Ein Mehrebenenmodell der Mediengewaltforschung
Grundlagen für eine interdisziplinäre Untersuchung der Wirkung von Mediengewalt- Autor:innen:
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- Reihe:
- Schriftenreihe der Landeszentrale für Medien und Kommunikation, Band 27
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Die vorliegende Analyse arbeitet Forschungs-, Theorie- und Methodendefizite der Mediengewaltforschung in den drei Disziplinen Medienpsychologie, Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft heraus. Vor dem Hintergrund der verschiedenen disziplinären Stärken und Schwächen sowie der fehlenden langfristigen Ausrichtung der Mediengewaltforschung im deutschsprachigen Raum entwickeln die Autoren im ersten Teil ein Mehrebenen-Modell der Mediengewaltforschung, das in einem integrativen Rahmen sowohl die disziplinären Forschungsperspektiven auf das Phänomen berücksichtigt, als auch Anknüpfungspunkte für explizit interdisziplinär ausgerichtete Teilprojekte bietet. Seine ganze Erklärungskraft bietet das Mehrebenen-Modell freilich erst in einer holistischen Betrachtung der im Modell proklamierten systematischen Verknüpfung einzelner Teilprojekte.
Im zweiten Teil werden (Mindest-)Anforderungen für methodische Verfahren in der Mediengewaltforschung aufgestellt. Die Ausführungen zur systematischen Erkenntnisgenerierung in den Sozialwissenschaften und der Katalog an methodischen Mindestanforderungen bieten die nötige methodologische Basis, um die Vergleichbarkeit einzelner (qualitativer und quantitativer) empirischer Projekte zu ermöglichen und eine disziplin- und projektübergreifende Qualität der Ergebnisse zu sichern.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4992-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2138-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriftenreihe der Landeszentrale für Medien und Kommunikation
- Band
- 27
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 85
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Status quo der deutschsprachigen Mediengewaltforschung Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Disziplinäre Unterschiede und Berührungspunkte der Mediengewaltforschung Kein Zugriff Seiten 11 - 13
- Forschungs- und Theoriedefizite Kein Zugriff Seiten 14 - 17
- Theoretische Basis eines integrativen Modells der Mediengewaltforschung Kein Zugriff Seiten 18 - 27
- Mediengewaltforschung auf der mikro-analytischen Ebene Kein Zugriff Seiten 27 - 37
- Mediengewaltforschung auf der meso-analytischen Ebene Kein Zugriff Seiten 37 - 42
- Mediengewaltforschung auf der makro-analytischen Ebene Kein Zugriff Seiten 42 - 44
- Visualisierung der modelltheoretischen Annahmen Kein Zugriff Seiten 44 - 45
- Methodische Defizite der Mediengewaltforschung Kein Zugriff Seiten 46 - 50
- Grenzen des Erkenntnisgewinns bei Laien Kein Zugriff Seiten 51 - 52
- Prinzipien des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns Kein Zugriff Seiten 52 - 53
- Sicherung des wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritts Kein Zugriff Seiten 53 - 55
- Einsatz experimenteller und nicht-experimenteller Forschungsdesigns Kein Zugriff Seiten 56 - 57
- Methodisch adäquate Prüfung von Kausalannahmen Kein Zugriff Seiten 57 - 60
- Umgang mit komplexen Theorien Kein Zugriff Seiten 60 - 62
- Zufallskritische Absicherung von Befunden Kein Zugriff Seiten 62 - 63
- Verlaufsorientierte und breitbandige Analyse von Wirkvariablen Kein Zugriff Seiten 63 - 64
- Mehrebenenanalyse Kein Zugriff Seiten 64 - 65
- Gütekriterien der qualitativen und quantitativen Forschung Kein Zugriff Seiten 65 - 72
- Kombinationsmöglichkeiten qualitativer und quantitativer Methoden Kein Zugriff Seiten 72 - 73
- Zusammenfassung der Problemlage Kein Zugriff Seiten 73 - 75
- Fazit und Schlussfolgerungen für zukünftige Forschung Kein Zugriff Seiten 76 - 79
- Literatur Kein Zugriff Seiten 80 - 85





