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Philosophische Tugenden
Eine Verteidigung von J. S. Mills Philosophie der praktischen Philosophie- Autor:innen:
- Reihe:
- Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Philosophie, Band 40
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Worin besteht gutes Philosophieren? Und weshalb ist gerade John Stuart Mill ein außergewöhnlich guter Philosoph? Joachim Toenges-Hinn verbindet in diesem Band die metaphilosophische Suche danach, was gute Philosophie ausmacht, mit einer historischen Betrachtung des Philosophen John Stuart Mill. Dabei fungiert Mill zugleich als Urheber von und Verkörperung des Strebens nach zwei philosophischen Tugenden, die Toenges-Hinn aus Mills philosophischem Werk ableitet und anschließend systematisch verteidigt. Diese als „Bentham-Ideal“ und „Coleridge-Ideal“ bezeichneten Tugenden stehen dabei ebenso im Fokus seiner Untersuchung wie die Bedeutung von Lebensexperimenten für philosophische Biografien.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8288-4556-5
- ISBN-Online
- 978-3-8288-7609-5
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Reihe
- Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Philosophie
- Band
- 40
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 316
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten I - X Download Kapitel (PDF)
- 1. EinleitungSeiten 1 - 14 Download Kapitel (PDF)
- 2.1. Eine vorläufige Formulierung von Mills Tugenden
- 2.2. Bemerkungen zum Status der Tugenden
- 2.3. Metametaphilosophie
- 2.4. Begründung meiner Lesart von „Bentham“ und „Coleridge“
- 3.1. Coleridge versus „Coleridge“
- 3.2. Der erfahrbare, intrinsische Wert von Institutionen und Praktiken nach Mills Coleridge
- 3.3.1. Moral und Wissenschaft
- 3.3.2. Die Unitarier*innen und das Christentum
- 3.4.1. Die „intuitive Schule“ und Konservativismus
- 3.4.2. „Coleridge“ versus „Whewell on Moral Philosophy“
- 4.1. Bentham als Kritiker
- 4.2. Benthams Bemühen um Objektivität
- 4.3.1. Benthams Tugend und Wissenschaftlichkeit
- 4.3.2. Ein einzelner Maßstab
- Zusammenfassung von Teil 1
- Einleitung zu Teil 1
- Einleitung zu Teil 2
- 5.1.1. Mills philosophischer Lernprozess in seiner Krise
- 5.1.2. Die Natur des Guten nach Mill
- 5.1.3. Wie wird Benthams Philosophie durch Mills Krisenerfahrung widerlegt?
- 5.2.1. Die Natur des Guten
- 5.2.2. Das Urteil der Erfahrenen
- 5.2.3. Das Freiheitsprinzip
- 5.3. Fünf Fehleranfälligkeiten von Mills Vorgehen
- 6.1.1. Die Kritik am „Intuitionismus“
- 6.1.2. Der „Beweis“ des Utilitarismus
- 6.1.3. Die Rolle des utilitaristischen Maßstabs für die Kritik an der common sense Moral
- 6.2.1. Psychologismus im engen Sinn
- 6.2.2. Psychologismus in Mills Vorstellungen vom Handeln
- 6.2.3. „The Utility of Religion“
- Zusammenfassung von Teil 2
- Einleitung zu Teil 3
- 7.1. Mill und Platon
- 7.2. Expert*innentum und Mills Tugenden
- 7.3.1. Zum Status der Auseinandersetzung mit den Frühdialogen
- 7.3.2. Verortung von Benthams Kritik an gängiger philosophischer Moralauffassung im Orakelspruch
- 7.3.3. Der Aufbau des „Protagoras“ und Mills Tugenden
- 7.3.4. Die Handwerker*innen und Benthams Tugend
- 8.1.1. Hegelianische Ansätze: Jaeggi
- 8.1.2. Ausdehnung auf weitere Ansätze?
- 8.2. Offene Probleme und Ausblick
- LiteraturSeiten 305 - 316 Download Kapitel (PDF)




