Was wird aus unserer Umwelt?
Die Zukunft des Menschen zwischen Glaube und Natur- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Das Selbstverständnis der modernen Zivilisation hat sich weitgehend von religiösen und ethischen Kontexten gelöst und verlässt sich nunmehr auf die Prozesse von Markt und Technologie. Regierungen fokussieren Wirtschaftswachstum und behandeln die damit einhergehenden Umweltbelastungen allenfalls wie lästige Kollateralschäden. Die Erhaltung menschlicher Lebensbedingungen wird damit weitgehend zu einem untergeordneten Ziel. Doch die Begrenztheit der Erde kann nicht dauerhaft missachtet werden. Will der Mensch mittel- bis langfristig überleben, muss er sein fehlgeleitetes Selbstverständnis korrigieren, seine Abhängigkeit von der Natur und die Begrenztheit der Erde anerkennen und sein Verhalten durch nachhaltige Lebensführung und Organisation von Wirtschaft und Gesellschaft neu ausrichten. Es wird darauf ankommen, dass die Achtung vor dem Leben in den Mittelpunkt des menschlichen Selbstverständnisses rückt und diejenigen, die dies bereits verinnerlicht haben, zu politisch wirksamen Nachhaltigkeitsallianzen zusammenfinden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8288-3965-6
- ISBN-Online
- 978-3-8288-6838-0
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 318
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten 1 - 10 Download Kapitel (PDF)
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 28
- 1.1 Eckpunkte Kein Zugriff
- 1.2 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 2.1 Von 23 Menschenarten überlebt nur eine:Der moderne Mensch (homo sapiens) Kein Zugriff
- 2.2 Der große Durchbruch von homo sapiens:Stichworte Kein Zugriff
- 2.3 Die Kehrseite des Erfolges Kein Zugriff
- 2.4.1 Die ambivalente biologische Ausstattungdes Menschen: Die Multi-level-Selektion Kein Zugriff
- 2.4.2 Gemeinsamkeiten im Steuerungssystemvon Säugetieren und Menschen Kein Zugriff
- 2.4.3 Elterliche Sorge und Zusammenleben in Lagern alsKeimzellen der sozialen Natur des Menschen Kein Zugriff
- 2.4.4 Was macht den Menschen zum Menschen? Kein Zugriff
- 2.5 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 3.1 Skelette, Knochen, Werkzeuge, Artefakteals Auskunfteien Kein Zugriff
- 3.2 Die sozialanthropologische Literatur:Eine Brücke zu den Religionen vonJäger- und Sammlergruppen Kein Zugriff
- 3.3 Wie sind Religionen entstanden? Kein Zugriff
- 3.4 Wann sind Religionen entstanden? Kein Zugriff
- 3.5 Vielfalt der Religionen Kein Zugriff
- 3.6 Vielfalt der Religionen – Warum? Kein Zugriff
- 3.7.1 Eine Religionen übergreifende Definition? Kein Zugriff
- 3.7.2 Religionsverständnisse Kein Zugriff
- 3.7.3 Zur Wegweiserfunktion von Religionen Kein Zugriff
- 3.7.4 Tod und soziale Ungerechtigkeit als verbreitete Themenvon Religionen Kein Zugriff
- 3.7.5 Erlösungswege Kein Zugriff
- 3.8 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 4.1 Drei Entwicklungsphasen in derReligionsgeschichte im Überblick Kein Zugriff
- 4.2 Die Natur als Bezugsrahmen menschlichenSelbstverständnisses Kein Zugriff
- 4.3 Zentrierung auf den Menschen –Marginalisierung des nichtmenschlichen Lebens Kein Zugriff
- 4.4 Die Aufklärung und die Folgen Kein Zugriff
- 4.5.1 Galileo Galilei und die universale Deutungshoheitder römisch-katholischen Kirche Kein Zugriff
- 4.5.2 Neue Blütezeit und Machtverfall Kein Zugriff
- 4.5.3 Der große Umbruch Kein Zugriff
- 4.5.4 Die Säkularisation Kein Zugriff
- 4.5.5 Die Geburt des modernen Staates Kein Zugriff
- 4.5.6 Ein neues Legitimationsprinzip setzt sich durch Kein Zugriff
- 4.5.7 Legitimation durch Fachkompetenz Kein Zugriff
- 4.5.8 Entmythologisierung Kein Zugriff
- 4.6.1 Drei Entwicklungsphasen in der Entwicklungder Religionen – zwei bedeutsame Zäsuren Kein Zugriff
- 4.6.2 Lokalisierung klärungsbedürftiger Probleme Kein Zugriff
- 5.1 Sind Religionen Auslaufmodelle? Kein Zugriff
- 5.2 Religionskritik Kein Zugriff
- 5.3 Das Doppelgesicht der Religionen Kein Zugriff
- 5.4 Entwicklungstendenzen der Religionen Kein Zugriff
- 5.5 Achtung vor dem Leben als gemeinsameGrundlage Kein Zugriff
- 5.6 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 6.1 Zur Geschichte ihres Verhältnisses Kein Zugriff
- 6.2 Wissenschaft braucht Religion Kein Zugriff
- 6.3 Religionen brauchen Wissenschaft Kein Zugriff
- 6.4 Religion und Wissenschaft: Anfänge zu einemneuen Verhältnis? Kein Zugriff
- 6.5 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 7.1.1 Umweltbelastungen Kein Zugriff
- 7.1.2 Globale Umweltbelastungen: Klimawandel & Co. Kein Zugriff
- 7.1.3 Die fortschreitende Reduzierung der Biodiversitätals Zeitbombe Kein Zugriff
- 7.2.1 Konfliktformen Kein Zugriff
- 7.2.2 Zur weltweiten Konfliktlage Kein Zugriff
- 7.2.3 Was tun mit den Religionskonflikten? Kein Zugriff
- 7.2.4 Die positive Botschaft: Gemeinsame Beschlüsseund Maßnahmen trotz Konflikten Kein Zugriff
- 7.2.5 Der Konflikt über die Zukunft: Wachstum oderNachhaltigkeit? Kein Zugriff
- 7.2.6 Die Beharrlichkeit der Bevölkerung als Problemfür den Paradigmenwechsel Kein Zugriff
- 7.2.7 Die Multi-Level-Selektion: Erklärungsansatzund Zukunftsperspektive? Kein Zugriff
- 7.2.8 Zwischenfazit Kein Zugriff
- 7.3.1 Die Weltgemeinschaft: Vom Markt zum Gemeinwesen? Kein Zugriff
- 7.3.2 Nichtregierungsorganisationen: Akteure für eineWeltzivilgesellschaft? Kein Zugriff
- 7.3.3 Mitmenschlichkeit in den Gesellschaftenals Unterstützungsreservoir Kein Zugriff
- 7.3.4 Nachhaltigkeit: ein unentbehrlicher Wissenspool Kein Zugriff
- 7.3.5 Gemeinsames im Selbstverständnis: Religionenund Nachhaltigkeitsperspektive Kein Zugriff
- 7.3.6 Gemeinsames in der Ethik: Handeln brauchteine ethische Grundlage Kein Zugriff
- 7.3.7 Zusammenfassung Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 303 - 318





