Weltverflochtenheit, Verletzlichkeit und Humor
Ethisch-anthropologische Überlegungen zur Philosophischen Praxis mit Helmuth Plessner- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Es hängt in hohem Maße von unseren existenziellen Grundüberzeugungen ab, wie wir anderen Personen begegnen und mit ihnen sprechen, insbesondere in der Philosophischen Praxis. In Anlehnung an anthropologische Überlegungen Helmuth Plessners entwickelt Heidemarie Bennent-Vahle einen besonderen Ansatz für das zwischenmenschliche Engagement innerhalb der philosophischen Praxisarbeit. Plessners Idee der letztgültigen Unergründlichkeit menschlichen Seins folgend, nimmt sie eine Abgrenzung gegenüber aktuell vorherrschenden Tendenzen lösungsorientierten Denkens vor. Hiermit verbinden sich Reflexionen zur sozialen Verfasstheit menschlichen Seins, zu kultureller Vielfalt, zur Frage menschlicher Würde, zur Vulnerabilität und Gefährdung des Einzelnen jenseits der Vertrautheitssphäre sowie auch zu Möglichkeiten humorvoller Selbstrelativierung. Auch bietet Plessners Verhaltensethik des Taktes wertvolle Anregungen für ein Ethos Philosophischer Praxis.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-495-99981-3
- ISBN-Online
- 978-3-495-99982-0
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 324
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- 1. Warum gerade Plessner? Kein Zugriff
- 2. Philosophiegeschichtliche Einordnung Kein Zugriff
- a) Natürliche Künstlichkeit Kein Zugriff
- b) Vermittelte Unmittelbarkeit Kein Zugriff
- c) Utopischer Standort Kein Zugriff
- 2. Unausdeutbarkeit des Menschen und menschliche Würde Kein Zugriff
- 3. Würde und Glück Kein Zugriff
- 4. Ethos gelingenden Lebens Kein Zugriff
- a) Subjektivierung der Arbeit – neue Arenen der Selbstverwirklichung Kein Zugriff
- b) Das Dilemma zeitgenössischer Menschen Kein Zugriff
- a) Soziale Verwerfungen Kein Zugriff
- b) Verabsolutierung und Entgrenzung des Selbst Kein Zugriff
- a) Unhintergehbare Positioniertheit Kein Zugriff
- b) Vertrautheit und Fremdheit Kein Zugriff
- c) Die soziale Verfasstheit des Selbst Kein Zugriff
- d) Politisch-ethische Verantwortlichkeit Kein Zugriff
- e) Ethos der Grazie Kein Zugriff
- a) Akute Problemlagen Kein Zugriff
- b) Das Selbst ist unergründlich Kein Zugriff
- 3. Konsequenzen für ein praktisches Ethos Kein Zugriff
- Exkurs 2: Eine Sozialethik der Selbstumpanzerung und Distanziertheit? Kein Zugriff
- 4. Das Phänomen der Scham – Bruchstellen des Selbst Kein Zugriff
- 1. Das Weinen – ein vernachlässigtes Thema der Philosophie Kein Zugriff
- 2. Selbstoffenbarung – der besondere Weltbezug des Weinenden Kein Zugriff
- Exkurs 3: Und Nietzsche weinte nicht Kein Zugriff
- 3. Weinen – eine Frage des Geschlechts? Kein Zugriff
- 4. Moralische Bewertungen Kein Zugriff
- 5. Zwischen Inszenierung und ehrlicher Selbstoffenbarung Kein Zugriff
- 6. Was macht uns weinen? Kein Zugriff
- 7. Wahrer Humor kennt den Weltbezug des Weinenden Kein Zugriff
- 1. Humor als Tugend – mehr als eine selbstironische Pose Kein Zugriff
- 2. Humor – selbstrelativierende Subjektivität Kein Zugriff
- 3. Menschliche Würde – ein verletzliches Gut Kein Zugriff
- 4. Der (un)sanfte Stoß Kein Zugriff
- 5. Die Lächerlichkeit des Philosophen Kein Zugriff
- 1. Humor als Tugend Kein Zugriff
- Exkurs 4: Humor als Tugend – Begriffsgeschichtliche Überlegung Kein Zugriff
- a) Das Problem der Erinnerung Kein Zugriff
- b) Selbsttäuschung – Wie man sich entgehen kann Kein Zugriff
- c) Stets aktuelle Gefährdungen Kein Zugriff
- 3. Die Antwort Philosophischer Praxis Kein Zugriff
- 4. Ein Nachtrag – Der Widersinn Philosophischer Praxis Kein Zugriff
- 1. Einige leitende Überlegungen Kein Zugriff
- 2. Praktische Anregungen Kein Zugriff
- Literaturliste Kein Zugriff Seiten 311 - 324




