ Keyserling, einem Vertreter der niederdeutschen Literatur (Groth), einst umstrittenen, heute jedoch kanonisierten Autoren (Bang, Strindberg) oder gewaltsam exkludierten Schriftstellern wie Georg Hermann.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8498-1963-7
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1964-4
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Reihe
- Philologie und Kulturgeschichte
- Band
- 14
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 229
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Über die Grenze. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- „wenn man erst ’mal heraus ist, kommt man nicht wieder hinein“ Kein Zugriff Seiten 13 - 48 Matthias Bauer
- Grenzarbeit Kein Zugriff Seiten 49 - 72 Iulia-Karin Patrut
- Die Maskerade des Schwarzen Kein Zugriff Seiten 73 - 96 Johanna Villebois
- Grenzerfahrungen in Eduard von Keyserlings ‚Schlossgeschichten‘ Kein Zugriff Seiten 97 - 120 Harald Hohnsbehn
- Entgrenzung und Eingrenzung in Klaus Groths schleswig-holsteinischer Erzählung »Detelf« Kein Zugriff Seiten 121 - 146 Robert Langhanke
- Die Ästhetik des Exils Kein Zugriff Seiten 147 - 164 Markus Floris Christensen
- Asiatische Resignation Kein Zugriff Seiten 165 - 184 Anders Ehlers Dam
- Zeitinseln, -grenzen und Übergänge im Stadtraum der Moderne Kein Zugriff Seiten 185 - 200 Christian Riedel
- Europäische ‚Grenzen‘ und ‚Übergänge‘, zwischen Realismus und Moderne, bei Wilhelm Raabe (»Prinzessin Fisch«) und Robert Musil (»Der Mann ohne Eigenschaften«) Kein Zugriff Seiten 201 - 220 Reto Rössler
- Europäische Grenzräume Kein Zugriff Seiten 221 - 226 Christoph Jessen
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 227 - 229





