Thomas Arslan: «Von den Figuren her denken»
Ein Gespräch- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- AugenBlick, Band 86
- Verlag:
- 14.02.2023
Zusammenfassung
Die Herausgeber haben ein langes Gespräch mit Thoams Arslan über seine filmische Arbeit geführt. Ihr Fazit:Thomas Arslan hat nie etwas erfunden, sondern immer etwas vorgefunden, aus dem dann die Erzählungen mit den jeweiligen Figuren entstehen und anstelle von Nachdichtungen tradierter Stoffe und Stereotypen eben Ungesehenes und Nichtbeachtetes zeigen. Ob es sich dabei um Fragen der Migration in Geschwister (1997) und Gold (2013), um solche des Genres in Im Schatten (2010), der individuellen Motivation in Dealer (1998) oder schließlich derjenigen nach sozialen und intimen Beziehungen wie in Ferien (2007) und in Helle Nächte (2017) handelt, bislang ist es jedem Film von Thomas Arslan gelungen, einen anderen und durch seine Genauigkeit aufregenden Blick auf die Phänomene des Alltags, der Beobachtung, der Wahrnehmung und nicht zuletzt der filmischen Erzählung zu werfen. Das hat vielleicht auch etwas mit einem Prinzip zu tun, auf das Thomas Arslan immer wieder hinweist: Er versucht, seine Filme von seinen Figuren her zu denken, zu sehen und zu konzipieren. Ihre Wahrnehmung des Alltags und des Lebens, der Gesellschaft und der Umgebung ist dann – im Film wie in der Realität – eine Richtschnur für die filmische Arbeit.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- Erscheinungsdatum
- 14.02.2023
- ISBN-Print
- 978-3-7410-0214-4
- ISBN-Online
- 978-3-7410-0181-9
- Verlag
- Schüren, Marburg
- Reihe
- AugenBlick
- Band
- 86
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 98
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Editorial Kein Zugriff Seiten 5 - 6
- «Das ist ein integraler Bestandteil der Geschichten und auch der Filme.» – Stadt- und Naturräume Kein Zugriff
- «Ich bin selber nur bis Telegraph Creek gefahren, weil die Geschichte dort endet.» – Recherchereisen für Gold Kein Zugriff
- «Der ganze Film ist auch eher von den Figuren her gedacht» – Innenräume Kein Zugriff
- «Auch eine permanente Vermeidung von etwas, was schon da ist, führt auch nicht immer auf den richtigen Weg.» – Zum Schuss-Gegenschuss-Verfahren Kein Zugriff
- «Ich versuche, nicht mit symbolischem Licht zu arbeiten.» – Zur Verwendung des Lichts Kein Zugriff
- «Wenn sich die Geschichteverdichtet, dann muss ich schon einen Titel haben, derso eine Art Gefäß ist für das, was ich da mache» – Filmtitel Kein Zugriff
- «Ich versuche, nicht so formal zu denken.» – Affekte, Artikulationen, Orte Kein Zugriff
- «Je größer die Harmonie sein soll, umso mehr geht es schief.» – Bei Tisch Kein Zugriff
- «Ein erstes Herantasten an etwas für mich völlig Unbekanntes.» – Orte Kein Zugriff
- «Wie kommt man von einer Szene in die andere?» – Einstellungen und Rhythmus Kein Zugriff
- «Die Orte bilden schon einen konkreten Radius ausgehend von dem, was man erzählen könnte» – Lebensräume Kein Zugriff
- «Dass jeder Film auch seinen eigenen Sound hat, das interessiert mich.» – Filmmusik Kein Zugriff
- «Pubertierende Jugendliche finde ich interessant, weil für sie die Suche eine so große Rolle spielt.» – Jugendliche Darsteller Kein Zugriff
- «Warum sollte sie abgeschlossen sein?» – Suchbewegungen Kein Zugriff
- «Ein Auto ist so eine Kapsel, die sich vor der Außenwelt verschließt.» – Autos, Bewegungen, Fahrten Kein Zugriff
- «Ich stehe Labels eher skeptisch gegenüber und dem des deutsch-türkischen Kino auch.» – Migration, Identität und deutsch-türkischer Film Kein Zugriff
- «Zuhause haben wir nur deutsch gesprochen» – Familiengeschichte Kein Zugriff
- «Begegnungen bahnen sich heute anders an» – Die Berlin-Trilogie heute Kein Zugriff
- «Ich reise ja sozusagen als Außenstehender dahin.» – AUS DER FERNE Kein Zugriff
- «Ein Problem ist, dass das Thema heute so omnipräsent ist.» – Identitätspolitik Kein Zugriff
- «Ich bevorzuge schon eher amerikanischeSchauspieler:innen» – «Einfaches Spielen» und «Method Acting» Kein Zugriff
- «Authentisch, das ist ein schwieriges Wort» – DER SCHÖNE TAG Kein Zugriff
- «Das ist zumindest etwas, dem das Kino folgen und daraus eine Form entwickeln kann, ohne das theatrale Repertoire gleich abrufen zu müssen» – Blicke und Gesten Kein Zugriff
- «Das hat sich im Grunde erst durch den Prozess der Dreharbeiten ergeben.» – Figurenkonstellationen in der Berlin-Trilogie Kein Zugriff
- «Kino heißt den Blicken folgen.» – Beobachtung von Beobachtung Kein Zugriff
- «Ich denke, dass es ein bisschen faul ist, wenn man die Drehbuchproduktion an die Schauspieler:innen abgibt.» – Casting und Improvisation Kein Zugriff
- «Man muss ja im Film Hinweise darauf geben, in welchem Zusammenhang die Figur steht.» – Klassenbewusstsein Kein Zugriff
- «Gold und Geld nicht das eigentliche Ziel, sondern Mittel zum Zweck sind.» – Ziele Kein Zugriff
- «Es geht ja ums Überleben» – Utopien Kein Zugriff
- «Rückblenden, das ist wirklich das Altbackendste, was man überhaupt machen kann.» – Formalismus, Komposition, Narration Kein Zugriff
- «Wenn jemandem die Kadrierung egal ist, dann sollte er keinen Film machen.» – Kadrierung Kein Zugriff
- «Beide finde ich eigentlich immer noch wichtig für mich.» – Rohmer und Pialat Kein Zugriff
- «Ich glaube, man muss sich sowieso davon verabschieden, Originalstoffe erfinden zu wollen, die noch nie jemand gehört oder gesehen hat.» – Zitaten und Referenzen Kein Zugriff
- «Das ist schon ein studentischer Schlaumeiermurks.» – Im Sommer und die die frühen Filme Kein Zugriff
- «Wie erzählt man das, ohne alles vorzukauen oder fortwährend Übergänge vorzubereiten?» – Das Gesagte und das Gezeigte Kein Zugriff
- Filmografie Thomas Arslan Kein Zugriff Seiten 93 - 97
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 98 - 98





