Demokratie und Gerechtigkeit in Verteilungskonflikten
- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory, Band 21
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Demokratie und Gerechtigkeit sind Kernbegriffe der politischen Theorie und Philosophie – dieser Band setzt sie zueinander in Bezug und leuchtet das Spannungsverhältnis zwischen ihnen aus. In Anbetracht von Prozessen der Globalisierung und gesellschaftlichen Pluralisierung verschärfen sich Konflikte um die Verteilung knapper Ressourcen. Sind die hergebrachten Begriffe von Demokratie und Gerechtigkeit unter diesen Bedingungen noch tragfähig, oder müssen konzeptionell neue Wege beschritten werden? Wie verhalten sich substantielle Gerechtigkeitsprinzipien zu demokratischen Entscheidungsverfahren? Gibt es besondere Güter, die für die Funktionsfähigkeit der Demokratie unerlässlich sind, und die deshalb demokratisch nicht verhandelbar sein sollten?
Die Autoren des Bandes gehen diesen Fragen mit drei thematischen Schwerpunkten nach: „Das Spannungsverhältnis zwischen Demokratie und Gerechtigkeit“, „Demokratie und Gerechtigkeit jenseits des Nationalstaats“ und „Besondere Güter in der Demokratie“. Dabei wird die Bandbreite unterschiedlicher Standpunkte und Blickwinkel in einer für die gesellschaftliche Selbstverständigung zentralen Diskussion deutlich.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5792-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3882-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory
- Band
- 21
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 339
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Einleitung der Herausgeberinnen Kein Zugriff Seiten 7 - 18 Regina Kreide, Claudia Landwehr, Katrin Toens
- Die Frage der Verteilungsgerechtigkeit Kein Zugriff Seiten 19 - 35 Rainer Forst
- Zur Verteidigung der sozialen Gerechtigkeit Kein Zugriff Seiten 35 - 51 Stefan Gosepath
- „Form follows function“? Oder: Eine Gleichung mit zu vielen Unbekannten? Kein Zugriff Seiten 51 - 68 Franziska Martinsen
- Rechenschaftspflicht und Global Governance. Zur Kritik der staatszentrierten Menschenrechtskonzeption Kein Zugriff Seiten 69 - 103 Cristina Lafont
- Was bedeutet „Fair Trade“ und warum ist er wichtig? Kein Zugriff Seiten 103 - 131 David Miller
- Gesellschaftsvertrag und demokratische Deliberation Kein Zugriff Seiten 131 - 161 Albert Weale
- Der Nutzen experimenteller Spieltheorie für das Design politischer Institutionen Kein Zugriff Seiten 161 - 185 Joachim Behnke
- Bürgerschaft, Demokratie und Gerechtigkeit in der EU Kein Zugriff Seiten 185 - 210 Claudia Wiesner
- Gerechtigkeit, Moral und Emissionshandel Kein Zugriff Seiten 211 - 245 Simon Caney
- Gibt es einen universellen Anspruch auf Elternschaft? Kein Zugriff Seiten 245 - 261 Anja Karnein
- Verteilungskonflikte von Arbeit, Einkommen und sozialer Anerkennung Kein Zugriff Seiten 261 - 281 Michael Hirsch
- Geistiges Eigentum als Problem internationaler Gerechtigkeit Kein Zugriff Seiten 281 - 311 Johannes Marx
- Welche Rolle sollten prozedurale Gerechtigkeitskriterien bei der Verteilung von Ressourcen in Gesundheitssystemen spielen? Kein Zugriff Seiten 311 - 338 Arne Moritz
- Über die Autoren und Autorinnen Kein Zugriff Seiten 339 - 339





