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Monographie Kein Zugriff

Siegfried Kracauer als Denker des Pluralismus

Eine Annäherung im Spiegel Hannah Arendts
Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Der Journalist, Soziologe und Filmkritiker Siegfried Kracauer (1889–1966) stand lange etwas im Schatten anderer deutscher Intellektueller wie Adorno oder Benjamin. Oft jedoch taucht sein Name im Zusammenhang mit Denkschulen wie dem Frankfurter Institut für Sozialforschung auf, wo er zeitweise mitarbeitete. In der vorliegenden Studie wird die Eigenständigkeit des Denkers Siegfried Kracauer deutlicher als bisher gewürdigt. Der Zugang über Hannah Arendt, einer weiteren unabhängigen Denkerin des 20. Jahrhunderts, eröffnet dabei ganz neue Perspektiven auf sein Werk. So wird deutlich, wie zentral Pluralismus und die Absage an geschlossene Weltbilder für sein Denken waren. Kracauer sah in der Anerkennung der Unterschiedlichkeit der Perspektiven kein Problem, sondern eine Bereicherung und eine Voraussetzung für eine menschengemäße Gesellschaft. Damit offenbart die Arbeit nicht zuletzt die Aktualität Kracauers, der sich mit Tendenzen der totalen Ökonomisierung aller Lebensbereiche einerseits und eindimensionalen Gegenreaktionen in Form politischer Totalitarismen und religiöser Fundamentalismen andererseits konfrontiert sah.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2007
Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-86732-030-6
ISBN-Online
978-3-86732-981-1
Verlag
Lukas Verlag, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
241
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
    2. Dank Kein Zugriff
      1. Schwierige Einordnung Kracauers Kein Zugriff
      2. Aktualität von Kracauers Themen Kein Zugriff
    1. Forschungslage Kein Zugriff
    2. Forschungsgegenstand Kein Zugriff
    3. Methode Kein Zugriff
    4. Textgrundlage und editorischer Hinweis Kein Zugriff
        1. Dialektik Kein Zugriff
        2. Wider die Mythifizierung der Ökonomie Kein Zugriff
        3. Kritischer Materialismus Kein Zugriff
      1. Der Kernpunkt des Kracauerschen Denkens Kein Zugriff
        1. Empirie versus Theorie Kein Zugriff
        2. Oberfläche und Alltagswelt als Erkenntniszugang Kein Zugriff
        3. Pluralistische Perspektive Kein Zugriff
        4. Bedeutung des Individuellen Kein Zugriff
        5. Kracauers Beurteilung des Nationalsozialismus Kein Zugriff
        6. Faschismus- und Antisemitismusdeutung der Frankfurter Schule Kein Zugriff
        7. Adornos Reaktion auf Kracauers Deutung der NS-Bewegung Kein Zugriff
      2. Kracauer steht außerhalb der Frankfurter Schule Kein Zugriff
        1. Der Erste Weltkrieg als Katalysator eines neuen Interesses am Ostjudentum Kein Zugriff
        2. Antizivilisatorischer Reflex Kein Zugriff
      1. Das Konzept des Lehrhauses Kein Zugriff
        1. Unterschätzung der frühen Arbeiten Kracauers Kein Zugriff
        2. »Die Bibel auf Deutsch« – kein Wendepunkt in der Entwicklung Kracauers Kein Zugriff
        3. »Die Bibel auf Deutsch« – Forderung, im Diesseits zu bleiben Kein Zugriff
      2. Kracauer steht auch außerhalb des Freien Jüdischen Lehrhauses Kein Zugriff
      1. Pluralität als gegebene Voraussetzung Kein Zugriff
        1. Zur Rolle der jüdischen Tradition für den Dialog Kein Zugriff
      2. Pluralität auch der Dinge Kein Zugriff
      3. Arbeitsteilung versus Pluralität Kein Zugriff
      4. Pluralität versus Beliebigkeit Kein Zugriff
      1. Handeln als Konsequenz der Pluralität Kein Zugriff
      2. Utopieskeptizismus Kein Zugriff
      3. Sprechen als Form des Handelns Kein Zugriff
      1. Öffentlichkeit als Raum des Handelns und Sprechens Kein Zugriff
      2. Das Kino als öffentlicher Raum Kein Zugriff
      3. Öffentlichkeit versus Expertokratie Kein Zugriff
      4. Privatheit und Öffentlichkeit Kein Zugriff
      1. Distanz zum Marxismus Kein Zugriff
      2. Antideterminismus Kein Zugriff
      3. Fähigkeit zum Neubeginn Kein Zugriff
      4. Revolution Kein Zugriff
    1. Geschichtsschreibung bei Arendt und Kracauer: Geschichte als Erzählung Kein Zugriff
      1. Frage: Wie ist der Zugriff auf Rahel Varnhagen? Kein Zugriff
      2. Geschichtsschreibung als pluralistische Aufgabe Kein Zugriff
      3. Präsens: Geschichte ist nichts »Historisches« Kein Zugriff
      4. Personale Erzählperspektive Kein Zugriff
      5. Wider einen reduzierten Wissenschaftsbegriff Kein Zugriff
      6. Relative Chronologie Kein Zugriff
      7. Assoziative Struktur Kein Zugriff
      8. Durchscheinen des Allgemeinen durch das Einzelne Kein Zugriff
      1. Zugriff auf das Allgemeine durch das Einzelne Kein Zugriff
      2. Geschichte als Erzählen: Wider einen reduzierten Wissenschaftsbegriff Kein Zugriff
      3. Relative Chronologie, Assoziation, Gegenwärtigkeit des Historischen Kein Zugriff
      4. Unterschiede zu Arendt Kein Zugriff
    2. Zusammenfassung: Drei zentrale Gemeinsamkeiten Kein Zugriff
    1. Vier Möglichkeiten, Kracauers Denken zu beschreiben Kein Zugriff
    2. Siegfried Kracauer – ein Vordenker der Postmodernediskussion? Kein Zugriff
    1. Literaturverzeichnis Kein Zugriff

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