
Straßburger Vorlesungen
- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Werke aus dem Nachlaß
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Im Jahre 1902 habilitierte sich Albert Schweitzer an der Universität Straßburg für das Fach Neues Testament. Danach hat er 10 Jahre lang, bis kurz vor seiner Abreise nach Lambarene, Semester für Semester neutestamentliche Vorlesungen gehalten. Sie galten erst als verschollen und wurden erst 1989 wiederentdeckt. Der Fund kann getrost als eine Sensation bezeichnet werden. Er enthält die Antrittsvorlesung und einen großen Teil der Manuskripte der Vorlesungen, die Schweitzer bis 1912 gehalten hat. Es ist erstaunlich, daß so viele Vorlesungstexte des Fundes praktisch druckfertig sind. Sie werden hier veröffentlicht und zeigen, mit welcher Gewissenhaftigkeit und wissenschaftlichen Akribie Albert Schweitzer seine Lehrverpflichtungen neben allen anderen Tätigkeiten - Vikariat, Medizinstudium, Organistentätigkeit usf. - wahrgenommen hat. Die Vorlesungen lassen nun erstmals erkennen, wie Schweitzer seinen Studenten Themen, Probleme und Ergebnisse der neutestamentlichen Wissenschaft vorgetragen hat: allgemeinverständlich, unprätentiös und zumeist mit einem ausgeprägten eigenen Standpunkt. In der Sache geht es ihm vor allem um Taufe und Abendmahl, die er als eschatologische Sakramente deutet, was sie aber in der Entwicklung nicht geblieben sind (Enteschatologisierung).
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-406-41171-7
- ISBN-Online
- 978-3-406-70476-5
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- Werke aus dem Nachlaß
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 757
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 7 - 9
- Zu den Manuskripten. Von Johann Zürcher Kein Zugriff Seiten 10 - 14
- Vorbemerkungen zu Schweitzers theologischen Vorlesungen. Von Erich Gräßer Kein Zugriff Seiten 15 - 20
- Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 21 - 24
- . Die Bedeutung der Logosspekulation für die historische Darstellung des Lebens Jesu im 4. Evangelium mit besonderer Berücksichtigung des Ausdrucks «Menschensohn». Antrittsvorlesung an der theologisch... Kein Zugriff Seiten 25 - 39
- Erster Abschnitt: Kritik des historischen Versuchs, das Aufkommen und das Wesen der christlichen Taufe aus der Taufe Jesu zu erklären Kein Zugriff
- Zweiter Abschnitt: Positive Darstellung. Die historische Erklärung der christlichen Taufe aus dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi Kein Zugriff
- b) Publikum über Taufe und Abendmahl (Sommersemester 1902) Kein Zugriff
- 3. Kolleg über die katholischen Briefe (Wintersemester 1902/03) Kein Zugriff Seiten 241 - 366
- Einleitung zum Kolleg über die Apokalypse Kein Zugriff
- 1. Abschnitt: Rekapitulation (ohne Datum) Kein Zugriff
- 1. Das Abendmahl in der dogmengeschichtlichen Forschung von Baur bis Harnack. Die Dogmengeschichten und die durchgehenden Monographien (geschrieben 4.–12. 5. 1903) Kein Zugriff
- 7. Einleitung zur Exegese. Orientierung über den Paulinismus und den Galaterbrief [und den 1. Thessalonicherbrief] (Sommersemester 1906) Kein Zugriff Seiten 502 - 521
- 8. Schlußvorlesung des Kollegs: Geschichte der Leben-Jesu- Forschung von Reimarus bis zur Gegenwart (29. 7. 1908) Kein Zugriff Seiten 522 - 529
- 9. Stück aus der «Erforschung des Paulinismus» (1909) Kein Zugriff Seiten 530 - 540
- 10. Mystik des Apostels Paulus. Eine dogmengeschichtliche Studie. (1909. Als Vorlesung gehalten im Sommersemester 1911) Kein Zugriff Seiten 541 - 689
- 11. «Die Ergebnisse der historisch-kritischen Theologie und der Naturwissenschaft für die Wertung der Religion» (Die vier letzten Vorlesungen, Wintersemester 1911/12) Kein Zugriff Seiten 690 - 721
- Bibelstellen Kein Zugriff
- Verfasser und Quellen Kein Zugriff
- Namen und Sachen Kein Zugriff




