Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Anlässlich des Anleihekaufprogramms PSPP, das zum Zeitpunkt seiner Einstellung im Dezember 2018 ein Volumen von über 2 Billionen EUR erreichte, trat das BVerfG nach der viel beachteten OMT/Gauweiler-Entscheidungsreihe mit dem EuGH in einen Dialog,...
Die seit 2012 existierende Europäische Bürgerinitiative (EBI) erhält ein Makeover. Die im Herbst 2017 von der Kommission präsentierte und am 12. März 2019 vom EU-Parlament bzw. am 9. April 2019 vom Rat der EU beschlossene Reform lässt die...
Der vorliegende Beitrag bietet zunächst einen kurzen Überblick zur Entwicklung der Europäischen Asyl- und Einwanderungspolitik über die letzten Dekaden, sowie eine synoptische Darstellung der (immer noch) aktuellen Flüchtlingskrise in der Union...
Die verfassungsrechtliche Privilegierung des kirchlichen Arbeitsrechts gerät ins Wanken. Nach der Entscheidung Egenberger (C-414/16) hat sich der EuGH jüngst in der Entscheidung IR gegen JQ (C-68/17) ausdrücklich gegen eine ausschließliche...
Mit Ibrahim und Jawo hatte der EuGH erneut über die Grenzen der Befugnis zu entscheiden, Asylsuchende auf andere Mitgliedstaaten zu verweisen. Erstmals waren auch andernorts bereits als international schutzberechtigt anerkannte Asylsuchende...