Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Die Ankündigung der Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, der Klimawandel müsse bei der Arbeit der EZB Berücksichtigung finden, führte zu erheblichen Spekulationen über potenzielle, den Klimaschutz begünstigende...
Extraterritorialitätsanordnungen sind für die EU von besonderer Relevanz: Sie ist für affine Rechtsgebiete zuständig, weist ein hohes Niveau des Grundrechtsschutzes auf und ist aufgrund ihres demographischen und ökonomischen Gewichts in der...
Der Vollzug der Strukturfondsverordnungen für die Förderperiode 2021-2027 der Kohäsionspolitik erfordert ein interdisziplinäres Vertiefungswissen, um inhaltliche Fehler und einen hohen Aufwand bei der Erstellung der Operationellen Programme...
Grundrechte begründen Freiheitsrechte und stützen mit dem Sozialstaatsgebot zugleich das politische System. So wurde nach dem Krieg mit der Institution der Sozialen Marktwirtschaft das (arbeits-) marktliberale Laissez-faire-Prinzip suspendiert....
Der im PSPP-Urteil angenommene Ultra-vires-Akt und die Besorgnis um eine mögliche Rezeption in anderen, insbesondere osteuropäischen Mitgliedstaaten, lenkten zuletzt die besondere öffentliche Aufmerksamkeit auf das BVerfG, das - wie im Folgenden...
Das Bundesverfassungsgericht hat das deutsche Zustimmungsgesetz zum europäischen Einheitspatentgericht für nichtig erklärt, weil es als völkerrechtlicher Vertrag mit „Ergänzungs- oder sonstigem besonderen Näheverhältnis zum...
Mit zwei Urteilen hat der EuGH (Große Kammer) am 16.7.2020 das einstufige Vertragsverletzungsverfahren gem. Art. 260 Abs. 3 AEUV weiterentwickelt und erstmals einen Pauschalbetrag als Sanktion festgesetzt. Er knüpft damit an seine Leitentscheidung...