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Gravitation zum Guten

Hannah Arendts Moralphilosophie
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Eva von Redeckers Buch verfolgt in Hannah Arendts Überlegungen zur Moralphilosophie eine zweifache 'Gravitation zum Guten'. Einerseits wird entgegen der gängigen Deutung gezeigt, dass Hannah Arendt werkgeschichtlich nach der Analyse des Bösen in 'Eichmann in Jerusalem' neu ansetzt, um die Bedingungen zu klären, die manche Menschen in die Lage versetzte, selbst in einer gewissenlosen Umgebung moralisch verantwortlich zu handeln. Sie wandte sich also einer Untersuchung des Guten zu. In ihrem Spätwerk 'Vom Leben des Geistes' entwickelt Arendt schließlich die Sichtweise, dass ein bestimmtes Zusammenspiel der geistigen Tätigkeiten des Denkens und des Urteilens Akteuere dazu neigen lässt, eher moralisch richtig als falsch zu handeln. Für die in besagtem Zusammenspiel aus freundschaftlichem Selbstgespräch und Imagination fremder Standpunkte freigesetzte Tendenz verwendet Arendt selbst die Metapher der 'Gravitation' zum Guten. Diese hier erstmals systematisch rekonstruierten Überlegungen erlauben schließlich, die notorische These von der 'Banalität des Bösen' neu und weniger einseitig zu verstehen.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-86732-166-2
ISBN-Online
978-3-86732-806-7
Verlag
Lukas Verlag, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
127
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
    2. Vorwort Kein Zugriff
  1. Einleitung: Sokratisches Denken gegen parodierte Philosophie Kein Zugriff Seiten 11 - 21
    1. Die Physiognomie der Gewissenhaftigkeit Kein Zugriff
    2. Die Phraseologie der Gedankenlosigkeit Kein Zugriff
    3. Der Sinn des Gegenbeispiels Kein Zugriff
    1. Der Zusammenbruch und seine Ausnahmen Kein Zugriff
    2. Der Status moralischer Sätze Kein Zugriff
    3. Gewissen als Selbstumgang Kein Zugriff
    1. Schein und Erscheinung Kein Zugriff
    2. Veranschaulichungen des Unsichtbaren: Metapher, Ort, Anlass Kein Zugriff
    3. Der Modellfall Sokrates Kein Zugriff
    1. Das Desiderat Kein Zugriff
    2. Aspekte der Urteilsbildung: Einbildungskraft, erweiterte Denkungsart Kein Zugriff
    3. Exemplarität und Zugehörigkeit Kein Zugriff
    1. Die Befreiung des Urteils durch das Denken Kein Zugriff
    2. Das Gewissen als Erscheinungsraum Kein Zugriff
    3. Zusammenleben Kein Zugriff
    1. Primärtexte Kein Zugriff
    2. Sekundär- und sonstige Literatur Kein Zugriff
    3. Siglen Kein Zugriff

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