
Georg Kolbe im Nationalsozialismus
Kontinuitäten und Brüche in Leben, Werk und Rezeption- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Georg Kolbe (1877–1947) ist einer der bedeutendsten Bildhauer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland und ein wichtiger Vertreter der klassischen Moderne. Insbesondere sein Wirken während des Nationalsozialismus ist bisher nicht vollständig ausgeleuchtet. 2020 kehrte ein umfangreicher, zuvor nicht zugänglicher Teilnachlass Kolbes aus dem Besitz von dessen 2019 in Kanada verstorbener Enkelin Maria von Tiesenhausen nach Berlin zurück. Zahlreiche Kunsthistoriker:innen folgten der Einladung des Georg Kolbe Museums, das vorwiegend schriftliche Material zu untersuchen, das von 1933 bis in die Nachkriegszeit entstand. Präsentiert werden hier erste Ergebnisse zu Kolbes Agieren am Kunstmarkt, seinem Umgang mit öffentlichen und privaten Aufträgen, seinen Ausstellungsbeteiligungen, politischen Kontakten und Selbstvermarktungsstrategien. Der Band bietet damit eine neue Fundierung für die Auseinandersetzung mit Künstlerbiografien während des Nationalsozialismus und regt zu vertiefender Forschung an.Die Autor:innenMagdalena Bushart, Ambra Frank, Christian Fuhrmeister, Jan Giebel, Arie Hartog, Christina Irrgang, Gesa Jeuthe Vietzen, Bernhard Maaz, Olaf Peters, Kathleen Reinhardt, Wolfgang Schöddert, Dorothea Schöne, Paula Schwerdtfeger, Aya Soika, Maike Steinkamp, Elisa Tamaschke, Anja Tiedemann und Julia Wallner
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-7861-2911-0
- ISBN-Online
- 978-3-7861-7525-4
- Verlag
- Gebr. Mann Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 372
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
- GrußwortSeiten 9 - 10 Download Kapitel (PDF)
- EinleitungSeiten 11 - 22 Download Kapitel (PDF)
- Martialische Skulptur der Kaiserzeit: Georg Kolbes Vor- und Umfeld
- „Franco und Beethoven, wie schaff’ ich dies bloß?“ Georg Kolbe und der Streit um die Moderne: Versuch einer Einordnung in die kunstpolitische Situation der Jahre nach 1933
- Im Raum gedacht. Georg Kolbes Ausstellungsbeteiligungen 1933–46
- Georg Kolbe in Frankfurt am Main – Ambivalenz und Opportunismus
- An einem Tisch: Breker, Klimsch, Kolbe, Göring, Hitler und Frau Himmler. Zirkel, Kreise, Dependenzen
- „Ich befinde mich durchaus nicht in der Lage meine paar Bronzen verschleudern zu müssen.“ Georg Kolbes Vermarktungsstrategien
- General von Einem, Kniende, Stehende. Georg Kolbe bei Ferdinand Möller und drei Kommissionen aus dem Jahr 1938
- Der verbindliche Verzicht. Georg Kolbe als Gläubiger der Galerie Alfred Flechtheim GmbH
- Partizipation ohne Teilhabe – Georg Kolbe, Friedrich Nietzsche und der Nationalsozialismus
- Was hütet die Hüterin?
- Kontinuität durch Medialität. Georg Kolbe im Spiegel von Selbstinszenierung und Reproduktionsfotografie
- Georg Kolbe hat Geburtstag. Publizistische Strategien
- „Zu Recht vergessen“? Georg Kolbe nach 1945
- „An extraordinary case of ambivalence“ – die US-amerikanische Rezeption Georg Kolbes während und nach der NS-Diktatur
- AnhangSeiten 363 - 363 Download Kapitel (PDF)
- Kurzbiografien der Autor*innenSeiten 364 - 368 Download Kapitel (PDF)
- BildnachweisSeiten 369 - 372 Download Kapitel (PDF)




