
Urmensch und Spätkultur
Philosophische Ergebnisse und Aussagen- Autor:innen:
- Reihe:
- Klostermann Rote Reihe, Band 4
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Arnold Gehlens erstmals 1956 erschienenes Buch „Urmensch und Spätkultur" ist als Philosophie der Institutionen vor allem ein soziologisches Grundlagenwerk. Seine methodische Basis ist eine philosophisch-anthropologische Kategorienforschung, die sich auf kultur- und sozialanthropologische Materialien stützt. Das Buch ist bis heute eine der anregendsten Quellen für eine soziologische Institutionenanalyse. Niemand hat die symbolische Struktur der aus dem Zusammenhandeln von Menschen sich ergebenden Stabilisierungen durch rituelle Vergegenwärtigung besser herausgearbeitet als Gehlen. Dabei blieb er ein konservativer „Institutionalist" in dem Sinne, daß er den institutionellen Sicherungen vor allen individuellen Interessen den Vorrang gab und die institutionelle Entlastung über jede institutionell erzeugte Belastung stellte und somit zu einer „hobbistischen" Lösung des Ordnungsproblems kam. Zugleich entwickelte er aber eine handlungsbezogene und dynamische Theorie der Kreation des Institutionellen; diese Einrichtungen sichern das indirekte Verhältnis, das der Mensch zu anderen und zu sich selbst aufzubauen gezwungen ist. Gehlen erkannte in diesen „Sozialregulationen" unwahrscheinliche und mühsam erreichte Stabilisierungen, deren geschichtlich legitimierte Ordnungsleistungen er seit der Aufklärung, den großen Revolutionen und spätestens seit dem 20. Jahrhundert in Auflösung sah.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-465-04272-3
- ISBN-Online
- 978-3-465-14272-0
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Klostermann Rote Reihe
- Band
- 4
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 318
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - 4
- 1. Einleitendes Kapitel Kein Zugriff
- 2. Werkzeuge Kein Zugriff
- 3. Experimentierende Handlung Kein Zugriff
- 4. Transzendenzen Kein Zugriff
- 5. Gewohnheiten, Außenhalt von Gewohnheiten Kein Zugriff
- 6. Handlungen Kein Zugriff
- 7. Handeln als Selbstzweck Kein Zugriff
- 8. Arbeitsteilung, Institutionen Kein Zugriff
- 9. Institutionen. Auswirkung nach innen Kein Zugriff
- 10. Innenstabilisierung des Menschen durch Institutionen Kein Zugriff
- 11. Gegenseitigkeit Kein Zugriff
- 12. Hintergrundserfüllung Kein Zugriff
- 13. Außenwelt-Stabilisierung in der Darstellung Kein Zugriff
- 14. Verpflichtungsgehalt der Institutionen Kein Zugriff
- 15. Versachlichung der Triebe Kein Zugriff
- 16. Produktivität innerer Normen Kein Zugriff
- 17. Bedürfnisorientierung Kein Zugriff
- 18. Stabilisierte Spannung Kein Zugriff
- 19. Kulturbedingte Selbstverständlichkeiten Kein Zugriff
- 20. Geist Betreffendes Kein Zugriff
- 21. Produktivität Kein Zugriff
- 22. Natur, Faktenaußenwelt Kein Zugriff
- 23. Fakteninnenwelt, Subjektivität Kein Zugriff
- 24. Fremdheit des Archaischen Kein Zugriff
- 25. Problemstellung Kein Zugriff
- 26. Echte (tierische) Instinkte Kein Zugriff
- 27. Instinktives im Menschen Kein Zugriff
- 28. Unwahrscheinliche Wahrnehmungen Kein Zugriff
- 29. Unbestimmte Verpflichtungen Kein Zugriff
- 30. Verpflichtende Benennungen Kein Zugriff
- 31. Darstellende Riten Kein Zugriff
- 32. Weitere Kategorien im Ritus. Imperative Kein Zugriff
- 33. Drei mögliche Weltbilder Kein Zugriff
- 34. Außenwelt-Beseelung Kein Zugriff
- 35. Urtümliche Seelenbegriffe Kein Zugriff
- 36. Kultische Tierhege Kein Zugriff
- 37. Blutsverband-Ordnungen Kein Zugriff
- 38. Totemismus Kein Zugriff
- 39. Institutionelle Fiktionen I Kein Zugriff
- 40. Institutionelle Fiktionen II Kein Zugriff
- 41. Mythos Kein Zugriff
- 42. Mythos und historisches Bewußtsein Kein Zugriff
- 43. Magie Kein Zugriff
- 44. Ekstase, Rausch, Askese Kein Zugriff
- 45. Magie in Hochkulturen Kein Zugriff
- 46. Naturreligion Kein Zugriff
- 47. Aufgabe der Philosophie Kein Zugriff
- 48. Zusammenfassung. Ausblick Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 309 - 312
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 313 - 318




