Bergstürze
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- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Der (vermeintliche) Gegensatz zwischen Natur und Kultur war bereits während der Aufklarung Gegenstand vielfacher Diskussion. Wie diametral diese Aspekte tatsachlich sind, ist jedoch fragwürdig.
Kultur lasst sich mit Hartmut Bohme als raumschaffende und raumsichernde Territorialisierung verstehen. Damit wird das Andere, die Natur, beiseitegeschafft bzw. 'entwildert'. Wie fragil aber die menschengeschaffene Grenze zwischen Natur und Kultur ist, das machen Katastrophen immer wieder aufs Neue bewusst. Auch in der Schweiz, einem Land, das gerne zum Sinnbild verlässlicher Präzisionsablaufe und Schauplatz eines wohlgeordneten, prosperierenden Gemeinwesens stilisiert wird, lebten und leben die Menschen des Hochgebirges permanent mit Lawinenabgängen, mit Bergstürzen, mit Wassermassen, die aus der Höhe in Taler einbrechen. Die Beobachtung und Erkundung des Lebens mit solchen Naturbewegungen durchzieht die Literatur und Bildkunst, die deutlich macht, dass Katastrophen genuiner Teil jener Kultur sind, die sie bedrohen. schliff N°15 bildet den dritten Band der Themenreihe Elementarwelten und versammelt literarische, bildkünstlerische und literatur- bzw. kulturwissenschaftliche Beiträge zum Thema "Bergsturze".
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-96707-667-7
- ISBN-Online
- 978-3-96707-668-4
- Verlag
- edition t+k, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 167
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Bergstürze. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 15
- variation zum berg, der wartet Kein Zugriff Seiten 16 - 20Autor:innen:
- tambora Kein Zugriff Seiten 21 - 21Autor:innen:
- Bergsturz Kein Zugriff Seiten 22 - 25Autor:innen:
- Manche, einige Kein Zugriff Seiten 26 - 28Autor:innen:
- Ein Katastrophenbericht Kein Zugriff Seiten 29 - 30Autor:innen:
- Stillhalten Kein Zugriff Seiten 31 - 32Autor:innen:
- Überlagerung von Videostills Kein Zugriff Seiten 33 - 37Autor:innen:
- Goldauer Bergsturz Kein Zugriff Seiten 38 - 39Autor:innen:
- Autor:innen:
- der sprung Kein Zugriff
- Sunnehüsli Kein Zugriff Seiten 42 - 45Autor:innen:
- Karst Kein Zugriff Seiten 46 - 48Autor:innen:
- Sie sahen nichts Kein Zugriff Seiten 49 - 55Autor:innen:
- Coming from the Heart of a Mountain Kein Zugriff Seiten 56 - 59Autor:innen:
- Urknall 2.0 Kein Zugriff Seiten 60 - 63Autor:innen:
- Die Weissagekraft meiner hysterischen Mutter Kein Zugriff Seiten 64 - 66Autor:innen:
- Shir Khan Kein Zugriff Seiten 67 - 72Autor:innen:
- Der Felsblock Kein Zugriff Seiten 73 - 76Autor:innen:
- NOCH. sonnen die goldgrünen Alpen ihre Brust Kein Zugriff Seiten 77 - 86Autor:innen:
- Die Nase des schlafenden Riesen. Von Bergstürzen, Bergsteigern und der Schweiz Kein Zugriff Seiten 87 - 93Autor:innen:
- Das Großtun der Schweizer Berge. Rainer Maria Rilke in Soglio – und Bondo Kein Zugriff Seiten 94 - 98Autor:innen:
- „Möge das Mindestmass von Unglück über Linthal ergehen!“ Kein Zugriff Seiten 99 - 106Autor:innen:
- Bergsturz Kein Zugriff Seiten 107 - 110Autor:innen:
- Wenn der Berg ins Tal kommt. Die voraussagbare, die bekannte, und die unvorstellbare Dimension der Bergstürze Kein Zugriff Seiten 111 - 117Autor:innen:
- Gefährliche Schönheiten im eisigen Hochgebirge. Zunehmende Risiken durch Bergstürze aus Steilflanken mit wärmer werdendem Permafrost und schwindenden Gletschern Kein Zugriff Seiten 118 - 130Autor:innen:
- Fels und Wasser – Goethe und Goldau Kein Zugriff Seiten 131 - 145Autor:innen:
- Der Sturz in die Stille. Der Bergsturzroman Derborence von Charles Ferdinand Ramuz und die schweizerische Katastrophenkultur Kein Zugriff Seiten 146 - 155Autor:innen:
- Erschütterung. Esther Kinskys Rombo Kein Zugriff Seiten 156 - 162Autor:innen:
- Beiträger*innen Kein Zugriff Seiten 163 - 167





