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Monographie Kein Zugriff

Internationale Normen und das Rechtssystem

Der Umgang mit geschlechtsspezifisch Verfolgten in Großbritannien und Deutschland
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Während in den Internationalen Beziehungen inzwischen Einigkeit darüber herrscht, dass Normen wirksam sein können, steht die Beantwortung der Frage, welche Normen dies wann und unter welchen Bedingungen sind, noch weitgehend aus. Insbesondere strukturierte Vergleiche zwischen Fällen erfolgreicher und schwieriger bzw. gescheiterter Normumsetzung fehlen. Angesichts dieser Forschungslücken besteht Bedarf, mehr über die Faktoren zu erfahren, die die Normumsetzung erleichtern bzw. erschweren.

Die Studie untersucht, warum die Norm zur geschlechtssensiblen Auslegung der Genfer Flüchtlingskonvention in Großbritannien deutlich schneller und umfassender umgesetzt wurde als in Deutschland, obwohl sich in beiden Ländern eine Vielzahl von Normadvokaten engagierte. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass das Rechtssystem einerseits die Normumsetzung begünstigte (Fallrechtssystem) bzw. sie andererseits behinderte (Kodifikationssystem) und zeigt, dass derselbe Zusammenhang auch in anderen Demokratien vorzufinden ist. Indem sie einen wichtigen Faktor identifiziert, der die Chancen auf Normumsetzung beeinflusst, trägt die Studie maßgeblich zur Theoriebildung bei.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-6139-8
ISBN-Online
978-3-8452-2887-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Internationale Beziehungen
Band
15
Sprache
Deutsch
Seiten
275
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 11 Heike Brabandt
  2. Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 12 - 12 Heike Brabandt
  3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14 Heike Brabandt
    1. Forschungsdesign Kein Zugriff Seiten 15 - 23 Heike Brabandt
    2. Ergebnisse und Aufbau des vorliegenden Buches Kein Zugriff Seiten 23 - 26 Heike Brabandt
    1. Rationalismus versus Konstruktivismus Kein Zugriff Seiten 27 - 30 Heike Brabandt
    2. Internationale Normen sind keine Epiphänomene Kein Zugriff Seiten 30 - 31 Heike Brabandt
    3. Bedingungen für eine erfolgreiche Normumsetzung Kein Zugriff Seiten 31 - 36 Heike Brabandt
    4. Modelle zur Wirkung internationaler Normen Kein Zugriff Seiten 36 - 41 Heike Brabandt
    5. Forschungsdesign Kein Zugriff Seiten 41 - 49 Heike Brabandt
    1. Gender bias in der Auslegung der Genfer Flüchtlingskonvention Kein Zugriff Seiten 50 - 54 Heike Brabandt
    2. Frauenrechte sind Menschenrechte – die Neukonzeptualisierung der Menschenrechtsidee auf der Wiener Weltmenschenrechtskonferenz Kein Zugriff Seiten 54 - 55 Heike Brabandt
    3. Gender Mainstreaming und die Genfer Flüchtlingskonvention Kein Zugriff Seiten 55 - 59 Heike Brabandt
    4. Verhaltenserwartungen an Großbritannien und Deutschland Kein Zugriff Seiten 59 - 61 Heike Brabandt
    5. Die internationale Norm und national vorherrschende Normen Kein Zugriff Seiten 61 - 62 Heike Brabandt
      1. Asylgewährung nach der GFK und das Ende der Immigration nach Großbritannien, 1945 bis 1979 Kein Zugriff Seiten 63 - 68 Heike Brabandt
      2. Asylpolitik von 1980 bis 1993: Restriktionen und Konflikte Kein Zugriff Seiten 68 - 71 Heike Brabandt
      1. Asyl- und Ausländerpolitik nach 1945: Das Grundgesetz und die GFK Kein Zugriff Seiten 71 - 75 Heike Brabandt
      2. Die 1970er und 1980er Jahre: Zunehmende Restriktionen in der Asylpolitik Kein Zugriff Seiten 75 - 78 Heike Brabandt
      3. Asylpolitik von 1990 bis 1993: Wiedereinführung der GFK als rechtliche Grundlage für das Asylverfahren und Änderung des Grundgesetzes Kein Zugriff Seiten 78 - 80 Heike Brabandt
      1. Entwicklung der Asylbewerberzahlen im Untersuchungszeitraum, 1993 bis 2004 Kein Zugriff Seiten 80 - 85 Heike Brabandt
      2. Vergemeinschaftung der Asylpolitik innerhalb der EG/EU Kein Zugriff Seiten 85 - 87 Heike Brabandt
      3. Fazit: Ähnliche historische Pfadabhängigkeit und Chancen für die Normumsetzung Kein Zugriff Seiten 87 - 88 Heike Brabandt
      1. Großbritannien Kein Zugriff Heike Brabandt
      2. Deutschland Kein Zugriff Seiten 97 - 97 Heike Brabandt
      1. Großbritannien Kein Zugriff Seiten 97 - 104 Heike Brabandt
      2. Deutschland Kein Zugriff Seiten 104 - 110 Heike Brabandt
      1. Großbritannien Kein Zugriff Seiten 110 - 114 Heike Brabandt
      2. Deutschland Kein Zugriff Seiten 114 - 116 Heike Brabandt
      1. Großbritannien Kein Zugriff Seiten 116 - 117 Heike Brabandt
      2. Deutschland Kein Zugriff Seiten 117 - 118 Heike Brabandt
    1. Fazit Kein Zugriff Seiten 118 - 122 Heike Brabandt
      1. Frühe Bemühungen zur geschlechtssensiblen Auslegung der GFK Kein Zugriff Seiten 123 - 127 Heike Brabandt
      2. Kampagne zur Einführung von Gender Guidelines Kein Zugriff Seiten 127 - 130 Heike Brabandt
      3. Auf dem Weg zu offiziellen Gender Guidelines: Die Rolle von Shah and Islam Kein Zugriff Seiten 130 - 133 Heike Brabandt
      4. Erste Erfolge der RWLG: Asylum Gender Guidelines der Berufungsbehörde und nach Geschlecht differenzierte Statistiken des Innenministeriums Kein Zugriff Seiten 133 - 134 Heike Brabandt
      5. Gender Guidelines des Innenministeriums Kein Zugriff Seiten 134 - 136 Heike Brabandt
      6. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 136 - 137 Heike Brabandt
      1. Frühe Bemühungen zur geschlechtssensiblen Auslegung der GFK Kein Zugriff Seiten 137 - 141 Heike Brabandt
      2. Kampagne zur geschlechtssensiblen Auslegung der GFK: „Verfolgte Frauen schützen!“ Kein Zugriff Seiten 141 - 142 Heike Brabandt
      3. Politische Entscheidungsträger und die Kampagne „Verfolgte Frauen schützen!“ Kein Zugriff Seiten 142 - 146 Heike Brabandt
      4. Regierungswechsel 1998: Normadvokaten an der Macht? Kein Zugriff Seiten 146 - 151 Heike Brabandt
      5. Die öffentliche Anhörung „Nichtstaatliche Verfolgung“ im November 1999 Kein Zugriff Seiten 151 - 155 Heike Brabandt
      6. Die Wende in der innenpolitischen Diskussion über die Asyl- und Ausländerpolitik: die Greencard-Initiative des Bundeskanzlers Kein Zugriff Seiten 155 - 158 Heike Brabandt
      7. Änderung der Verwaltungsvorschriften und weitere Diskussion über den Umgang mit geschlechtsspezifisch Verfolgten Kein Zugriff Seiten 158 - 160 Heike Brabandt
      8. Die Empfehlungen der Zuwanderungskommissionen Kein Zugriff Seiten 160 - 161 Heike Brabandt
      9. Der Referentenentwurf des Bundesministeriums des Innern und die Anschläge vom 11. September 2001 Kein Zugriff Seiten 161 - 164 Heike Brabandt
      10. Das Gesetzgebungsverfahren: Die erste Lesung im Bundestag und Bundesrat und die öffentliche Anhörung des Innenausschusses Kein Zugriff Seiten 164 - 167 Heike Brabandt
      11. Die zweite und dritte Lesung des Gesetzes im Bundestag und Bundesrat Kein Zugriff Seiten 167 - 168 Heike Brabandt
      12. Das Zuwanderungsgesetz: Versuch II Kein Zugriff Seiten 168 - 172 Heike Brabandt
      13. Das Gesetz zur Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung und zur Regelung des Aufenthalts und der Integration von Unionsbürgern und Ausländern Kein Zugriff Seiten 172 - 174 Heike Brabandt
      14. Mehrebenenspiel: Die Verhandlungen zur EUQualifikationsrichtlinie Kein Zugriff Seiten 174 - 179 Heike Brabandt
      15. Die EU-Qualifikationsrichtlinie und das Zuwanderungsgesetz Kein Zugriff Seiten 179 - 182 Heike Brabandt
      16. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 182 - 183 Heike Brabandt
    1. Die Normumsetzung in Großbritannien und Deutschland: die Rolle der Judikative einerseits und der Legislative andererseits Kein Zugriff Seiten 183 - 184 Heike Brabandt
    1. Die Umsetzung der internationalen Norm und die domestic structure Großbritanniens und Deutschlands Kein Zugriff Seiten 185 - 193 Heike Brabandt
      1. Wie das englische Common Law-System die Normumsetzung vorantrieb Kein Zugriff Seiten 193 - 197 Heike Brabandt
      2. Der Zugang von Normadvokaten zum juristischen Establishment Kein Zugriff Seiten 197 - 200 Heike Brabandt
      3. Der Zugang von Normadvokaten zur Judikative Kein Zugriff Seiten 200 - 203 Heike Brabandt
      4. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 203 - 204 Heike Brabandt
      1. Wie das deutsche Kodifikationssystem die Normumsetzung behinderte Kein Zugriff Seiten 204 - 214 Heike Brabandt
      2. Der Zugang von Normadvokaten zum juristischen Establishment Kein Zugriff Seiten 214 - 219 Heike Brabandt
      3. Der Zugang von Normadvokaten zur Judikative Kein Zugriff Seiten 219 - 220 Heike Brabandt
      4. Der Zugang von Normadvokaten zur Exekutive: das Innenministerium und zivilgesellschaftliche und parlamentarische Normadvokaten Kein Zugriff Seiten 220 - 223 Heike Brabandt
      5. Die Überzeugungskraft der parlamentarischen Normadvokaten: Warum sich die CDU/CSU 2004 zur Zustimmung zum Zuwanderungsgesetz bewegen ließ Kein Zugriff Seiten 223 - 225 Heike Brabandt
      6. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 225 - 226 Heike Brabandt
    2. Englisches Common Law-System versus deutsches Kodifikationssystem Kein Zugriff Seiten 226 - 228 Heike Brabandt
    3. Die Rolle des Rechtssystems – Bringing Law Back In Kein Zugriff Seiten 228 - 231 Heike Brabandt
    1. Beitrag zur Theoriebildung: Die Rolle des Rechtssystems bei der Normumsetzung in Demokratien Kein Zugriff Seiten 232 - 238 Heike Brabandt
    2. Großbritannien: Die Rücknahme der Asylum Gender Guidelines der Berufungsbehörde und die Auslegung des Konventionsgrunds „Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe“ Kein Zugriff Seiten 238 - 243 Heike Brabandt
    3. Deutschland: Anfechtung der Maßnahmen, die durch das Zuwanderungsgesetz umgesetzt werden sollten Kein Zugriff Seiten 243 - 248 Heike Brabandt
    4. Normanfechtung und die Modelle zur Wirkung von internationalen Normen Kein Zugriff Seiten 248 - 250 Heike Brabandt
    5. Fallrechtssystem versus Kodifikationssystem? Keine zwingenden normativen Implikationen Kein Zugriff Seiten 250 - 251 Heike Brabandt
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 252 - 275 Heike Brabandt

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