Die Kunst langfristig zu denken
Wege zur Nachhaltigkeit- Autor:innen:
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- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Was bedeutet es, nachhaltig zu leben? Welches Erbe wollen wir unseren Nachkommen hinterlassen? Wer diese Fragen beantworten will, muss weit in die Zukunft blicken. Doch was können wir über die Zukunft wissen? Eine Antwort darauf verlangt, in der Nachhaltigkeitsdebatte der Dimension der Zeit größere Aufmerksamkeit als bisher zu widmen.
Die Autoren eröffnen einen neuartigen Zugang zu den Phänomenen der Zeit. Zeitliche Entwicklungen werden so begriffen und dargestellt, dass sich daraus Handreichungen für die Praxis ergeben. Grundlage dafür ist eine interdisziplinäre Konzeption, die es ermöglicht, für Nachhaltigkeitsprobleme relevantes Wissen aus Natur- und Sozialwissenschaft in eine Gesamtsicht zu überführen.
Das Buch will zu einem freien und unbefangenen Blick auf die jeweiligen Probleme und Handlungsmöglichkeiten verhelfen. Die entwickelte Konzeption lehrt keine Wissenschaft, sondern ein Können, das zum nachhaltigen Handeln befähigt. Es ist die Kunst langfristig zu denken.
Die Autoren sind Wissenschaftler am Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) bzw. an der Universität Heidelberg. Sie alle besitzen eine disziplinäre Mehrfachqualifikation der Kombinationen Philosophie-Germanistik-Ökonomik bzw. Mathematik-Physik-Ökonomik und haben jahrzehntelange Erfahrung in interdisziplinärer Zusammenarbeit.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8487-0070-7
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4504-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 337
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 10
- Geleitwort Malte Faber Kein Zugriff Seiten 11 - 16
- Zeit Kein Zugriff Seiten 17 - 22
- Wissenschaft und Nachhaltigkeitspolitik Kein Zugriff Seiten 22 - 27
- Beständigkeit als Ausdruck der Zeit der Dinge Kein Zugriff Seiten 27 - 31
- Die Zeit des Handelns: Politische Urteilskraft Kein Zugriff Seiten 31 - 33
- Bestände als Heuristik für Nachhaltigkeitspolitik – Gliederung Kein Zugriff Seiten 33 - 37
- Nachhaltigkeit – Leerformel oder fundiertes Konzept Kein Zugriff Seiten 37 - 39
- Die Genese des Nachhaltigkeitsbegriffs Kein Zugriff Seiten 39 - 42
- Die wissenschaftlich-philosophische Nachhaltigkeitsdiskussion Kein Zugriff Seiten 42 - 51
- Operationalisierung von Nachhaltigkeit Kein Zugriff Seiten 51 - 54
- Nachhaltigkeitspolitik und das Beständekonzept Kein Zugriff Seiten 54 - 56
- Herkunft des Begriffs des Bestandes Kein Zugriff Seiten 57 - 62
- Ziel des Konzeptes der Bestände Kein Zugriff Seiten 62 - 64
- Problemzuschnitt, Systemsicht und Beständeperspektive Kein Zugriff Seiten 64 - 73
- Vorgehensweise bei der Definition Kein Zugriff Seiten 73 - 73
- Zeithorizont und Zeitskala der Betrachtung Kein Zugriff Seiten 73 - 75
- Definitionen Kein Zugriff Seiten 75 - 80
- Eine äquivalente Definition von Beständigkeit Kein Zugriff Seiten 80 - 81
- Beispiele für materielle Bestände Kein Zugriff Seiten 81 - 82
- Ursachen der Beständigkeit materieller Bestände Kein Zugriff Seiten 82 - 84
- Empirische Aussagen über Bestände Kein Zugriff Seiten 84 - 87
- Hinführung – Was sind immaterielle Bestände? Kein Zugriff Seiten 87 - 89
- Die Beobachtbarkeit immaterieller Bestände Kein Zugriff Seiten 89 - 92
- Verhalten und Verhaltensmuster Kein Zugriff Seiten 92 - 93
- Verhaltensmuster und das Verstehen von Handlungen Kein Zugriff Seiten 93 - 96
- Verhaltensmuster, Regelmäßigkeit und Regel Kein Zugriff Seiten 96 - 99
- Regeln und ihre Erforschung: Theorien der Institutionen Kein Zugriff Seiten 99 - 104
- Institutionen und andere immaterielle Bestände Kein Zugriff Seiten 104 - 109
- Beständigkeit und Veränderbarkeit von Institutionen Kein Zugriff Seiten 109 - 110
- Die Institutionenökonomik und die Frage der Beständigkeit Kein Zugriff Seiten 110 - 118
- Beständigkeit: Arnold Gehlens Institutionenlehre Kein Zugriff Seiten 118 - 137
- Die Legitimität von Institutionen als Faktor ihrer Beständigkeit Kein Zugriff Seiten 137 - 144
- Die Beständeperspektive auf Institutionen Kein Zugriff Seiten 144 - 149
- Was ist Urteilskraft? Kein Zugriff Seiten 149 - 152
- Wissen, Wissenschaft und Politik Kein Zugriff Seiten 152 - 156
- Schwierigkeiten des wissenschaftlichen Wissens Kein Zugriff Seiten 156 - 160
- Praktisches Wissen Kein Zugriff Seiten 160 - 161
- Praktisches Wissen und Urteilskraft Kein Zugriff Seiten 161 - 163
- Die Charakteristik der Urteilskraft Kein Zugriff Seiten 163 - 172
- Urteilskraft und Wissenschaft Kein Zugriff Seiten 172 - 174
- Urteilskraft in Politik und Nachhaltigkeitspolitik Kein Zugriff Seiten 174 - 177
- Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 177 - 178
- Theoretische und praktische Dimension Kein Zugriff Seiten 178 - 179
- Zeit Kein Zugriff Seiten 179 - 189
- Der Sinn für Zeit – zwei Beispiele Kein Zugriff Seiten 189 - 198
- Fazit: Beständekonzept und Urteilskraft Kein Zugriff Seiten 198 - 204
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 205 - 210
- Das Altlastenproblem in Ostdeutschland Kein Zugriff Seiten 210 - 215
- Altlastenfreistellung in Sachsen-Anhalt Kein Zugriff Seiten 215 - 218
- Die Erfolgsfaktoren Kein Zugriff Seiten 218 - 221
- Resümee – die Bedeutung eines Sinns für Zeit Kein Zugriff Seiten 221 - 223
- Das Nachhaltigkeitsziel der Bundesregierung Kein Zugriff Seiten 223 - 224
- Zurückliegende Entwicklung der Siedlungs- und Verkehrsflächen Kein Zugriff Seiten 224 - 229
- Einflussfaktoren der Entwicklung der Flächennutzung Kein Zugriff Seiten 229 - 241
- Zeitfenster für politische Steuerung Kein Zugriff Seiten 241 - 246
- Fazit Kein Zugriff Seiten 246 - 250
- Das Beständekonzept als Heuristik Kein Zugriff Seiten 251 - 254
- Rückblick – die Kernelemente des Beständekonzepts Kein Zugriff Seiten 254 - 265
- Verknüpfung zu einer Heuristik für Nachhaltigkeitspolitik Kein Zugriff Seiten 265 - 283
- Potenziale und Grenzen der Heuristik Kein Zugriff Seiten 283 - 285
- Die Binnenschifffahrtspolitik als Anwendungsbeispiel Kein Zugriff Seiten 285 - 286
- Nachhaltige Binnenschifffahrt in Deutschland Kein Zugriff Seiten 286 - 307
- Reflexion Kein Zugriff Seiten 307 - 309
- 13 Bestände als Schule des langfristigen Denkens Kein Zugriff Seiten 309 - 314
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 315 - 334
- Autoren Kein Zugriff Seiten 335 - 337





