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Multinationaler Föderalismus in Theorie und Praxis

Kompetenz- und finanzverfassungsrechtliche Aspekte der territorialen self-rule in Kanada, Belgien und Spanien
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Warum sind stabile multinationale Demokratien regelmäßig föderal organisiert? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt des Buches und wird aus der Sicht der allgemeinen Staatslehre behandelt. Dabei wird argumentiert, dass ein multinationaler Staat nur dann stabil sein kann, wenn er Minderheiten einen Status der inneren Selbstbestimmung garantiert und so auch aus deren Perspektive als legitim gelten kann. Ein solcher Status erfordert neben Demokratie und Menschenrechten auch die durch den multinationalen Föderalismus vermittelte territoriale self-rule.

Auf dieser theoretischen Basis beschäftigt sich der Autor dann aus der Sicht der Verfassungsvergleichung mit der Frage, welche Elemente des multinationalen Föderalismus in den stabilen Demokratien Kanada, Belgien und Spanien diese self-rule fördern bzw. beeinträchtigen. Untersucht werden die legislative, exekutive, konstitutionelle und finanzielle Dimension der territorialen self-rule. Der Vergleich stützt sich dabei neben der Analyse von Rechtsnormen und Sekundärliteratur insbesondere auf 164 verfassungsgerichtliche Entscheidungen. Die Ergebnisse werden in zehn Schlussthesen übersichtlich zusammengefasst.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2012
Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-7448-0
ISBN-Online
978-3-8452-3885-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriftenreihe der Europäischen Akademie Bozen, Bereich »Minderheiten und Autonomien«
Band
20
Sprache
Deutsch
Seiten
532
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
    Autor:innen:
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14
    Autor:innen:
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 20
    Autor:innen:
      1. Der Nationalstaat als historischer Kontrapunkt Kein Zugriff Seiten 21 - 26
        Autor:innen:
      2. Der multinationale und der polyethnische Staat Kein Zugriff Seiten 26 - 32
        Autor:innen:
      3. Innere Selbstbestimmung im multinationalen Staat Kein Zugriff Seiten 32 - 44
        Autor:innen:
      1. Die Gleichsetzung von Volksherrschaft und Mehrheitsherrschaft Kein Zugriff Seiten 44 - 45
        Autor:innen:
      2. Die Wurzeln des Mehrheitsprinzips Kein Zugriff Seiten 45 - 47
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Gleichheit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Offenheit, Öffentlichkeit und Rationalität des Diskurses Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Pluralismus Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Kritik der idealistischen Legitimation Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Rechtsfrieden durch kollektive Handlungsfähigkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Individuelle Selbstbestimmung Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Dauerhafte Majorisierung als Legitimationsproblem im multinationalen Staat Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Probleme der Begriffsbestimmung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Das strukturelle Begriffsverständnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Die Vielfalt gesellschaftlicher und rechtlicher Organisationsformen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Bundesstaat als primäre staatsrechtliche Organisationsform Kein Zugriff
            Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Multinationaler vs. mononationaler Föderalismus Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Territoriale Self-Rule durch vertikale Gewaltenteilung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Legitimität des multinationalen Staates Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. Stabilität als Ergebnis gewaltfreier Konfliktregelung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Multinationaler Föderalismus als Vorstufe zur Sezession? Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Die historische Bilanz des multinationalen Föderalismus Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Stabilitätsmindernde Faktoren Kein Zugriff
              Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Multinationalität als Ausgangspunkt Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Gründung des kanadischen Bundesstaates Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Legislative Unabhängigkeit und der lange Weg zur Patriation Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Das Scheitern der Mega-Constitutional Politics Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Schrittweiser subkonstitutioneller Wandel als neue Reformstrategie Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Multinationalität als Ausgangspunkt Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Erosion des frankophonen Einheitsstaats Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Institutionalisierung der Sprachgrenze als Basis der Föderalisierung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Mit vier Staatsreformen zum Bundesstaat Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Wo endet Belgiens Dezentralisierung? Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Multinationalität als Ausgangspunkt Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Isolation und Einigung im monarchischen Spanien Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Dezentralisierung während der Ersten und Zweiten Republik Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Unterdrückung und Mobilisierung der Regionen unter Franco Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Die Verfassung von 1978 als Grundlage des Autonomienstaats Kein Zugriff
          Autor:innen:
        6. Die Konstituierung der Autonomen Gemeinschaften Kein Zugriff
          Autor:innen:
        7. Allgemeine Regionalisierung und die Besonderheit der historischen Nationalitäten Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Enumeration und Residualkompetenz Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Exklusivität, Teilung und Konkurrenz von Kompetenzen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Entstehung und Adaption bundesstaatlicher Kompetenzverteilungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Asymmetrie und Symmetrie Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Gemeinsamkeiten der inhaltlichen Kompetenzzuordnung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Die Dominanz des Bundes Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Exklusive Kompetenzen als Regelfall Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Verfassungsrechtsprechung des JCPC und Supreme Court Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Intergouvernementale Kooperation Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Auswärtige Angelegenheiten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Immigration Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Umwelt Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Sozial- und Gesundheitswesen Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Der Trend zur optionalen Asymmetrie Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Die Exklusivität legislativer und exekutiver Kompetenzen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Die Parallelität interner und externer Kompetenzen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Die Flexibilisierung der Kompetenzträgerschaft Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Dekrete und Ordonnanzen mit Gesetzeskraft Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Kompetenzkontrolle und intergouvernementale Kooperation Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Kompetenzen der Gemeinschaften Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Kompetenzen der Regionen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Kompetenzen des Bundes Kein Zugriff
            Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Die Dekonstitutionalisierung der Kompetenz-Kompetenz Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Zwischen Asymmetrie und Symmetrie Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Der Verfassungsblock als Quelle der Kompetenzverteilung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Autor:innen:
          1. Exklusive Kompetenzen des Staates Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Zuständigkeit des Staates zur Gesetzgebung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Zuständigkeit des Staates zur Grundlagengesetzgebung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Exklusive Kompetenzen der Autonomen Gemeinschaften Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Kompetenzrechtliche Gemengelagen Kein Zugriff
            Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Enumeration und Residualkompetenz Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Exklusivität, Teilung und Konkurrenz von Kompetenzen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Entstehung und Adaption bundesstaatlicher Kompetenzverteilungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Asymmetrie und Symmetrie Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Gemeinsamkeiten der inhaltlichen Kompetenzzuordnung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Formale und materielle Qualifikation des Gliedverfassungsrechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Relativierung und Ausschöpfung der Verfassungsautonomie Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Provinzverfassungen im spezifisch kanadischen Sinn Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Reichweite der Statutsautonomie der Provinzen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Zwischen Kreativität und Imitation Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Zentrale Determinierung statt Selbstorganisation Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Ansätze von Verfassungsautonomie Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die differenzierte Ausschöpfung des Gestaltungsspielraums Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Die formale Doppelnatur der Statute Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Materielles Gliedverfassungsrecht in den Statuten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Statutsautonomie und die jüngste Reformrunde Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Formale und materielle Qualifikation des Gliedverfassungsrechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Relativierung und Ausschöpfung der Verfassungsautonomie Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Steuerhoheit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Ausgabenkompetenz Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Der Ausgleich fiskalischer Ungleichgewichte als Hauptziel Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Finanzausgleich als zentrales Transfersystem Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Bedingte und bedingungslose Transfers Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Verfahren der intergouvernementalen Finanzbeziehungen Kein Zugriff
            Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Fundamente der Finanzverfassung von 1867 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Steuerkompetenzen zwischen Konkurrenz und Harmonisierung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Der Finanzausgleich als allgemeines aber beschränktes System Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Shared-Cost Programmes zwischen Sozialstaatsgarantie und übermäßigem Interventionismus Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Die unbeschränkte General Spending Power als Kern der Ausgabenkompetenz Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Vom Dotationssystem zu Ansätzen finanzieller Self-Rule Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die differenzierte Steuerhoheit von Gemeinschaften und Regionen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Mehrwert- und Einkommensteuertransfer als zentrale bedingungslose Transferleistungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Der Finanzausgleich der Regionen als kontraproduktive Fehlkonstruktion Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Die Beschränkung der Ausgaben von Gemeinschaften und Regionen auf eigene Kompetenzbereiche Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Partielle Dekonstitutionalisierung durch das LOFCA und die Statute Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Steuerhoheit als Extremfall von Asymmetrie Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Zedierte Steuern als Revenue Sharing mit normativer Regelungskompetenz Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Das komplexe Finanzausgleichssystem nach der Reform 2009 Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Die Ausgabenkompetenz des Bundes zwischen Rechtsprechung und Praxis Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Steuerhoheit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Ausgabenkompetenz Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Der Ausgleich fiskalischer Ungleichgewichte als Hauptziel Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Finanzausgleich als zentrales Transfersystem Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Bedingte und bedingungslose Transfers Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Verfahren der intergouvernementalen Finanzbeziehungen Kein Zugriff
            Autor:innen:
    1. Bestandsschutz der Self-Rule jenseits der Bundesverfassung Kein Zugriff Seiten 456 - 458
      Autor:innen:
    2. Kompetenzexklusivität und die Garantie legislativer und exekutiver Self-Rule Kein Zugriff Seiten 458 - 463
      Autor:innen:
    3. Zuständigkeitskategorien und ihre Relevanz im multinationalen Bundesstaat Kein Zugriff Seiten 463 - 465
      Autor:innen:
    4. Inhaltliche Reichweite der (quasi)konstitutionellen Self-Rule Kein Zugriff Seiten 465 - 471
      Autor:innen:
    5. Wechselwirkungen der finanziellen Self-Rule auf der Einnahmen- und Ausgabenseite Kein Zugriff Seiten 471 - 476
      Autor:innen:
    6. Leistbarkeit interregionaler Solidarität unter dem Paradigma des Bruttoausgleichs Kein Zugriff Seiten 476 - 479
      Autor:innen:
    7. Self-Rule im supranationalen Kontext Kein Zugriff Seiten 479 - 481
      Autor:innen:
    8. Endogene und exogene Gründe des Trends zur intergouvernementalen Kooperation Kein Zugriff Seiten 481 - 484
      Autor:innen:
    9. Verfassungsrechtsprechung als Motor der (De)Zentralisierung Kein Zugriff Seiten 484 - 488
      Autor:innen:
    10. Asymmetrie in verfassungsunmittelbarer und -mittelbarer Form Kein Zugriff Seiten 488 - 490
      Autor:innen:
  4. Ausblick Kein Zugriff Seiten 491 - 494
    Autor:innen:
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 495 - 527
    Autor:innen:
  6. Fallverzeichnis Kein Zugriff Seiten 528 - 532
    Autor:innen:

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