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Monographie Kein Zugriff

Ideologie und Utopie

Autor:innen:
Reihe:
Klostermann Rote Reihe, Band 75
Verlag:
 2015

Zusammenfassung

Wir leben in einer Epoche der Reformen, der Berater, der Experten. Wir leben also in einer Zeit, in der politische Entscheidungen stark davon abhängen, wie viel Wirklichkeitskontakt und Lernfähigkeit in sie eingeht. Aber Gesellschaftsdiagnosen sind zugleich Waffen im Ideenkampf der Parteien und sozialen Bewegungen. Sie übertreiben, sie untertreiben, sie simplifizieren – und zwar notwendigerweise. Die Aktualität von Karl Mannheims 1929 erstmals veröffentlichter Abhandlung "Ideologie und Utopie" besteht in der Analyse dieses Dilemmas zwischen Realismus und Rhetorik, zwischen Wissen und Einsichtsunfähigkeit in der Auseinandersetzung um kollektiv verbindliche Normen. Mannheim fragt nach den politischen Folgen der Tatsache, dass die gleiche Welt verschiedenen Beobachtern verschieden erscheint. Und er fragt danach, wie unter diesen Umständen politische Rationalität möglich ist.

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Bibliographische Angaben

Auflage
9/2015
Copyrightjahr
2015
ISBN-Print
978-3-465-04234-1
ISBN-Online
978-3-465-14234-8
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Klostermann Rote Reihe
Band
75
Sprache
Deutsch
Seiten
302
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - VI
  2. Jürgen Kaube: Einleitung Kein Zugriff Seiten VII - 2
    1. I.1. Der soziologische Begriff des Denkens Kein Zugriff
    2. I.2. Die moderne Kategorie des Denkens Kein Zugriff
    3. I.3. Der Ursprung der modernen erkenntnistheoretischen, psychologischen und soziologischen Betrachtungsweisen Kein Zugriff
    4. I.4. Kontrolle des kollektiven Unbewußten als ein Problem unserer Zeit Kein Zugriff
  3. II. Kap.: Ideologie und Utopie Kein Zugriff Seiten 49 - 94
  4. III. Kap.: Ist Politik als Wissenschaft möglich? Kein Zugriff Seiten 95 - 168
    1. A. Versuch einer Klärung der Grundphänomene: Utopie, Ideologie und das Problem der Wirklichkeit Kein Zugriff
      1. I. Die erste Gestalt des utopischen Bewußtseins: Der orgiastische Chiliasmus der Wiedertäufer Kein Zugriff
      2. II. Die zweite Gestalt des utopischen Bewußtseins: Die liberal-humanitäre Idee Kein Zugriff
      3. III. Die dritte Gestalt des utopischen Bewußtseins: Die konservative Idee Kein Zugriff
      4. IV. Die vierte Gestalt des utopischen Bewußtseins: Die sozialistisch-kommunistische Utopie Kein Zugriff
      5. V. Die gegenwärtige Konstellation Kein Zugriff
    1. V.1. Wesen und Reichweite der Wissenssoziologie Kein Zugriff
      1. A. Die Wissenssoziologie als Theorie von der Seinsverbundenheit des Wissens Kein Zugriff
      2. B. Die erkenntnistheoretischen Konsequenzen der Wissenssoziologie Kein Zugriff
    2. V.3. Aufweis der Partikularität des dominierenden erkenntnistheoretischen Ansatzes Kein Zugriff
    3. V.4. Die positive Rolle der Wissenssoziologie Kein Zugriff
    4. V.5. Arbeitstechnische Probleme im Gebiete der Wissenssoziologie Kein Zugriff
    5. V.6. Kurzer Überblick über die Geschichte der Wissensoziologie Kein Zugriff
  5. Verzeichnis der Schriften Karl Mannheims Kein Zugriff Seiten 269 - 270
  6. Bibliographie (bis 1952) Kein Zugriff Seiten 271 - 294
  7. Bibliographie (1952-1965) Kein Zugriff Seiten 295 - 295
  8. Unbenannt Kein Zugriff Seiten 295 - 302

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