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"Mach den Weg um Prinkipo, meine Gedanken werden Dich dabei begleiten!"

Der Gefängnis-Briefwechsel 1941–1945
Autor:innen/Herausgeber:innen:
Verlag:
 2005

Zusammenfassung

Vor mehr als dreißig Jahren gab Chup Friemert das Buch »Erinnerungen aus dem Widerstand 1938 – 1945« von Margarete Schütte-Lihotzky sowohl in der Bundesrepublik als auch in der DDR heraus. Es erlebte bis heute mehrere Auflagen in Österreich und hatte keinen geringen Anteil daran, der herausragenden Architektin einer sozialen Moderne und verfolgten kommunistischen Widerstandskämpferin den Weg zu einer späten Anerkennung in ihrem Heimatland zu ebnen. Nach ihrem Tod gelangte ein Teil ihres Nachlasses ins Archiv der Universität für angewandte Kunst in Wien, darunter auch einige wichtige Briefe, auf die sie ihre Erinnerungen an die »25 Tage illegale Arbeit«, die Untersuchungshaft, den Prozess und die vielen Jahre Zuchthaus gestützt hatte. Bislang unbekannt blieb jedoch, dass sich fast der gesamte Briefwechsel zwischen den Eheleuten Wilhelm Schütte (1900–1968) und Margarete Schütte-Lihotzky (1897–2000) erhalten hat. Er wurde von Margarete aufbewahrt und erst nach ihrem Tode aufgefunden. Dieser Briefwechsel ist nicht nur ein berührendes Dokument der engen und warmherzigen Beziehung der durch die extrem unterschiedlichen Lebenssituationen getrennten, durch Beruf und Grundüberzeugungen aber verbundenen Eheleute, sondern enthält ebenso eine Vielzahl historisch interessanter Details und Perspektiven. Während Wilhelm in der Türkei weiter als Architekt tätig war und Margarete durch die Schilderung seiner Berufswelt Mut zu machen versuchte, war diese in der Haft auf die Erinnerung und auf die Solidarität ihrer Mitgefangenen angewiesen. Da Wilhelm als Exilant nicht nach Wien oder Aichach kommen konnte, vermittelte Margaretes Schwester Adele den Briefkontakt. Bald nach ihrer Wiederbegegnung trennte sich das Paar. Anhand des Briefwechsels und gestützt auf die Gestapo-Akten im Bundesarchiv, die neueren Forschungen zum Widerstand der KPÖ jener Jahre, eigene Recherchen in der Türkei sowie auf Dokumente des Komintern-Archivs in Moskau und The National Archives in London zeichnet Thomas Flierl in einem umfangreichen Nachwort das Leben von Margarete und Wilhelm Schütte zwischen 1937 und 1945 nach.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2005
Copyrightjahr
2005
ISBN-Print
978-3-86732-306-2
ISBN-Online
978-3-86732-627-8
Verlag
Lukas Verlag, Berlin
Reihe
Studien und Dokumente zu Alltag, Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus
Band
12
Sprache
Deutsch
Seiten
625
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
  1. Über diese Ausgabe Kein Zugriff Seiten 7 - 14
  2. Margarete Schütte-Lihotzky / Wilhelm Schütte: Der Gefängnis-Briefwechsel 1941–1945 Dokumente 1 bis 146 Kein Zugriff Seiten 15 - 330
    1. 147 Wilhelm Schütte und Rosemarie Burkart an Johann Koplenig Kein Zugriff
    2. 148 Willi Frank: Angaben über Wilhelm Schütte und seine Frau Kein Zugriff
    3. 149 Hermann Köhler: Angaben über die Schüttes Kein Zugriff
    4. 150 Protokolle der Gestapo-Vernehmungen Margarete Schütte-Lihotzkys Kein Zugriff
    5. 151 Schlussbericht der Gestapo Kein Zugriff
    6. 152 Margarete Schütte-Lihotzky: Bericht vom 22. September 1945 Kein Zugriff
    7. 153 Margarete Schütte-Lihotzky: Vortrag über Wilhelm Schütte an der Akademie der schönen Künste in Istanbul (1978) Kein Zugriff
  3. Mit einem Karton voller Briefe auf Zeitreise Kein Zugriff Seiten 409 - 577
    Autor:innen:
    1. Editorische Notiz Kein Zugriff
    2. Verzeichnis der abgedruckten und vermissten Briefe der Korrespondenz Kein Zugriff
    3. Stammbäume Margarete Schütte-Lihotzky und Wilhelm Schütte Kein Zugriff
    4. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff
    5. Zitierte Forschungsliteratur Kein Zugriff
    6. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff
    7. Personenverzeichnis Kein Zugriff

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