Konfliktstrategie und Konsenssuche in der Krise
Von der Zentralarbeitsgemeinschaft zur Konzertierten Aktion- Autor:innen:
- Reihe:
- Historische Grundlagen der Moderne, Band 3
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Stuttgart 21 und die letzte Wirtschaftskrise haben die Debatte über den Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten neu belebt. Dabei hat die Strategie, betroffene Interessengruppen in politische Entscheidungen einzubinden, um so Konflikte zu bearbeiten, eine lange Tradition. Seit die Gesellschaften begannen, sich als Klassengesellschaften zu beschreiben, wurden die Soziale Frage und der Klassenkampf als fundamentale Bedrohung für ihre Integration gefürchtet. Das Parlament allein schien nicht in der Lage zu sein, diesen Konflikten beizukommen. Korporative Gremien wurden dafür als besser geeignet betrachtet. Sie sollten Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände, die in der Moderne als Repräsentanten der wichtigsten gesellschaftlichen Gruppen galten, in politische Entscheidungen einbinden.
Indem es die Geschichte des Korporatismus in Deutschland zwischen 1880 und 1980 aus der Perspektive einer strukturell rückgebundenen Ideengeschichte nachzeichnet, bietet dieses Buch einen Einblick in die sich wandelnden politischen, sozialen und wirtschaftlichen Ordnungsentwürfe der Moderne. Zugleich untersucht es das Spannungsverhältnis zwischen Kollektiv und Individuum aus historischer Perspektive.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6300-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3498-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Historische Grundlagen der Moderne
- Band
- 3
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 522
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Korporatismus – Begriffsklärung und Forschungsfeld Kein Zugriff Seiten 11 - 27
- Periodisierung Kein Zugriff Seiten 27 - 29
- Fragestellung und theoretisch-methodischer Zugriff Kein Zugriff Seiten 29 - 35
- Forschungsstand und Quellenbasis Kein Zugriff Seiten 35 - 40
- Der Volkswirtschaftsrat und die Kriegsarbeitsgemeinschaften Kein Zugriff Seiten 41 - 50
- Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft der industriellen und gewerblichen Arbeitgeber und Arbeitnehmer Deutschlands Kein Zugriff Seiten 50 - 60
- Die Ministerialbürokratie Kein Zugriff Seiten 60 - 74
- Die Parteien und die Richtungsgewerkschaften Kein Zugriff Seiten 74 - 127
- Die Arbeitgeberverbände Kein Zugriff Seiten 127 - 142
- Der Aufbau der Zentralarbeitsgemeinschaft Kein Zugriff Seiten 142 - 151
- Die Tätigkeit der Zentralarbeitsgemeinschaft Kein Zugriff Seiten 151 - 157
- Der Kapp-Putsch und die Auflösung der Arbeitsgemeinschaft Kein Zugriff Seiten 157 - 169
- Die Schaffung des Reichswirtschaftsrates Kein Zugriff Seiten 169 - 180
- Der Aufbau des Vorläufigen Reichswirtschaftsrates Kein Zugriff Seiten 180 - 184
- Die Tätigkeit des Vorläufigen Reichswirtschaftrates Kein Zugriff Seiten 184 - 192
- Das Reichswirtschaftsministerium Kein Zugriff Seiten 193 - 198
- Das Reichsarbeitsministerium Kein Zugriff Seiten 198 - 206
- Die Richtungsgewerkschaften Kein Zugriff Seiten 206 - 219
- Die Arbeitgeberverbände Kein Zugriff Seiten 219 - 232
- Institutionelle Weichenstellungen zum Staatskorporatismus Kein Zugriff Seiten 232 - 243
- Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften im Nationalsozialismus Kein Zugriff Seiten 243 - 251
- Das Bundesministerium für Wirtschaft Kein Zugriff Seiten 252 - 264
- Das Bundesministerium für Arbeit Kein Zugriff Seiten 264 - 266
- Das Bundeskanzleramt Kein Zugriff Seiten 266 - 268
- Die Arbeitgeberverbände Kein Zugriff Seiten 268 - 278
- Die Gewerkschaften Kein Zugriff Seiten 278 - 288
- Der Bundeswirtschaftsrat Kein Zugriff Seiten 288 - 299
- Das Bundesministerium für Wirtschaft Kein Zugriff Seiten 300 - 321
- Die Arbeitgeberverbände Kein Zugriff Seiten 321 - 332
- Die Gewerkschaften Kein Zugriff Seiten 332 - 341
- Der Aufbau der Konzertierten Aktion Kein Zugriff Seiten 341 - 362
- Die Tätigkeit der Konzertierten Aktion Kein Zugriff Seiten 362 - 376
- Die Studentenbewegung Kein Zugriff Seiten 376 - 388
- Die Infragestellung der institutionellen Parameter der Konzertierten Aktion durch die Krise von Bretton Woods und die Septemberstreiks Kein Zugriff Seiten 388 - 401
- Der Wandel der Konzertierten Aktion unter dem Eindruck von Ölkrise, Stagflation und struktureller Arbeitslosigkeit Kein Zugriff Seiten 401 - 422
- Die Mitbestimmungsfrage und das Ende der Konzertierten Aktion Kein Zugriff Seiten 422 - 435
- Fazit Kein Zugriff Seiten 436 - 448
- Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 449 - 512
- Stichwortverzeichnis Kein Zugriff Seiten 513 - 522





