Psychische Schädigungen des Tatopfers als Körperverletzung gemäß §§ 223, 229 StGB
- Autor:innen:
- Reihe:
- Neue Juristische Beiträge, Band 138
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Der strafrechtliche Schutz psychischer Schädigungen des Tatopfers ist nach Ansicht der Rechtsprechung sowie der herrschenden Literatur stets an spezifische Umstände geknüpft. Jedoch stellt sich insbesondere vor dem Hintergrund der gesamtgesellschaftlichen Bedeutung psychischer Krankheiten die Frage, aus welchem Grund nicht jede erhebliche psychische Gesundheitsschädigung des Tatopfers unabhängig spezieller Erfordernisse strafrechtlich geschützt ist.
Die vorliegende Arbeit untersucht den Schutz der psychischen Gesundheit des Tatopfers im StGB. Insbesondere wird die Stichhaltigkeit der Argumente gegen den Schutz der psychischen Gesundheit des Tatopfers ohne des Erfordernisses einer somatischen Auswirkung im Rahmen der Körperverletzung gemäß §§ 223, 229 StGB analysiert.
Reihe
Neue Juristische Beiträge - Band 138
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-8316-4945-7
- ISBN-Online
- 978-3-8316-7701-6
- Verlag
- utzverlag, München
- Reihe
- Neue Juristische Beiträge
- Band
- 138
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 174
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- I. Forschungsanliegen Kein Zugriff
- II. Ziel und Gang der Untersuchung Kein Zugriff
- 1. Begriffsbestimmung „Psyche“ Kein Zugriff
- a. Begriffsbestimmung „psychische Krankheit“ Kein Zugriff
- aa. ICD-10 Kein Zugriff
- bb. DSM-5 Kein Zugriff
- 1. Psychische Krankheiten anhand ICD-10 Kein Zugriff
- 2. Psychische Krankheiten anhand des fachspezifischen Terminus Kein Zugriff
- a. Verängstigung und Schreck des Opfers Kein Zugriff
- b. Ekel des Opfers Kein Zugriff
- c. Herabwürdigung des Opfers Kein Zugriff
- d. Psychische Beeinträchtigung des Opfers Kein Zugriff
- 4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
- III. Resümee Kein Zugriff
- 1. Erhebliche Schädigung der psychischen Entwicklung des Opfers Kein Zugriff
- 2. Grausamkeit der Tötung Kein Zugriff
- 3. Schwere Gesundheitsschädigung des Opfers Kein Zugriff
- 4. Quälen des Opfers Kein Zugriff
- 5. Verfallen des Opfers in eine geistige Krankheit Kein Zugriff
- 6. Zwischenergebnis Kein Zugriff
- 1. Somatische Auswirkung psychischer Schädigungen des Opfers Kein Zugriff
- 2. Durch Kundgabe der Missachtung des Opfers Kein Zugriff
- 3. Durch Irrtumserregung des Opfers Kein Zugriff
- 4. Durch Nötigung des Opfers Kein Zugriff
- 5. Durch Bedrohung des Opfers Kein Zugriff
- 6. Durch Einschnitte in die Lebensgestaltung des Opfers Kein Zugriff
- 7. Durch Einschnitte in die Privatsphäre des Opfers Kein Zugriff
- 8. Durch Belästigung des Opfers Kein Zugriff
- 9. Durch Einschnitte in die sexuelle Selbstbestimmung des Opfers Kein Zugriff
- 10. Post mortem Kein Zugriff
- 11. Zwischenergebnis Kein Zugriff
- III. Resümee Kein Zugriff
- 1. Körperliche Misshandlung Kein Zugriff
- aa. Begriff der Gesundheit Kein Zugriff
- bb. Körperlichkeitsbezug der Misshandlungsvariante Kein Zugriff
- cc. Gesundheitsbegriff in anderen Strafrechtsnormen Kein Zugriff
- dd. Gesundheitsbegriff im rechtsgebietsübergreifenden Vergleich Kein Zugriff
- aa. Paragraphen- und Abschnittsüberschrift Kein Zugriff
- bb. Vergleich mit § 225 StGB Kein Zugriff
- cc. Vergleich mit § 226 StGB Kein Zugriff
- c. Teleologische Auslegung Kein Zugriff
- d. Historische Auslegung Kein Zugriff
- 3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
- aa. Angst des Opfers Kein Zugriff
- bb. Ekel des Opfers Kein Zugriff
- cc. Schreck des Opfers Kein Zugriff
- dd. Unruhe des Opfers Kein Zugriff
- b. Körperverletzung bei psychischer Krankheit des Opfers Kein Zugriff
- c. Zwischenergebnis Kein Zugriff
- a. Somatik als vages Kriterium Kein Zugriff
- b. Schutz reiner Befindlichkeitsstörungen Kein Zugriff
- c. Bestrafung reiner Nebenfolgen Kein Zugriff
- 3. Erheblichkeit anhand naturwissenschaftlicher Standards Kein Zugriff
- 1. Ausgangsproblematik Kein Zugriff
- a. Psychische Schädigung mit somatischem Effekt Kein Zugriff
- aa. Hypothetische Kausalität Kein Zugriff
- bb. Psychische Kausalität Kein Zugriff
- cc. Produkthaftungsfälle Kein Zugriff
- dd. Zwischenergebnis Kein Zugriff
- c. Gelockerte Kausalität der Literatur: Probabilistische Kausalität Kein Zugriff
- aa. Kritische Betrachtung der alternativen Kausalitätsbegründung Kein Zugriff
- bb. Übertragung auf psychische Gesundheitsschädigungen Kein Zugriff
- 3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
- 1. Ausgangsproblematik Kein Zugriff
- 2. Die Lehre der Sozialadäquanz Kein Zugriff
- a. Sorgfaltspflicht als Kehrseite der Sozialadäquanz Kein Zugriff
- b. Fahrlässige psychische Gesundheitsschädigung, § 229 StGB Kein Zugriff
- a. Abstellen auf Sondernormen Kein Zugriff
- b. Abstellen auf Standards der Verkehrskreise Kein Zugriff
- c. Einzelfallabwägung Kein Zugriff
- 5. Übertragung auf psychische Gesundheitsschädigungen Kein Zugriff
- 5. Teil: Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 136 - 142
- Internetquellen Kein Zugriff





