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Kriminalliteratur: Geburt und Geschichte eines Genres

Band 2: Vom Golden Age bis True Crime
Autor:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

  • Viel geschmäht und viel gelesen: Was ist Kriminalliteratur?

  • Von der antiken Tragödie über Shakespeare zu Sherlock Holmes

  • Verbrechen, Ermittlung und Strafe in der Literatur

Kaum ein Gegenstand fasziniert Leser:innen über alle Epochen hinweg so sehr wie die Taten, bei denen Menschen jeder Herkunft Gebote und Verbote missachten und einander Leid zufügen. In seinem zweibändigen Werk zeichnet Manuel Bauer die Geschichte eines lange als minderwertig betrachteten Genres, das einige der berühmtesten literarischen Werke hervorgebracht hat und beim Publikum beliebter ist denn je. Erstmals wird die Gattung «Kriminalroman» in ihrer Komplexität beleuchtet, vom Interesse für psychologisch-anthropologische Aufschlüsse über Verbrecher bis zur Erörterung von Prozessen der Aufklärung im Detektivroman. In Anlehnung an Überlegungen von u. a. Friedrich Schiller, Sigmund Freud und Michel Foucault macht der Autor die unterschiedlichen Gewichtungen von Verbrechen, Ermittlung und Strafe in der Kriminalliteratur greifbar.

Dieser zweite Band stellt die wirkmächtigsten Ausprägungen der Kriminalliteratur des 20. und 21. Jahrhunderts vor, ausgehend von den klassischen Detektivromanen des «Goldenen Zeitalters» und der «Hardboiled»-Schule. Aber weder beginnt die Kriminalliteratur mit der Figur des Detektivs noch endet sie mit ihr. Polizei-, Spionage- und Verbrechensromane tragen ebenso zur Vielfalt des Genres bei wie das in der jüngsten Vergangenheit außerordentlich populäre Feld des True Crime.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-7574-0122-1
ISBN-Online
978-3-7574-0165-8
Verlag
Schwabe, Basel / Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
344
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
    2. … was bisher geschah Kein Zugriff
    1. Das Erbe des Sherlock Holmes Kein Zugriff
    2. Charakteristik des Meisterdetektivs Kein Zugriff
    3. Der Detektiv als Psychologe Kein Zugriff
    4. Der Mörder als Künstler Kein Zugriff
    5. Bauform und zentrale Elemente des Detektivromans Kein Zugriff
    6. Fair Play: Die Regeln des gerechten Rätselwettstreits Kein Zugriff
    7. Die Artifizialität der erzählten Welt Kein Zugriff
    8. Schema und Variation Kein Zugriff
    9. Der verschlossene Raum und die Poetik der Unwahrscheinlichkeit Kein Zugriff
    10. Die geistige Kunst der Detektion Kein Zugriff
    1. Im Hinterhof der Eleganz: Der neue Realismus des Detektivromans Kein Zugriff
    2. Charakteristik des harten Detektivs Kein Zugriff
    3. Die Zersetzung der Bauform des Detektivromans Kein Zugriff
    4. Die Moral des Detektivs Kein Zugriff
    5. Der Detektiv als Sisyphos und die Struktur der Fälle Kein Zugriff
    6. Wahrheit und Methode Kein Zugriff
    7. Die Erzählökonomie des Hardboiled-Romans Kein Zugriff
    8. Das Nachleben des harten Detektivromans Kein Zugriff
    1. Metatexte und Detektivromane des Opfers Kein Zugriff
    2. Gefangen im Rhizom Kein Zugriff
    3. Detektive wider Willen Kein Zugriff
    4. Ein Requiem und das «Unvorauszuberechnende» (Dürrenmatt) Kein Zugriff
    5. Auf der Suche … Kein Zugriff
    6. … nach der verlorenen Identität Kein Zugriff
    7. Die hermeneutische Philosophie des Detektivs Kein Zugriff
    8. Das Scheitern der Vertextung Kein Zugriff
    1. Die Kunstfigur des Spions und die politische Metaphysik des Spionageromans Kein Zugriff
    2. Familienähnlichkeiten? Spion und Detektiv Kein Zugriff
    3. Geist gegen Geist: Im Duell der Intellekte Kein Zugriff
    4. Die Begründung der ‹heroischen Abenteuertradition› des Spionageromans (Childers) Kein Zugriff
    5. Die Leere vor dem Abenteuer: Agententum als Wunscherfüllung (Buchan) Kein Zugriff
    6. Die neue Theologie Kein Zugriff
    7. Die Leere nach dem Abenteuer: Die ‹antiheroische Tradition› des Spionageromans (Ambler, Greene, le Carré) Kein Zugriff
    8. Die Poetik der Lüge Kein Zugriff
    9. Die Ethik der Spionage und die Beherrschbarkeit des Menschen Kein Zugriff
    10. Kein Held. Nur Verzweiflung. Kein Zugriff
    1. Detektiv vs. Polizist Kein Zugriff
    2. Maigrets Hermeneutik und der Kommissar als «Schicksalsflicker» (Simenon) Kein Zugriff
    3. Die Wiederentdeckung des Menschen und die Aufwertung des Kriminalromans (Glauser) Kein Zugriff
    4. Vom Polizisten- zum Polizeiroman Kein Zugriff
    5. Der Polizeiroman als Kollektivroman Kein Zugriff
    6. Die Bauform des Polizeiromans Kein Zugriff
    7. Realitätseffekte und epische Geschlossenheit Kein Zugriff
    8. Das Gesellschaftsbild des Polizeiromans Kein Zugriff
    9. Charakteristik des literarischen Polizisten Kein Zugriff
    10. Das große Archiv: Der Polizeiroman als Panopticon Kein Zugriff
    1. Delinquenz statt Detektion: Verbrechens- vs. Detektivroman Kein Zugriff
    2. Der psychologische Verbrechensroman (Simenon, Highsmith, Dostojewskij) Kein Zugriff
    3. Von den Priestern der Ratio zu den Missionaren der Irrationalität Kein Zugriff
    4. No exit: Internalisierte Bestrafungen Kein Zugriff
    5. Verbrechen als Ausdruck des Unbehagens in der Kultur (Freud, Nietzsche, Dostojewskij) Kein Zugriff
    6. Menschenbilder des Verbrechensromans Kein Zugriff
    7. Begriff und Theorie des Thrillers. Ein Exkurs Kein Zugriff
    8. Täterpsychologie im Leerlauf (Camus) Kein Zugriff
    1. Was ist True Crime? Kein Zugriff
    2. Das Ethos der Wahrheit. Texttheoretische Überlegungen Kein Zugriff
    3. Erzählstrategien: Das (un)‌sichtbare Ich Kein Zugriff
    4. Komplexität und Rätselhaftigkeit der Wirklichkeit Kein Zugriff
    5. (De‑)‌Konstruktion des Monströsen Kein Zugriff
    6. True Crime als Whydunit und Suche nach semantischem Mehrwert Kein Zugriff
    7. Mordlust und Moral Kein Zugriff
    8. Der Schauer der Bedrohung Kein Zugriff
  1. Epilog Kein Zugriff Seiten 317 - 320
    1. Literarische, theoretische und philosophische Texte Kein Zugriff
    2. Forschungsliteratur Kein Zugriff
  2. Namenregister Kein Zugriff Seiten 339 - 344

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