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Dimensionen der Öffentlichkeit

Politik und Erkenntnis bei Hannah Arendt
Autor:innen:
Verlag:
 2013

Zusammenfassung

Öffentlichkeit ist ein, wenn nicht das zentrale Konzept im Denken Hannah Arendts. Doch obwohl der Begriff in allen philosophischen und essayistischen Schriften Arendts eine ausgezeichnete Stellung einnimmt, wurde und wird 'Öffentlichkeit' bei ihr meist nur einseitig im politischen Sinn rezipiert. Hannes Bajohr hingegen zeigt, dass er Dimensionen besitzt, die über diese konventionelle Interpretation hinausgehen: Öffentlichkeit wird bei Arendt zu einer Bedingung von Erkenntnis und hat epistemologische Bedeutung. In einer textnahen und das ganze Werk berücksichtigenden Darstellung zeichnet der Autor diese beiden Dimensionen des Öffentlichkeitsbegriffs nach und zeigt, wie sehr Arendt seine Bedeutung ausweitet: Öffentlichkeit wird nicht nur eng an Phänomenologie geknüpft, ist nicht nur strukturell in der Urteilskraft angelegt, sondern erscheint am Ende sogar als Paradigma des Denkens überhaupt. Dabei wird die Vieldeutigkeit des Begriffs bewahrt – Öffentlichkeit hat nicht zwei klar geschiedene Bedeutungen, sondern besitzt Dimensionen, die sich nicht endgültig trennen lassen: Politik und Erkenntnis bedingen einander –, so dass schließlich die bei Arendt notorischen unterbelichteten Probleme von Raum und Medien einer neuen Bewertung unterzogen werden können.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2013
Copyrightjahr
2013
ISBN-Print
978-3-86732-103-7
ISBN-Online
978-3-86732-884-5
Verlag
Lukas Verlag, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
161
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
    2. Vorwort Kein Zugriff
    1. Arendts Weber-Rezeption Kein Zugriff
    2. Der Idealtypus nach Weber und seine Adaption durch Arendt Kein Zugriff
    3. Vorteile und Folgen der Idealtypus-Annahme Kein Zugriff
      1. Drei Menschenbilder Kein Zugriff
      2. Die menschliche Bedingtheit Kein Zugriff
      3. Arendts Begriff der ›Welt‹ Kein Zugriff
      1. Die Tätigkeiten der vita activa Kein Zugriff
      2. ›Zwecklosigkeit‹, Freiheit und Gefahr des Anfangs Kein Zugriff
      3. Selbstoffenbarung als Sinn des Handelns Kein Zugriff
      1. Privatheit in der vita activa Kein Zugriff
      2. Öffentlichkeit in der vita activa Kein Zugriff
      1. Spontan emergente Öffentlichkeit Kein Zugriff
      2. Uneigentliche Öffentlichkeit Kein Zugriff
      3. Politische Öffentlichkeit Kein Zugriff
      4. Das Glück zu handeln und der Wille zur Unsterblichkeit in der Geschichte Kein Zugriff
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. Arendts Phänomenologie Kein Zugriff
      2. Die Welt der Erscheinungen vs. der Erscheinungsraum Kein Zugriff
      3. Identität, Verständigung und das Wirklichkeitsgefühl Kein Zugriff
      1. Arendts Auseinandersetzung mit Kant Kein Zugriff
      2. Die Bedeutung des sensus communis Kein Zugriff
      1. Öffentlichkeit als Prinzip des Denkens Kein Zugriff
      2. Öffentlichkeit als Garant der Wahrheit Kein Zugriff
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. Weltlosigkeit Kein Zugriff
      1. Raum Kein Zugriff
      2. Medien Kein Zugriff
      3. Repräsentation und Partizipation Kein Zugriff
    1. Siglen Kein Zugriff
    2. Literatur von Hannah Arendt Kein Zugriff
    3. Sekundär- und andere Literatur Kein Zugriff

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